Smart Fortwo 0.9 Turbo: Test

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Smart Fortwo 0.9 Turbo Test City-Car Front
Smart Fortwo 0.9 Turbo im Test

Sparsame dritte Generation auf dem Prüfstand: Smart Fortwo 0.9 Turbo

Smart Fortwo 0.9 Turbo Cockpit
Smart Fortwo 0.9 Turbo im Test

Das Cockpit des Smart Fortwo 0.9 Turbo

Smart Fortwo 0.9 Turbo Getränkehalten Mittelkonsole
Smart Fortwo 0.9 Turbo im Test

Pfiffige Idee: eine Schublade für Kleinteile im Sockel der Mittelkonsole

Smart Fortwo 0.9 Turbo Heck
Smart Fortwo 0.9 Turbo im Test

Dickes Ende: horizontal geteilte Klappe und Turbomotor im Heck

Smart Fortwo 0.9 Turbo Kofferraum
Smart Fortwo 0.9 Turbo im Test

Respektabler Gepäckraum oberhalb des Heckmotors. Horizontal geteilte Heckklappe mit Staufach

Smart Fortwo 0.9 Turbo Panoramadach
Smart Fortwo 0.9 Turbo im Test

Gegen Aufpreis (350 Euro) bekommt man den winzigen Wagen mit riesigem Panoramadach

Smart Fortwo 0.9 Turbo Touchscreen
Smart Fortwo 0.9 Turbo im Test

Das sieben Zoll große Touchscreen-Display samt Navi, Online- Services, Musik- Streaming und Klimaautomatik gibt’s im Paket für 1700 Euro

Smart Fortwo 0.9 Turbo Touchscreen
Smart Fortwo 0.9 Turbo im Test

Das sieben Zoll große Touchscreen-Display samt Navi, Online- Services, Musik- Streaming und Klimaautomatik gibt’s im Paket für 1700 Euro

Smart Fortwo 0.9 Turbo Vordersitz
Smart Fortwo 0.9 Turbo im Test

Einen umklappbaren Beifahrersitz mit Iso x-Kindersitzbefestigung haben alle Modelle serienmäßig

Smart Fortwo 0.9 Turbo Vordersitze
Smart Fortwo 0.9 Turbo im Test

Typisch Smart: Sitze mit fester Kopfstütze. Erweiterter Lenkrad-Einstellbereichersitze

Smart Fortwo 0.9 Turbo twinamic Doppelkupplung
Schon gefahren: Doppelkupplungsgetriebe „twinamic“

Ab Sommer 2015 ist der 90-PS-Motor mit Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe „twinamic“ erhältlich. Bei einem kurzen Rendezvous konnten wir diese Antriebsvariante bereits testen: Im Vergleich zum automatisierten Getriebe der ersten Smart-Generationen besticht das DSG im Automatik-Modus durch sanfte Schaltvorgänge. Nur unter Volllast verbünden sich die minimale Zugkraftunterbrechung und der kurze Radstand des Fortwo zu einem kurzen Schalt-Nicken – dabei spielt es keine Rolle, ob im Automatik-Modus oder manuell über die Schaltwippen am Lenkrad geschaltet wird. Die Übersetzungssprünge passen, das Timing sitzt, das Getriebe gefällt durch gutes Benehmen beim Rangieren und Anfahren – empfehlenswert!

In der Neuauflage tritt der Smart Fortwo 0.9 Turbo mit maximierten Talenten sowie strammen 90 PS an – und hat einen rekordverdächtigen Wendekreis. Dritte Generation im Test!

Erwachsener sei er geworden, behaupten seine Entwickler, bequemer, geräumiger und sicherer. Stimmt, sagen wir, aber zugleich wirkt das City-Car mit seiner stupsnasigen Stummelfront kindlicher als mit der eierartigen Silhouette der ersten beiden Generationen. Geschmackssache. Fakt ist, dass der Winzling nur in der Breite um zehn Zentimeter zugelegt hat. Knapp 2,70 m lang, gehört er zur Spezies der Asphalt-Mikroben, bietet aber dennoch erfreulich viel Platz für zwei Personen und deren Gepäck. Drei Getränkekisten passen problemlos ins Heck. Zudem lässt sich der Beifahrersitz nach vorn umklappen, was erstaunliche Staumöglichkeiten erlaubt. Überraschend ist die noch bessere Wendigkeit des Stadt-Flohs. Denn die elektro-mechanische Servolenkung mit variabler Übersetzung spricht nicht nur ungewohnt direkt an, sondern verhilft dem Fortwo auch zu einem Wendekreis von nur knapp über sieben Metern. Damit unterbietet er den bisherigen Smart um einen vollen Meter und sorgt im Innenstadtgewühl für einzigartige Glücksmomente. Das extrem quirlige Fahrgefühl wird dabei von der Schubkraft des 90-PS-Turbo-Dreizylinders perfekt ergänzt. Wobei sich die Spurtkraft im Auto temperamentvoller anfühlt als die Messwerte ahnen lassen. Vom Fleck weg fegt der Smart Fortwo 0.9 Turbo wie ein Kugelblitz los und sorgt dafür, dass sogar zäher Berufsverkehr wie ein großes Kart-Rennen wirkt.

Smart Fortwo 0.9 Turbo im Test

Doch die Kraftentfaltung erfolgt ungleichmäßig mit Turboverzögerung und der Verbrauch ist zu hoch. Spätestens auf der Stadtautobahn wird klar, dass der Zweisitzer konsequent für die City konstruiert ist: Abroll- sowie Geräuschkomfort sind zwar besser als bisher, aber der Geradeauslauf enttäuscht trotz serienmäßigen Seitenwindassistenten (Unterfunktion des ESP, ab 80 km/h aktiv). Außerdem zeigt die Lenkpräzision Schwächen und fordert bei Kurvenfahrt häufig Korrekturen. Passt die Linie, sind flotte Kurven kein Problem. Doch auf Nässe oder bei forscher Beschleunigung greift die Fahrdynamikregelung rigoros ein. Für größtmögliche Sicherheit sorgen ferner die guten Bremsen sowie (optional) Spurhalteassistent und Abstandswarner, die beide optisch und akustisch Alarm schlagen. Zu den Besonderheiten des Smart Fortwo zählt, dass man ihn (wo erlaubt) quer parken kann. In etlichen APCOA-Parkhäusern gibt’s zudem gesonderte Stellflächen und Tarife. Auch JET-Tankstellen haben ein Herz für Smart und gewähren Rabatte auf die Wagenwäsche. Car2Go räumt ebenfalls Sonderkonditionen ein, wenn man etwa am Urlaubsort das Angebot des Carsharing- Unternehmens nutzt. Hinzu kommt ein Angebot von nützlichen, webbasierten Ser-vices, die sich über das Multimedia-System mit Touchscreen abrufen lassen.

Fazit

Der neue Smart Fortwo ist rundum besser geworden. Wendigkeit und Fahrspaß in der City sind unerreicht, 90 PS machen ihn quicklebendig. Das Konzept stößt außerhalb der Stadt aber rasch ans Limit. Hoher Verbrauch.