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Suzuki Ignis 1.2 Allgrip: Test Suzukis sparsames City-SUV im Test

von Klaus Uckrow 19.11.2018

Im Test steht der Suzuki Ignis 1.2 Allgrip, ein moderner Vertreter des City-SUV-Segments. Ausgestattet mit Allradantrieb und vielen wichtigen Assistenzsystemen, kostet er ab 16.190 Euro. Ist der Preis gerechtfertigt? 

Mit dem Suzuki Ignis 1.2 Allgrip stellen die Japaner dem robusten Geländewagen Jimny einen weiteren kleinen Flitzer an die Seite. Der Neue sieht aus wie ein richtiges SUV, folgt aber nicht dem Credo anderer Vertreter dieser Klasse, dass Schein genauso wichtig ist wie Sein: Der Ignis wird tatsächlich mit Allradantrieb angeboten. Ab 16.190 Euro wechselt der Suzuki als 1.2 Dualjet Allgrip den Besitzer, dann schon in der Comfort-Ausstattung mit Klimaanlage, Sitzheizung und 16-Zoll-Alu-Rädern. Für nur 1750 Euro mehr gibt es den Ignis als Comfort+ unter anderem mit LED-Scheinwerfern, Navi, Klimaautomatik und wichtigen Sicherheitsassistenten zur aktiven Unterstützung bei Notbremsungen, zum Spurhalten und zur Müdigkeitserkennung. Beim Allrad-Ignis generell serienmäßig ist die praktische Rücksitzbank mit einzeln in Längsrichtung verschiebbaren Sitzen und einer in der Neigung einstellbaren Lehne. So lassen sich selbst im Suzuki Ignis 1.2 Allgrip mit nur 2,44 Meter kurzem Radstand vier Erwachsene auch auf längeren Strecken unterbringen. Trotz geringer Innenbreite kommen sich die Passagiere dabei kaum in die Quere. Das Ladevolumen schrumpft dann allerdings auf unter 200 Liter.

Test Erste Fahrt im neuen Suzuki Ignis
Suzuki Ignis 1.2: Test  

Der neue Ignis im Kurztest

Der Suzuki Ignis im Video:

 
 

Suzuki Ignis 1.2 Allgrip im Test

Die Bedienung des Suzuki Ignis 1.2 Allgrip ist unkompliziert, und auch die über den Touchscreen anwählbaren Multimedia- Connectivity-Funktionen sind leicht nutzbar. Beim Materialmix im durchaus ansehnlichen Cockpit dominiert farbiges Hartplastik, der Fahrersitz ist zu weich gepolstert und auf Dauer unbequem. Kritik verdienen zudem die rückmeldungsarme Lenkung und das manuelle Fünfgang-Getriebe, bei dem sich der Rückwärtsgang nicht immer sofort einlegen lässt. Der Vierzylinder-Benziner ist sparsam, mangels Turbounterstützung aber wenig durchzugsstark. In der Stadt reicht er zum zügigen Mitschwimmen, aber bei Anstiegen auf der Autobahn muss man immer wieder in den vierten Gang wechseln. Der Japaner wird dafür aber auch bei höherem Tempo nicht laut – vom Geradeauslauf darf man wegen der Kürze des Radstands jedoch nicht zu viel erwarten. Harte Schläge auf brüchigem Asphalt gibt der Suzuki Ignis 1.2 Allgrip recht ungefiltert an die Besatzung weiter, während er lange Bodenwellen besser ausgleicht. Ein hoher Schwerpunkt, der kurze Radstand und die schmalen Räder sind zwar keine guten Voraussetzungen für die Bremsperformance, ein Bremsweg von über 39 Metern (warm aus Tempo 100) ist jedoch verbesserungswürdig.

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Technische Daten des Suzuki Ignis 1.2 Allgrip

 SUZUKI Ignis 1.2 Dualjet Allgrip
Motor4/4; Direkteinspritzung
Hubraum1242 ccm
Leistung90 PS
Max. Drehmoment120 Newtonmeter
Getriebe/Antrieb6-Gang, manuell/perm. Allradantrieb
Beschleunigung 
0 - 100 km/h10,0 s
Höchstgeschwindigkeit165 km/h
Leergewicht903 kg
Bremsweg aus 100 km/h warm39,3 m
Verbrauch5,8 l S/100 km
CO2-Ausstoß114 g/km
Grundpreis12.740 Euro
Testwagenpreis16.190 Euro

von Klaus Uckrow von Klaus Uckrow
Unser Fazit

Der Suzuki Ignis 1.2 Allgrip entpuppt sich im Test als kleines SUV für kurze Strecken – und mit optionalem Allradantrieb sogar fürs kleine Abenteuer bereit. Dank des sehr variablen Innenraums bietet er auf kleiner Fläche Platz für vier Erwachsene. Die Ausstattung ist gut, der Preis in Ordnung.

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