Skoda stellt den Peaq vor: Infos & Preis zum 7-Sitzer-SUV
Der Skoda Peaq bietet Platz für bis zu sieben Personen plus Elektroantrieb. Hat das tschechische Raumschiff Eroberungspotenzial?
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Es ist ja nun nicht so, dass es noch keine stromernden Großraum-SUVs gäbe. Hyundai Ioniq 9, Kia EV9 oder Peugeot E-5008 zeigen deutlich: Wo ein Markt ist, gibt es auch ein Angebot. Skoda war schon in der Vergangenheit oft am Start, wenn es darum ging, sich mit attraktiven Produkten in neu entstandenen Segmenten ein Stück vom Umsatzkuchen abzuschneiden. Nun möchte man mit dem 4,87 m langen, stromernden Peaq als künftigem Spitzenmodell der Marke auch bei den Großraum-SUV mitmischen. Wie stehen die Chancen?
Der Skoda Peaq im Video

Ausstattung des Skoda Peaq kann sich sehen lassen
Zunächst einmal mag man kaum glauben, dass der Skoda Peaq trotz seiner stattlichen Erscheinung einen Luftwiderstandsbeiwert von nur 0,249 aufweisen soll. Hier wirken sich die zahlreichen Feinschliff-Maßnahmen aus, mit denen die Karosserie so windschlüpfrig wie möglich gemacht wurde. Innen herrschen großzügige und selbst in der optionalen dritten Sitzreihe brauchbare Platzverhältnisse vor – nicht zuletzt dank des Radstands von 2,965 m.
Aber egal, auf welchem der sieben Sitze man Platz nimmt: Überall fällt das Auge auf einen angenehmen Materialmix und sorgfältig zusammengefügte Bauteile. Zudem stehen fünf Designselektionen zur Wahl: Suite schwarz, Suite Keramik, Lodge, Loft und Sportline. Für eine Extraportion Komfort soll das optionale Maxx-Paket sorgen, das unter anderem mit Massagesitzen und verstellbaren ergonomischen Beinstützen geliefert wird.
Zu den weiteren Neuerungen gehört das mit 2,1 m² Fläche größte Glasdach, das jemals in einem Skoda verbaut wurde. Es lässt viel Licht, aber wenig Hitze ins Auto, denn auf Knopfdruck lässt es sich elektrisch abdunkeln. Dass Skoda auch bei seinem bislang größten Stromer den Sinn fürs Praktische nicht verloren hat, zeigen Details wie ein Head-up-Display mit Augmented-Reality-Funktion, das beim Navigieren beispielsweise Abbiegehinweise einblendet, eine 230-V-Steckdose im Kofferraum sowie beheizbare Rücksitze als Bestandteil des Winterpakets.
Großraum-SUV: Peaq-Kofferraum fasst bis zu 2150 l
Bei serienmäßiger fünfsitziger Bestuhlung hält der Kofferraum des Skoda Peaq bei aufgestellter Rücksitzlehne großzügige 935 l bereit. Mit umgeklappter Lehne wird das SUV gar umzugstauglich, wie das Volumen von 2150 l eindrucksvoll beweist. Hinzu kommt ein Frunk unter der vorderen Haube, der weitere 37 l etwa für die Unterbringung des Ladekabels bereithält.
Sicherheitssysteme wie beispielsweise ein Kreuzungs- oder Abbiegeassistent sollen die Mitfahrenden ebenso schützen wie die zehn Airbags. Mit dem Assistenzpaket Travel Assist 3.0 lenkt, bremst und beschleunigt der Skoda Peaq eigenständig und ermöglicht teilautomatisiertes Fahren.

Zwei Heckantriebe, ein Allradler
Beim Antrieb hat die Kundschaft die Wahl zwischen drei Versionen: Die Hinterradantriebsvarianten leisten 150 (Peaq 60) oder 210 kW (Peaq 90), was 204 beziehungsweise 286 PS entspricht. Die schwächere Version liefert 350 Nm Drehmoment, sprintet in 8,4 s auf 100 km/h und ist maximal 160 km/h schnell. Mit ihrem 59-kWh-Akku (Nettokapazität, Ladeleistung bis zu 160 kW) sind laut Skoda über 450 km drin. Der Peaq 90 bietet 545 Nm, schafft den Sprint auf Landstraßentempo in 7,1 s und erreicht maximal 180 km/h. Mit seiner 86-kWh-Batterie (Nettokapazität, Ladeleistung bis zu 195 kW) sollen über 640 km möglich sein.
Eine zweimotorige Allrad-Variante (90x) mit dem gleichen Akku markiert mit 220 kW (299 PS) die Spitzenmotorisierung. Sie beschleunigt, weil traktionsstärker, mit 6,7 s etwas schneller auf 100 km/h, fällt aber infolge des etwas höheren Gewichts in der Reichweite (über 610 km) minimal zurück. Im innerstädtischen Verkehrsgewühl profitieren die hinterradgetriebenen Peaq-Varianten von ihrem extrem kleinen Wendekreis (9,9 m). Auf Tour sollen außerdem die Bedienung durch ein Android-basiertes Infotainment und das Fahren per One-Pedal-Driving erleichtert werden. In der Summe dürfte sich der Skoda Peaq, der übrigens auch über eine bidirektionale Ladefunktion verfügt, durchaus verkaufen – nicht zuletzt wegen des Preises (ab 49.900 Euro, Stand: Juni 2026).













