Team Fordzilla P1 (2020): Rennwagen-Studie Aus dem Spiel in die Realität

von Christina Finke 21.12.2020

Das virtuelle Rennfahrzeug der eSports-Abteilung von Ford feiert als Team Fordzilla P1 (2020) sein Debüt in der echten Welt. Alles zur besonderen Entstehungsgeschichte der Studie!

Mit der Rennwagen-Studie Team Fordzilla P1 (2020) haben die eSports- und die Designabteilung von Ford ein virtuelles Fahrzeug zum Leben erweckt. Dabei wurden die Fans auf Twitter um Input zu Dingen wie Sitzposition, Cockpit-Stil und sogar zum Antriebsstrang gebeten. Insgesamt gaben mehr als 250.000 von ihnen ein Voting ab. Anschließend zeige Fordzilla mehrere Konzepte, wobei das von Ford-Designer Arturo Ariño letztlich mit 83,3 Prozent der Stimmen das Rennen machte. Dass Spieler an der Enwicklung der Rennwagen-Studie beteilgt waren, macht sich in vielen Details bemerkbar: So befindet sich etwa auf dem Boden vor dem Beifarersitz eine AFK-Meldung (kurz für: Away From Keybord), die spielerisch daran erinnern soll, dass sich die Insassen gerade nicht an der Tastatur ihres Gaming-PCs befinden. Darüber hinaus befindet sich auf der Vorderseite des Team Fordzilla P1 (2020) am unteren Spoiler eine weitere Botschaft in Form eines Großbuchstaben-Kürzels: GLHF steht für "Good Luck Have Fun" und fordert Spieler wie Rennfahrer auf, Spaß zu haben und die Fahrt zu genießen. Mehr zum Thema: Limitiere Rennsportversion des Ford GT

Leslie bei Team Fordzilla im Video:

 
 

Das ist die Rennwagen-Studie Team Fordzilla P1 (2020)

Während die schlanke Front der Rennwagen-Studie Team Fordzilla P1 (2020) mit ihren extrem geformten Karosserieelementen an den GT erinnert, kommt das Heck komplett freigelegt daher. Im auf minimale Ablenkung ausgelegten Innenraum gibt es LED-Instrumente, die über den Streckenstatus informieren sowie einen integrierten Bildschirm am Lenkrad, der den Live-Datenaustausch mit dem Team in der Boxengasse ermöglichen würde. Übrigens: Der Team Fordzilla P1 (2020) wurde aufgrund der Corona-Pandemie von einem Team entworfen, das sich noch nie getroffen hatte, teilweise von zu Hause aus arbeitete, sich über fünf verschiedene Länder verteilte und die Rennwagen-Studie in nur sieben Wochen fertigstellte – das ist laut Ford weniger als die Hälfte der Zeit, die normalerweise dafür erforderlich ist. 

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