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Neuer VW Atlas Cross Sport (2020): Erste Testfahrt Atlas Cross Sport im ersten Check

von Thomas Geiger 27.02.2020

Der neue VW Atlas Cross Sport (2020) macht aus dem großen Geländewagen mit viel Platz und Raum einen Puls-Beschleuniger. Das liegt weniger an der ersten Testfahrt, denn am Preis!

Der neue VW Atlas Cross Sport (2020) – hier steht er zur ersten Testfahrt bereit – will Kunden mit etwas mehr Eigensinn ködern und hat erlaubt sich deshalb eine schnittigere Linienführung: Das Dach ist etwas flacher, die Heckscheibe stärker geneigt und der Überhang um eine Handbreit gekürzt, sodass der Riese wieder unter die Fünf-Meter-Marke schrumpft. Das kostet den Atlas die dritte Sitzreihe, während der Kofferraum nach wie vor ein riesiges Ausmaß hat. Bei 2,98 Metern Radstand kann man in der zweiten Reihe weiterhin fürstlich sitzen. Aber dafür fühlt man sich jetzt am Steuer nicht mehr wie ein Busfahrer. Mehr zum Thema: VW frischt sein XL-SUV Atlas auf

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Erste Testfahrt mit dem neuen VW Atlas Cross Sport (2020)

Hinter dem wuchtigen Grill des neuen VW Atlas Cross Sport (2020) stecken zunächst zwei Benzin-Motoren. Das Basismodell fährt mit einem 2,0-Liter-Turbo mit 238 PS, die Top-Version mit einem V6-Sauger, der aus 3,6 Litern Hubraum 280 PS holt. Beide kommen mit Automatik und einem Allradantrieb, der samt der Fahrprogramme aus dem Tiguan stammt. Kein Wunder, schließlich nutzen auch der Atlas und mit ihm der Cross Sport den modularen Querbaukasten (MQB) als Basis. Der Atlas ist als großer Gleiter ausgelegt, da machz sein schnittiger Bruder keinen Unterschied. Auch der Cross Sport lässt es deshalb eher gemütlich angehen, bügelt die Straße glatt und nimmt mit seiner achtstufigen Automatik nur gemächlich Fahrt auf. Und so tapfer er sich in den wenigen Kurven schlägt, die man im Land der endlosen Geraden finden kann, macht er im aktuellen Set-up keinen Hehl daraus, dass seine Heimat die Highways sind. So sehr der neue VW Atlas Cross Sport (2020) den Puls mit seinem Design beschleunigen will und so viel Seitenhalt die etwas sportlicheren Sitze auch bieten, so ruhig und entspannt ist man dann doch unterwegs.

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Neuer VW Atlas Cross Sport (2020) kommt nicht nach Deutschland

So ist der neue VW Atlas Cross Sport (2020) tatsächlich der leidenschaftlichere Atlas, doch weil VW in den USA mehr als bei uns eine bürgerliche und rationale Marke ist, haben die Niedersachsen auch vernünftige Argumente für den Nachzügler – und den Preis deshalb um rund 1000 Dollar auf 31.595 Dollar gesenkt. Wer da jetzt als Europäer neidisch wird, die Währungstabelle zückt und auf einen großen Geländewagen für kleines Geld hofft, dem erteilt Wolfsburg eine deutliche Absage. Zwar passt der Cross Sport mit seinem geschrumpften Format nicht nur nach Oklahoma, sondern auch nach Offenburg. Doch selbst wenn aus den knapp 30.000 Euro auf dem Weg über den Atlantik mit Steuern, Spesen und ein bisschen mehr Luxus 40.000 Euro würden, wäre der Riese schlicht zu billig und der Touareg daher nur schwer verkäuflich.

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