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Tesla Roadster II (2020): Neue Fotos (Update!) Neuer Tesla Roadster soll fliegen

von Alexander Koch 01.07.2019

Der Tesla Roadster II soll ab 2020 für Furore sorgen: Das Elektroauto wird etwas größer, deutlich schneller und soll neuesten Informationen zufolge auch fliegen können. Wir haben die technischen Details und neue Fotos!

Der Tesla Roadster II – der Serienstart soll 2020 erfolgen – liegt Firmengründer Elon Musk besonders am Herzen. Zwar gelang dem E-Auto-Pionier mit dem Model S gelang Tesla der Durchbruch, aber den Grundstein legte er mit dem Roadster. Und die Neuauflage hat es in sich: So soll der 2+2-Sitzer eine Batterie-Kapazität von 200 kWh erhalten, die vier Mal so groß ist wie die bei der auf der Lotus Elise aufbauenden ersten Generation. Famose Fahrleistung sind die Folge. Mit einer Spitze von gut 402 km/h dringt das Elektroauto in Chiron'sche Sphären vor, wenngleich der für dieses Spitzentempo eigens überarbeitete Ludicrous-Modus nur für kurze Zeit erlaubt, die 400 km/h zu überschreiten. Den Sprint auf 60 Meilen die Stunde (96 km/h) soll der Tesla in 2,1 Sekunden absolvieren. Die ursprünglichen 1,9 Sekunden hat Musk revidiert. Dafür verspricht er eine Reichweite von bis zu 1000 Kilometern, allerdings nur bei einem gleichmäßigen "Highway-Tempo". Im Alltag sollte mit dem Tesla Roadster II (2020) eine reale Reichweite von 600 bis 700 Kilometer drin sein.

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Tesla Roadster II (2020) im Video:

 
 

Erste Fotos zeigen Tesla Roadster (2020)

Die größte Sensation aber verkündete Elon Musk via Twitter: Der Tesla Roadster II (2020) soll fliegen können. "Der neue Roadster wird etwas wie das hier tun", twitterte er und postete ein Video eines abhebenden DMC DeLorean aus dem Film "Zurück in die Zukunft". Die allzu verständliche Rückfrage eines Followers, ob dies denn ein Scherz sei, verneinte Musk. Die Antwort: "Verwendet wird das SpaceX-Kaltgas-Thruster-System mit Ultrahochdruckluft in einem zusammengesetzten umschlossenen Druckbehälter anstelle der beiden Rücksitze." Wie sich das auf das Design auswirkt, ist noch nicht klar. Die bislang vorgestellte Variante ohne das Thruster-System wirkte größer und filigraner als ihr auf der Lotus Elise basierender Vorgänger. Der scheidet als technische Basis aus, da die Amerikaner längst eigene Kapazitäten und Möglichkeiten zur Konstruktion eines Autos haben. Als enger Verwandter drängt sich vor das Model 3 auf, dessen Plattform für den offenen Zweisitzer gekürzt worden sein könnte. Im Unterboden wäre noch immer ausreichend Platz für einen großen Lithium-Ionen-Akku, der sich per Supercharger innerhalb kurzer Zeit aufladen lässt. Zu vermuten ist, dass es auch den Tesla Roadster (2020) mit unterschiedlich großen Akku-Paketen und verschiedenen Fahrleistungen geben wird.

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