BMW M2 Dakar: München spielt mit unseren Gefühlen

Drehen die durch in Bayern? Nein, die haben einfach Humor! Im Zuge eines Aprilscherzes brachte uns die M GmbH auf den Geschmack eines BMW M2 Dakar. Zu schön, um wahr zu sein ...

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Der BMW M2 Dakar springt über eine Düne, von vorne fotografiert.
BMW M2 Dakar Foto: BMW M

April, April: Mit diesen Renderings eines fiktiven M2 Dakar überraschte BMW die Autowelt.

Der BMW M2 Dakar fährt durch eine Wüste, von rechts fotografiert.
BMW M2 Dakar Foto: BMW M

Die Bodenfreiheit wirkt locker fünf Zentimeter höher als beim Serienmodell.

Der BMW M2 Dakar fährt über eine Düne, von oben rechts fotografiert.
BMW M2 Dakar Foto: BMW M

Ein Dachträger mit Ersatzrad macht den Dakar-Look perfekt.

Das rechte Hinterrad samt Offroad-Bereifung und die rechte Flanke des BMW M2 Dakar in der Detailaufnahme.
BMW M2 Dakar Foto: BMW M

Ohne Allradantrieb kein Wüstenrenner – der soll jedoch tatsächlich kommen für den M2.

Aprilscherz auf Bayerisch: Der M3 Touring als GT3-Renner spielte bereits auf perfide Art und Weise mit unseren Gefühlen, aber auch der imaginäre BMW M2 Dakar dürfte in einigen von uns den tief sitzenden Wunsch zu Tage gebracht haben, zumindest über den nächsten Feldweg zu driften. Die nächste echte Sandwüste ist schließlich von Deutschland aus gesehen etwas schwieriger zu erreichen. Ähnlich widersprüchlich und doch faszinierend wie der legendäre 911 Dakar des Zuffenhausener Konkurrenten polarisieren auch die am 1. April 2025 veröffentlichten Fotos des wüstentauglichen M2: Ganz gleich, ob man ins Träumen oder Würgen kommt, so ganz egal dürfte der kräftige kleine Kraxler keinem Autofan sein. 
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Der Lamborghini Huracán Sterrato (2023) im Fahrbericht (Video):

Video Platzhalter
Video: AUTO ZEITUNG

Werkstuning: So sähe ein BMW M2 Dakar aus

Aber was haben die bayerischen Scherzkekse eigentlich getunt am kompakten Sportler, der auf den Renderings so stilecht über Dünen hüpft? Einiges – verständlicherweise, denn bei Computerillustrationen von (unseres Wissens) nicht konkret geplanten Fahrzeugen kann man der Fantasie wunderbar freien Lauf lassen. Zu absurden Kotflügelverbreiterungen gesellen sich ein Fahrwerk mit schätzungsweise mindestens fünf Zentimetern mehr Bodenfreiheit, extreme Offroad-Bereifung und ordentlich hochgezogene Böschungswinkel samt robusten Unterfahrschutzen. Ein Dachträger mit Zusatzbeleuchtung und Ersatzrad erfüllt jegliche Klischees. Auch die Nieren sind mit Extra-Scheinwerfern garniert. Was unter der Haube der fiktiven Spaßmaschine passiert, verrät BMW zwar nicht, aber der originale 3,0-l-Reihensechszylinder mit 480 PS (353 kW) sollte für die ein oder andere Steigung reichen.

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Ein Fünkchen Wahrheit?

Voraussetzung für jeden Wüstenrenner: Allradantrieb. Bislang kam der Kompaktsportler (auch beim 2024er Facelift des M2) ausschließlich mit BMW-typischem Hinterradantrieb – das soll sich jedoch künftig ändern. Eine xDrive-Variante befindet sich in der Entwicklung. Komplett ausgeschlossen ist es also nicht, dass in München nach ein paar Weizen auch der Entwicklungsauftrag für ein prestigeträchtiges Offroad-Sondermodell mit xDrive eingereicht wird. Uns würde es jedoch wundern, wenn ein BMW M2 Dakar derart konsequent und mit dermaßen brutalem Bodykit käme. Aber man wird ja wohl noch träumen dürfen ...