Zulassungsverbot in Singapur Hier kostet eine Zulassung bis zu 33.000 Euro

von Anika Külahci 30.01.2018

In Singapur dürfen ab Februar 2018 keine Neuzulassungen von privaten Pkw mehr vorgenommen werden. Die einzige Ausnahme gilt, wenn zuvor ein amtliches Kennzeichen abgemeldet worden ist. Allerdings müssen amtliche Zulassungsberechtigungen offiziell ersteigert werden. So ein Zertifikat kann dann bis zu 33.000 Euro kosten. Mit Kaufpreis, Steuern und dieser Zulassungsberechtigung kostet ein neuer Mittelklassewagen dann schnell bis zu 65.000 Euro. Grund dafür ist die wachsende Anzahl an zugelassenen Fahrzeugen in der südostasiatischen Millionenmetropole. Zwar kommen auf insgesamt 5,6 Millionen Einwohner lediglich 575.353 Fahrzeuge, allerdings hat der Stadtstaat auch eine deutlich kleinere Fläche als andere Metropolen. So sind rund zwölf Prozent der Gesamtfläche Singapurs mit Straßen bebaut. Um dem entgegenzuwirken, hat Singapur die Zulassung weiterer Privatfahrzeuge untersagt. Die neue Richtlinie gilt zunächst bis 2021. 

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