Volvo XC40 T5 AWD: Test

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Volvo XC40 T5 AWD (2018)
Volvo XC40 T5 AWD (2018) Foto: Volvo

Volvo hat den XC90 geschrumpft: Der XC40 rundet die SUV-Palette nach unten ab – Test des einzigen zum Marktstart verfügbaren Benziners: der T5 mit 247 PS.

Volvo XC40 T5 AWD (2018)
Volvo XC40 T5 AWD (2018) Foto: Volvo

Hoher Aufbau mit Dachspoiler als Luftleiter und 76 cm hoher Ladekante.

Volvo XC40 T5 AWD (2018)
Volvo XC40 T5 AWD (2018) Foto: Volvo

Es bleibt genug Raum, um es sich auf den bequemen Polstern gemütlich zu machen. Einzige Kritikpunkte nach 300 km Fahrt: die starren Kopfstützen.

Volvo XC40 T5 AWD (2018)
Volvo XC40 T5 AWD (2018) Foto: Volvo

Der Turbobenziner T5 ist erstmals mit einem Partikelfilter ausgestattet, spricht spontan an und entwickelt maximal 350 Nm Drehmoment über ein breites Drehzahlband.

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Volvo XC40 T5 AWD (2018) Foto: Volvo

Knöpfchenreduziertes Cockpit mit kompaktem Lenkrad und großem Ablagefach vor dem Getriebe-Wählhebel

Volvo XC40 T5 AWD (2018)
Volvo XC40 T5 AWD (2018) Foto: Volvo

Klappt man die Fondlehnen um, ergeben sich eine fast ebene Ladefläche und 1336 Liter Gepäckvolumen.

Volvo XC40 T5 AWD (2018)
Volvo XC40 T5 AWD (2018) Foto: Volvo

Der hochformatige 9,0-Zoll-Touchscreen ist Serie, die Funktionen dazu sind teils Option (z.B. Apple CarPlay).

Volvo XC40 T5 AWD (2018)
Volvo XC40 T5 AWD (2018) Foto: Volvo

Volvo baut in jeden XC40 den 9,0 Zoll großen, hochformatigen Touchscreen mit Radio, Bluetooth, zwei USB-Ports, WLAN-Hotspot (benötigt separate SIM-Karte) und Sprachsteuerung ein. Optional sind DAB-Radio (300 Euro), Apple CarPlay/Android Auto (360 Euro) oder Navi (1170 Euro).

Der Volvo XC40 rundet die SUV-Palette der Schweden nach unten ab – Test des einzigen zum Marktstart verfügbaren Benziners: der T5 mit 247 PS.

Im Test steht der Volvo XC40, die schwedische Antwort auf teure Kompakt-SUV aus Süddeutschland. Eine Hommage an das Herkunftsland ist auf der Fahrerseite platziert  — zwischen Motorhaube und Kotflügel — eine schwedische Gummi-Flagge im Miniformat. Basis für den kompakten Kraxler ist die modulare Plattform CMA, auf der zukünftig auch vollelektrische Varianten der 40er-Reihe aufbauen sollen. Der neue Baby-XC ist etwa so hoch wie ein XC60, aber gut 25 cm kürzer. Doch dank 4,43 m Länge und 2,70 m Radstand hat man im Fond richtig gut Platz – und damit sind wir schon bei der Sitzprobe im knapp 60.000 Euro teuren Testwagen. Kopf, Ellenbogen und Beine ecken nicht an, dafür sitzt man mit stark angewinkelten Beinen. Vorn gibt es fast nichts zu meckern: Es bleibt genug Raum, um es sich auf den bequemen Polstern gemütlich zu machen. Einzige Kritikpunkte nach 300 km Fahrt: die starren Kopfstützen und das nicht weit genug ausziehbare Lenkrad. Positiv: In den Kofferraum passen mindestens 460 Liter Gepäck, und wer will, kann bei umgeklappten Fondlehnen (1336 Liter) auch lange Pakete über den fast ebenen Ladeboden schieben.

Der Volvo XC 40 im Video:

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Video: AUTO ZEITUNG

Der Volvo XC40 T5 im Test

Was das schicke Äußere des Volvo XC40 T5 verspricht, hält das edel-rustikale Innendesign mit Touchscreen im Hochformat, Zierelementen im Metall-Look, geschäumten Oberflächen sowie bis in die Türen verlegtem Filzteppich in Orange (210 Euro). Wer genau hinschaut, findet abseits der Blick- und Anfassebenen aber auch einige Hartplastikflächen sowie etwas nachlässig eingepasste Verkleidungsteile. Angesichts der gewöhnungsbedürftigen, weil knöpfchenreduzierten, touchbasierten Bedienung fallen analoge Dinge wie das Drehrädchen für die Dimmung der Instrumentenbeleuchtung umso positiver auf. Damit sind wir bei der Fahrprobe mit dem 247 PS starken Allrad-SUV. Der Turbobenziner T5 ist erstmals mit einem Partikelfilter ausgestattet, spricht spontan an und entwickelt maximal 350 Nm Drehmoment über ein breites Drehzahlband. Doch auch im 1738 kg schweren XC40 gilt für den T5: Wer viel Gas gibt, muss schon bald wieder an die Zapfsäule. Bis dahin fährt man recht entspannt dank einer im Normalmodus etwas leichtgängigen, aber um die Mittellage harmonisch ansprechenden Lenkung und nutzt im Schiebebetrieb die Segelfunktion der manchmal voreilig zurückschaltenden Automatik. Ein echter Dynamiker ist der XC40 zwar nicht, bremst bei Bedarf aber bissig (33,1 m warm) und geht gut ums Eck – allerdings zu Lasten des Komforts. Dass die Vorderachse trotz des straffen Sportfahrwerks und der 20-Zoll-Räder (beides Option) auf Unebenheiten fein anspricht, gefällt. Aber dass die Hinterachse kantige Gullideckel und Fugen oftmals poltrig quittiert, überzeugt weniger.

Technische Daten Volvo XC40

 Volvo XC40 T5 AWD
Zylinder/Ventile pro Zylin.4/4, Turbo
Hubraum1969 ccm
Leistung247 PS
Max. Gesamtdrehmoment350 Newtonmeter
Getriebe/Antrieb8-Stufen-Automatik; Allradantrieb
Beschleunigung 
0 - 100 km/h6,8 s
Höchstgeschwindigkeit230 km/h
Bremsweg aus 100 km/h warm33,1 Meter
Leergewicht (Werk)1738 kg
Verbrauch10,1 l S/100 km
CO2-Ausstoß168 g/km
Grundpreis31.350 Euro
PositivÜppige Serienausstattung,
viele Sicherheitsfeatures,
gutes Raumangebot
NegativStraffes Sportfahrwerk,
hoher Verbrauch, teils
billige Materialien innen

Fazit

Der XC40 ist ein Auto mit Charakter – die Preise sind aber sehr selbstbewusst. Zudem passt der durstige T5, dem etwas Sound übrigens gut stünde, nicht so recht zum kompakten Schweden. Besser sind die bald erhältlichen Benziner T3 und T4 mit 156 und 190 PS.