GM-News (Oktober 2022): E-Autos für Europa

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GM-Logo (2021)
GM-Logo (2021) Foto: GM

General Motors hat sein Markenlogo 2021 erstmals seit 1964 grundlegend geändert. 2022 sollen die Weichen gestellt werden, um auch in Europa wieder Anklang zu finden.

Cadillac Lyriq (2021)
Cadillac Lyriq (2021) Foto: Cadillac

Dass der Cadillac Lyric auch nach Deutschland kommen soll, davon ist bereits seit Mitte 2021 die Rede. Sein E-Motor wirkt mit rund 320 kW (435 PS) und 440 Newtonmeter Drehmoment auf die Hinterräder. Damit soll der Lyriq eine Reichweite von bis zu über 480 Kilometern schaffen.

Chevrolet Blazer EV (2022)
Chevrolet Blazer EV (2022) Foto: Chevrolet

In den USA kommt der Chevrolet Blazer EV 2023 auf den Markt. Das Topmodell des 4,85 Meter langen US-Stromers leistet 410 kW (557 PS) und hat ein Drehmoment von 879 Newtonmetern im "WOW"-Modus (Wide Open Watts).

Chevrolet Equinox EV (2024)
Chevrolet Equinox EV (2024) Foto: Chevrolet

Der Chevrolet würde in Deutschland gegen VW ID.4 oder Skoda Enyaq antreten. Es soll ihn in den USA ab 2024 mit 154 kW (209 PS) und Vorderradantrieb oder 213 kW (290 PS) und Allradantrieb geben.

Cadillac Celestiq (2024)
Cadillac Celestiq (2024) Foto: Cadillac

Das Flaggschiff Cadillac Celestiq soll mit 480 Kilometer Reichweite aufwarten und rund 300.000 US-Dollar kosten. Die Leistung beträgt 450 kW (600 PS). Da das Fahrzeug nur als Kleinserie geplant ist, ist ein Start in Europa eher unwahrschienlich.

GMC Hummer EV (2024)
GMC Hummer EV (2024) Foto: GMC

Pick-ups haben es generell schwer auf dem deutschen Markt. Die SUV-Version des GMC Hummer könnte hingegen auch hierzulande funktionieren.

Buick Wildcat EV Concept (2022)
Buick Wildcat EV Concept (2022) Foto: Buick

Ob sich der GM-Konzern auch mit Buick nach Europa wagt? Das elektrische Coupé Wildcat EV ...

Buick Electra-X Concept (2022)
Buick Electra-X Concept (2022) Foto: Buick

... und der Crossover Buick Electra-X Concept deuten zumindest Modelle an, die in Zukuft die Elektroflotte des Konzerns erweitern könnten.

GM nimmt mit Elektroautos neuen Anlauf auf den europäischen Markt. Ab 2035 will der Konzern nur noch E-Autos verkaufen und hat im Januar 2021 ein neues Logo vorgestellt. Dieser Artikel wurde am 19.10.2022 aktualisiert.

GM-News 2022: Neuer Anlauf in Europa

  • Der Präsident von GM Europe, Mahmoud Samara, hat im Oktober 2022 Medienberichten zufolge bestätigt, dass der US-amerikanische Konzern seine Präsenz in Europa wieder stärken möchte. Laut Samara sei Europa Vorreiter der "Mobilitätsrevolution". Mit den "richtigen Produkten, Services und Technologien, um die europäischen Ambitionen zu erfüllen" wolle man zu einem noch nicht näher definierten Zeitpunkt nach Europa zurückkommen. Mit welchem Portfolio an Fahrzeugen, ist ebenfalls noch nicht klar, doch plant der Konzern einen umfangreichen Ausbau seiner Elektro-Flotte. In den USA sollen ab 2023 insgesamt 22 E-Autos der GM-Marken Buick, Cadillac, Chevrolet und GMC erhältlich sein. Als Basis dient die Ultimum-Plattform, auf der bereits der GMC Hummer EV und der Cadillac Lyriq fußen. Welche Fahrzeuge sich für den europäischen Markt qualifizieren könnten, zeigt die Galerie. Auch interessant: Unsere Produkttipps auf Amazon

100 Jahre Trucks von Chevrolet im Video:

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Video: AUTO ZEITUNG

  • Der größte US-Autobauer, General Motor (kurz GM), hat Ende Januar 2021 bekannt gegeben, sein weltweites Neuwagenangebot bis 2035 komplett emissionsfrei aufstellen zu wollen. "General Motors schließt sich Regierungen und Unternehmen rund um den Globus bei der Arbeit für eine sicherere, grünere und bessere Welt an", erklärte Konzernchefin Mary Barra in diesem Zuge. Damit steckt sich GM ehrgeizigere Ziele als andere Autobauer, doch die Entscheidung für eine rein aus Elektroautos bestehende Modellpalette erfolgt auch auf politischen Druck hin: So hat etwa der bevölkerungsreichste US-Bundesstaat Kalifornien bereits angekündigt, ab 2035 keine neuen Benziner und Dieselwagen mehr zuzulassen. Kalifornien ist der regional größte US-Automarkt und gilt als Vorreiter in Sachen Klimaschutz, dessen Abgasregeln viele andere US-Staaten folgen. Außerdem tun sich US-Konzerne derzeit engagiert beim Thema Klimaschutz hervor, weil der neue US-Präsident Joe Biden diesem – anders als sein Vorgänger – große Bedeutung beimisst.
  • Der US-Autobauer General Motors, kurz GM, hat im Januar 2021 ein neues Markenlogo vorgestellt und es damit zum ersten Mal seit 1964 grundlegend verändert. Verantwortlich für die Entwicklung des neuen Logos sind GM-eigene Designer, die mit der Neugestaltung die Ausrichtung des Unternehmens in Richtung Elektromobilität betonen wollen. Die Bestandteile des Signets – ein G, ein M sowie ein Strich – bleiben grundsätzlich erhalten, allerdings werden die Buchstaben künftig klein- statt wie bisher großgeschrieben und der Strich sitzt nun unter dem "M". Diese Anordnung soll an einen Elektro-Stecker erinnern, während die verwendeten Blautöne für einen klaren Himmel stehen und so den Umweltgedanken einbringen sollen. Das neue GM-Logo soll auf den kommenden Autos und Trucks der Marke zu sehen sein und auch für die komplette Unternehmenskommunikation – also etwa an Gebäuden und auf Briefköpfen sowie auf der Website – verwendet werden.