Skoda Kodiaq GT (2018): Fotos vom Coupé (Vision E) SUV-Coupé Kodiaq GT ungetarnt

von AUTO ZEITUNG 12.09.2018

Fotos aus China zeigen den Skoda Kodiaq GT, das erste SUV-Coupé aus dem Hause der VW-Tochter, in voller Pracht. 2018 soll der Crossover in China seinen Marktstart feiern und später auch zu uns kommen. Das wissen wir!

Skoda Kodiaq GT (2018) heißt das SUV-Coupé auf Kodiaq-Basis, das sich auf auf der Website www.carnewschina.com erstmalig ohne Tarnung zeigt. Erlkönig-Fotos zeigten den Tschechen noch mit merkwürdig anmutender Verkleidung, die einen Mazda vortäuschen sollten. An der Front fällt auf, dass der Lufteinlass zwischen Kühlergrill und Stoßstange größer wird, während letztere ein neues Design trägt. An der Flanke trägt das neue Modell der Tschechen einen sichtbar geschwungeneren Schweller. Doch das auffälligste Merkmal ist das deutlich früher abfallende Dach, das in seiner Form aber noch immer ausreichend Kopffreiheit der Hinterbänkler und genügend Kofferraum verspricht. Auch die Rückleuchten des Skoda Kodiaq GT (2018) getauften SUV-Coupés zeigen sich verändert, wirken durch einen zusätzlichen Winkel sportlicher. Ein Eindruck, der durch rot abgesetzte GT-Embleme und zwei runde Endrohre abgerundet wird. Ob das chinesische Modell dem eurpäischen Pendant entspricht, ist noch unklar. Ohnehin kann der GT hierzulande nur angeboten werden, wenn Skoda in einem der gut ausgelasteten Produktionsstätten Kapazitäten freimacht – ein schwieriges Unterfangen, da der Absatz brummt.

Fahrbericht Skoda Kodiaq (2016)
Neuer Skoda Kodiaq (2016): Erste Testfahrt  

Den neuen Kodiaq angetestet

Skoda Kodiaq im Fahrbericht (Video):

 
 

Neue Fotos vom Skoda Kodiaq GT (2018)

Einen allerersten Eindruck zum Skoda Kodiaq GT (2018) vermittelte die elektrische Studie Vision E: Sie nutzt den von der Konzernmutter VW zur Verfügung gestellten Modularen Elektrizitätsbaukasten (MEB), der auch, aber nicht nur beim SUV-Coupé zum Einsatz kommen könnte. Mit 225 kW Systemleistung (306 PS) erreicht das Konzept eine Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h und 500 Kilometer Reichweite. Dazu gibt es einen Innenraum, der ohne Mitteltunnel deutlich mehr Platz bietet, ein Anzeige- und Bedienkonzept, das mit großen Touchscreens, Gesten- und Blicksteuerung ebenfalls den Aufbruch in eine neue Zeit wagt, und Assistenzsysteme, die noch einen weiteren Schritt nach vorne machen. So kann der Skoda Vision E nicht nur automatisch auf einer induktiven Ladeplatte parken, sondern nach dem so genannten Level 3 auch selbstständig über die Autobahn rollen. Damit der Fahrer dabei nicht ganz wegdriftet oder sich zu tief in den Möglichkeiten des Infotainments verliert, überwacht Skoda neben seiner Aufmerksamkeit sogar seinen Herzschlag. Und natürlich haben sich die Tschechen für die Studie zum Skoda Kodiaq GT (2018) auch wieder ein paar Neuigkeiten aus der Rubrik "Simply Clever" einfallen lassen – zum Beispiel Frontsitze, die man um 20 Grad drehen kann.

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Skoda Vision E
Die Studie Vision E gab einen Vorgeschmack vom Kodiaq GT. © Thomas Geiger
 

Kodiaq SUV-Coupé startet E-Offensive

Mit der neuen Elektro-Strategie, die der Skoda Vision E und bald das Serienmodell Skoda Kodiaq GT (2018) verkörperen, gehört die tschechische VW-Tochter zu den letzten Volumenmarken, die auf den E-Express aufspringt. Zu teuer war den Tschechen bislang die Technologie, als dass sie sich auf dieses Abenteuer hätten einlassen und sich davon die Preise oder die Rendite verderben lassen wollen. Doch jetzt, wo sich der VW-Konzern gerade neu erfinden will, die Politik die Daumenschrauben der CO2-Vorgaben anzieht und wichtige Absatzmärkte wie China strenge Quotenregelungen anstreben, schwenkt auch Skoda um. Firmenchef Bernhard Meier bläst zur Offensive und verspricht bis zum Jahr 2025 fünf reine Elektrofahrzeuge. Schließlich will er bis dahin jedes vierte Fahrzeug mit Steckdosen-Anschluss ausliefern. Dazu zählen neben den fünf reinen Stromern für ihn allerdings auch Plug-In-Hybriden, mit denen die Offensive mit dem Skoda Kodiaq GT (2018) beginnen könnte. Bei aller Innovation und Emotionalität ist aber auch klar: Skoda definiert sich nach wie vor über das Preis-Leistungsverhältnis. Daher sollte das Skoda Kodiaq Coupé den Preis des kastigen Bruders nicht allzu sehr überschreiten: Der startet mit dem 1.4 TSI mit 125 PS bei 25.490 Euro!

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