Opel Rocks-e (2021): Preis & Reichweite Opel will die Stadt rocken

von Sven Kötter 25.08.2021

Der Opel Rocks-e (2021) will ab Ende 2021 die Städte Deutschlands aufmischen: Das kleine Elektromobil will dabei mehr mit seinem attraktiven Preis als mit einer großen Reichweite punkten!

Der Grund warum der Citroën Ami nie wirklich in Deutschland ankam, heißt Opel Rocks-e (2021). Das kleine Elektromobil erinnert nicht nur frappierend an das französische Pendant, es ist technisch sogar baugleich. Opel definiert die Fahrzeugklasse als "SUM" – Smart Urban Mobility. Und das zweisitzige Stadtfahrzeug weist zahlreiche Besonderheiten auf: Der lediglich 2,41 Meter lange Rocks-e ist als Leichtkraftwagen konzipiert, mit entsprechendem Führerschein also bereits mit 15 Jahren fahrbar. Wer genau hinsieht, der entdeckt das intelligente, weil kostensparende Layout, bei dem zahlreiche Gleichteile Front und Heck bilden. Auch die Türen auf beiden Seiten sind baugleich und entsprechend gegenläufig öffnend. Der Innenraum ist dank neongelber Applikationen zwar farbenfroh, aber genauso einfach gehalten. Rustikale Klappfenster, eine Smartphone-Halterung und ein digitales Cockpit sind die Highlights im Interieur. Selbst einen Airbag sucht man vergebens. 63 Liter Stauvolumen gibt Opel an – im Beifahrerfußraum. Die einfache Machart soll aber nicht primär die Konten des Herstellers füllen, sondern auch einen attraktiven Preis für die Kundschaft ermöglichen. Auch wenn Opel konkrete Zahlen schuldig bleibt: Der Kaufpreis des Opel Rocks-e (2021) soll deutlich unter Kleinwagen angesiedelt sein und die Leasingrate auf dem Niveau einer Monatskarte für den öffentlichen Nahverkehr liegen. Mehr zum Thema: Der Opel Mokka-e im Test

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Preis & Reichweite des Opel Rocks-e (2021)

Kommen wir zu den technischen Daten des Opel Rocks-e (2021): Der E-Motor entwickelt gerade einmal 8 PS und der Akku hat eine bescheidene Kapazität von 5,5 kWh. So gerüstet soll das weniger als 500 Kilogramm wiegende Mikromobil eine Reichweite von bis zu 75 Kilometern schaffen. An einer normalen Haushaltssteckdose dauert der komplette Ladevorgang lediglich 3,5 Stunden. Das drei Meter lange Ladekabel ist fest im Auto installiert, für Ladesäulen gibt es einen Adapter. Der Aktionsradius des lediglich 45 km/h schnellen Opel Rocks-e ist sehr schnell umrissen: Es ist die Stadt, wo er mit kleiner Grundfläche und geräuscharmem E-Antrieb Kreise um die größere und teurere Konkurrenz fahren soll. Dabei ist die direkte Konkurrenz für den Opel Rocks-e (2021) ebenso überschaubar: Der Renault Twizy ist ähnlich klein, aber noch weniger Auto – gleiches gilt naturgemäß für Elektroroller. Bleibt der elektrische Smart, der preislich in anderen Dimensionen unterwegs ist und in der kommenden Generation zum SUV mutiert.

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