VW I.D Buzz: Erste Informationen VW-Bus I.D. Buzz geht wohl in Serie

von Thomas Geiger 23.06.2017

Mit dem VW I.D Buzz rollte der  Urahn des T1-Bullis wirkungsvoll, klar als solcher erkennbar und so modern wie nie ins Rampenlicht. VW-Markenvorstand Herbert Diess deutete an, dass der elektrische Microbus in Serie gehen könnte!

Der Bulli ist ein Sympathieträger! Und da Volkswagen gerade in Amerika jedes Wohlwollen gebrauchen kann, soll der VW I.D. Buzz – vorgestellt auf der Detroit Auto Show 2017 – wohl in die Serienproduktion gehen. VW-Markenvorstand Herbert Diess hat bei der Enthüllung des neuen Polo angedeutet, den I.D. Buzz bauen zu wollen. Eine Kleinbusstudie, der mit dem Geist von Gestern spielt, aber die Technik von Morgen beinhaltet – und endlich auch die gewünschte Emotion transportiert. Der Mircrobus 4.0 nutzt dabei die Architektur des Modularen Elektrizitätsbaukastens, auf die beispielsweise auch der vergleichsweise zierliche I.D. basiert. Im Gegensatz zu dem ist der I.D. Buzz ein ausgewachsenes Auto: Der Radstand misst gewaltige 3,30 Meter, vom Bug zum Heck sind es insgesamt 4,94 Meter und weil der Antrieb im Wagenboden sitzt, bietet der Bulli der Zukunft bis zu acht Sitze und sogar zwei Kofferräume. So kann man hinten zwischen 660 und 4600 Liter einladen und vorne noch einmal 200 Liter Gepäck unterbringen. Trotzdem ist der VW I.D. Buzz ein handliches Auto: Weil man die 22-Zöller ungewohnt weit einschlagen kann, liegt der Wendekreis unter elf Metern.

Neuheiten VW I.D. (2020)
VW I.D. (2020): Erste Informationen (Update)  

Elektro-Designstudie von VW

VW I.D. Buzz im Video:

 
 

 

VW I.D. Buzz geht offenbar in Serie

In Fahrt bringen den VW I.D. Buzz zwei E-Maschinen an Vorder- und Hinterachse, die auf zusammen 374 PS kommen, in knapp fünf Sekunden auf Tempo 150 beschleunigen und erst bei 160 Sachen abgeregelt werden. Gespeist aus den Lithium-Ionen-Akkus im Wagenboden fährt der BUZZ bis zu 600 Kilometer weit, bevor die 111 kWh erschöpft sind. Und damit man danach nicht so lange mit dem Weiterfahren warten muss, sorgt ein 150 kW-Lader für kurze Boxenstopps: Binnen 30 Minuten sind die Akkus zu 80 Prozent gefüllt. Weil das Auto schon wieder ein halbes Jahr weiter ist und die Platzverhältnisse ganz anders sind, unterscheidet sich das Konzept des BUZZ vom  I.D. vor allem im Innenraum – und ist viel konsequenter auf den "Pilot-Mode" zugeschnitten. Denn wenn die Elektronik das Kommando übernimmt, dann muss der Fahrer auch nicht mehr das zum Lenkpad mutierte Lenkrad halten. Stattdessen kann er seinen Sitz um 180 Grad drehen und sich den Hintermännern widmen. Zumal es vorne außer der Landschaft dann ohnehin nicht mehr viel zu sehen gibt. Schließlich kommt das Cockpit komplett ohne Knöpfe aus und die einzigen Anzeigen laufen über das mit Augmented Reality angereicherte Head-Up-Display sowie ein Tablet, das man weitgehend frei im Auto bewegen und nach der Fahrt sogar mit nach draußen nehmen kann. Zwar dauert es immer noch drei Jahre, bis der erste I.D. in den Handel kommt und für den I.D. Buzz gibt es erst recht noch keinen konkreten Zeitplan, doch könnte der elektrische Minibus in den USA für den erhofften Imagewandel verhelfen.

Fahrbericht VW Budd-e (CES 2016)
VW Budd-e: Erster Fahrbericht  

Wir haben den Budd-e angetestet

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