Rotlichtverstoß bei Spurwechsel: Video Spurkorrektur bei roter Ampel strafbar

von Lena Reuß 06.10.2017

Im Straßenverkehr stellt es eine alltägliche Situation dar: Man hat sich an der Ampel falsch eingefädelt und wechselt während der Rotlicht-Phase noch schnell die Spur. Doch was sich wie ein Kavaliersdelikt anhört, kann schnell eine saftige Strafe nach sich ziehen. So war es auch bei einem Autofahrer, dessen Fall vor dem Amtsgericht Dortmund verhandelt wurde. Nachdem er sich auf der Geradeaus-Spur falsch eingeordnet hatte, fuhr er bei rot in die Kreuzung ein und platzierte sich vor dem ersten Linksabbieger. Bei Grün bog er dann ordnungsgemäß ab. Die Polizei hielt ihn dennoch an. Da sein Auto in den Fußgängerbereich hineingeragt hatte und so Passanten gefährdet wurden, verhängten die Beamten ein Bußgeld und einen Monat Fahrverbot. Der Autofahrer wehrte sich mit der Begründung, nicht in den fließenden Verkehr eingefahren zu sein, doch das Gericht entschied gegen ihn: Zwar sei der Mann nicht in den fließenden Verkehr abgebogen, habe aber die Fußgänger behindert - eine grobe Pflichtverletzung. Das Fahrverbot blieb bestehen. Und da der Fahrer den Behörden bereits bekannt war, wurde sein Bußgeld zusätzlich auf 300 Euro angehoben (Az.: 729 OWi- 261 Js 1418/17-225/17).

Bußgeldkatalog rote Ampel Strafen Überfahren
Unterschiedlich hohe Strafen für Überfahren einer roten Ampel  

Rote Ampel oder doch "kirschgelb"?

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