SMN-600: Die S-Klasse zum PS- & Carbon-Monster getunt

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Mercedes SMN-600: oben Front
Mercedes SMN-600 Foto: Simon Motorsport

Rein äußerlich kommt der Umbau der Mercedes S-Klasse von Simon Motorsport eher diskret daher.

Mercedes SMN-600: hinten schräg
Mercedes SMN-600 Foto: Simon Motorsport

Erst beim genauen Hinschauen zeigt sich, dass der Tuner beim SMN-600 geradezu verschwenderisch mit Carbon umgegangen ist.

Mercedes SMN-600: Seite
Mercedes SMN-600 Foto: Simon Motorsport

Auf Wunsch stellt der Tuner den SMN-600 auf 22 Zoll große Aluräder.

Mercedes SMN-600: Rückenlehnen Vordersitze
Mercedes SMN-600 Foto: Simon Motorsport

Innen herrscht eine minzfrische Atmosphäre. Die Farbe des Interieurs heißt nicht ohne Grund Royal Mint.

Mercedes SMN-600: Lenkrad und Screen
Mercedes SMN-600 Foto: Simon Motorsport

Der SMN-600 verhehlt seine Herkunft nicht: Vielerorts ist der Stuttgarter Stern aufgedruckt.

Mercedes SMN-600: Tür zur Rückbank
Mercedes SMN-600 Foto: Simon Motorsport

Der Umbau basiert auf der langen Version des Verbrenner-V8, S 580 L genannt.

Mercedes SMN-600: Vordersitze
Mercedes SMN-600 Foto: Simon Motorsport

Das Cockpit hüllt sich komplett in hellgrünes Leder und schwarzes Carbon.

Mercedes SMN-600: Rücksitze
Mercedes SMN-600 Foto: Simon Motorsport

Auch als Chauffeurswagen kann der SMN-600 dienen. Allerdings als ziemlich schneller und greller.

Mercedes SMN-600: Carbon und Leder am Lenkrad
Mercedes SMN-600 Foto: Simon Motorsport

Die feinen Tierhäute und das Sichtcarbon sind mit viel Liebe zum Detail verarbeitet.

Mercedes SMN-600: Carbon und Leder Cockpit
Mercedes SMN-600 Foto: Simon Motorsport

Selbst die Luftausströmer werden so zu einem Schmuckstück.

Wem die Maybach-Version der Mercedes S-Klasse nicht sportlich genug ist und die AMG-Variante zu banal, wird womöglich bei Tuner Simon Motorsport fündig. Das ist der SMN-600!

Die vom Rennfahrer Franz Simon gegründete Tuningschmiede Simon Motorsport hüllt das Flaggschiff der Stuttgarter, die Mercedes S-Klasse, die er zugleich in SMN-600 umtauft, großzügig in Carbon. Die Frontpartie besteht aus insgesamt 19 Einzelteilen, die allesamt aus dem resistenten Verbundwerkstoff gefertigt sind. Die Seitenschweller, Spiegelkappen, der Spoiler und Diffusor sind gleichfalls komplett in gepflegtem Sichtcarbon gehalten. Der Auspuff entspricht optisch dem des Alphatiers in der S-Meute, dem serienmäßigen S 63 E Performance. Die armdicken Enden werden bei Simon Motorsport aber, man ahnt es schon, von Carbon eingerahmt.
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Der Mercedes-AMG 63 S E Performance (2023) Fahrbericht im Video:

Video Platzhalter
Video: AUTO ZEITUNG

SMN-600: Wo an der Mercedes S-Klasse nicht Leder ist oder Carbon, ist Glas

Dieser stabile Kokon wiederum umschließt ein Interieur, das praktisch komplett in Leder gehalten ist. Und zwar nicht in diskretem Schwarz, sondern kontrastreich in "Royal Mint". Das helle Steppleder ist vielerorts mit dem guten Stern auf allen Straßen bedruckt. Ein LED-hinterleuchteter Sternenhimmel vollendet effektvoll das Mercedes-S-Klasse-Ambiente. Der Tuner aus Hückelhoven bei Köln präzisiert nicht, wie viele royal-mintfarbene Kühe für den SMN-600 ihre Haut lassen mussten. Aber wenn es transparentes Leder gäbe, hätte er wahrscheinlich auch die Bildschirme und Scheiben damit bespannt.

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Ein illustrer Namensgeber mit viel weniger Leistung

Auch technisch gesehen lässt sich die getunte Mercedes S-Klasse nicht lumpen. Die Kreation basiert auf der Version S 580L, wird von Simon Motorsport zugleich zum 600er geadelt. Der Hubraum bleibt dabei unangetastet. Praktisch allein durch Chiptuning steigt die Leistung des Vierliter-Achtzylinders von 503 PS (370 kW) auf 600 PS (441 kW), also nur zwölf Pferdchen weniger als der erheblich schwerere V12 des S 680. Zum guten Ton verhilft dem V8 optional ein Klappenauspuff. Auf Wunsch stellt Simon Motorsport den SMN-600 auch auf 22 Zoll messende Aluräder und legt das Fahrwerk tiefer. Damit schnüffelt der schwarze 600er dann deutlich intensiver am Asphalt als sein illustrer, staatstragender Namensvetter, geht aber auch erheblich fixer ums Eck.