Scania R999 V8 Red Pearl: Einzigartiger Lkw-Umbau ohne Dach

Mit einem getunten Lkw auffallen? Das geht mit dem Scania R999 V8 Red Pearl auf jeden Fall. Ursprünglich ein Scania T 500, verwandelte ihn Scania-Tuner Svempa Bergendahl zum absoluten Schmuckstück.

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Blick von schräg vorne auf den Scania R999 V8 Red Pearl.
Scania R999 V8 Red Pearl Foto: Facebook

Mit dem Scania R999 V8 Red Pearl setzte sich der schwedische Scania-Tuner Svempa Bergendahl 2008 ein eigenes Denkmal.

Blick von der Seite auf den Scania R999 V8 Red Pearl.
Scania R999 V8 Red Pearl Foto: Facebook

Der Umbau dauerte rund drei Jahre. Über 3000 Arbeitsstunden haben Bergendahl und sein Team in den Showtruck investiert. 

Blick von hinten auf den Scania R999 V8 Red Pearl.
Scania R999 V8 Red Pearl Foto: Facebook

Unter der Haube arbeitet ein eigens modifizierter 16-l-V8-Motor mit 1000 PS (735 kW) Leistung, der das rollende Schmuckstück aus dem Stand in nur fünf Sekunden auf Landstraßentempo beschleunigt.

Wir schreiben das Jahr 2005, der schwedische Scania-Tuner Svempa Bergendahl sucht nach einer neuen Herausforderung. Zuvor hatte sich der Tuner bereits mit Drift- und Renn-Trucks einen Namen gemacht. Auf seiner Projektsuche stößt Bergendahl auf die damals brandneue T-Serie von Scania – mit markanter, langer Motorhaube. Für Bergendahl die perfekte Basis für das neue Projekt. Er beginnt mit seinem Designer im Team, Jan Richter, eine neue Idee auszutüfteln. Nach langer Grübelei sind sich die beiden schließlich einig: Ein Roadster soll es werden, ohne Dach und mit gekürzter Windschutzscheibe. Ein Hot-Rod in groß, sozusagen.
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Der Scania R999 V8 Red Pearl wirkt wie ein großer Hot-Rod

Über einen Zeitraum von drei Jahren haben Svempa Bergendahl und sein Team rund 3000 Arbeitsstunden in den Scania R999 V8 Red Pearl investiert. Ohne Dach wirkt das Gefährt auch heute, viele Jahre nach seiner Fertigstellung im Jahr 2008, wie ein Truck aus der Zukunft. Von der Windschutzscheibe ist nur ein schmaler Streifen übrig. Im Falle eines Überschlags schützen die Insass:innen eigens gebaute Überrollbügel hinter den Sitzen. Ein optisches Highlight stellt die aufwändige Effektlackierung mit Airbrush- und Goldelementen dar, die rund 20.000 US-Dollar verschlungen hat. Zahlreiche Chromelemente runden den Auftritt ab.

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Nicht auf den Bildern zu sehen ist der durchsichtige Kabinenboden im Innenraum. Sowohl das Lenkrad als auch große Teile des Armaturenträgers sind aus Carbon gefertigt. Auch unter der Haube geht es heiß her: Der Scania R999 V8 Red Pearl wird von einem eigens modifizierten 16-l-V8-Motor angetrieben, der Biturbo-aufgeladen (hier erklären wir alles rund um den Turbolader) bis zu 1000 PS (735 kW) leistet. Damit soll der Red Pearl aus dem Stand in nur fünf Sekunden Landstraßentempo erreichen.