Gefahr für Kinder: ADAC warnt vor diesen zwei Kindersitzen
Der ADAC schlägt Alarm: Zwei Kindersitze sind im aktuellen ADAC-Kindersitztest beim Frontalcrash durchgefallen. Für Kinder besteht dabei akute Verletzungsgefahr.
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Eltern aufgepasst: Im aktuellen ADAC-Kindersitztest haben zwei Modelle so gravierende Sicherheitsmängel gezeigt, dass der Automobilclub schon vor Veröffentlichung der Gesamtergebnisse am 21. Oktober 2025, eine Warnung ausspricht.
Betroffen sind die Kindersitze Chipolino Olympus i-Size und Reecle 360 (auch unter den Bezeichnungen "ZA10 i-Size“ bzw. "946i i-Size“ im Handel). Bei den Crashversuchen mit Frontalaufprall versagten beide Sitze, wenn sie wie vorgeschrieben entgegen der Fahrtrichtung montiert waren. Der Reecle 360 löste sich dabei aus der Basisstation und wurde nur noch von einem Zusatzgurt gebremst. Der Chipolino Olympus riss komplett aus der Verankerung und flog unkontrolliert durch den Innenraum. Für Kinder bedeutet das ein erhebliches Risiko für schwere Verletzungen. Hier geht es zum bislang aktuellen ADAC-Kindersitztest mit empfehlenswerten Kindersitzen!
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Der ADAC rät Eltern dringend, diese Modelle nicht mehr zu nutzen – insbesondere nicht für Kinder unter zwei Jahren. Chipolino erklärte zwar, dass der Olympus i-Size nicht mehr produziert werde, doch Restbestände könnten noch im Handel sein. Von Reecle liegt bisher keine Stellungnahme vor. Hier Tipps, worauf man beim Kindersitzkauf achten sollte!
Ein Umtausch oder eine Rückgabe ist rechtlich nicht automatisch möglich, da die Sitze die gesetzlichen Mindestanforderungen erfüllen. Eltern können sich jedoch an ihren Händler wenden und auf Kulanz oder Sachmängelhaftung pochen. Die gesetzlichen Mindestanforderungen an die Sicherheit von Kindersitzen sind deutlich niedriger als die Ansprüche im ADAC-Kindersitztest, der sich an den Euro NCAP Crashversuchen orientiert. Alle Infos zu Kindersitzen, hier.







