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Alle Tests zum Citroën Berlingo

Neuer Citroën Berlingo (2018): Erste Testfahrt Neuen Berlingo angetestet

Thomas Geiger Freier Mitarbeiter

Der neue Citroën Berlingo (2018) ist draußen und muss in die Fußstapfen seines berühmten Vorgängers treten.  Bei der ersten Testfahrt klären wir, was neu ist und wie sich der Hochdachkombi fährt.

Der neue Citroën Berlingo (2018) tritt ein schweres Erbe an, schließlich zählt sein Vorgänger zu den meistverkauften Hochdach-Kombis in Europa. In Zeiten, in denen SUV angesagt sind, lockt der Autobauer deshalb mit einer Optik, die rustikaler und bulliger ist als zuvor. Um dem Auftritt eine gewisse Glaubwürdigkeit zu geben, haben die Franzosen die Ausstattung sogar um eine Bergabfahrhilfe und ihr Traktionssystem Grip Control erweitert, mit dem man die Elektronik für verschiedene Untergründe programmieren kann. Das Fahrverhalten ist hingegen typisch für ein echtes Familienauto – im besten Sinne unauffällig: Der Wagen rollt komfortabel dahin, der Motor ist gut gedämmt und hat zumindest beim 130 HDI mit 130 PS und 300 Newtonmeter Drehmoment ausreichend Reserven für eine entspannte Fahrt. Die Lenkung ist derart leichtgängig, dass man auch beim kniffeligen Rangieren nicht ins Schwitzen kommt. Dass sie für die Kurvenhatz vielleicht ein bisschen zu unbestimmt ist, stört dabei nicht. Erstens möchte man das dem Nachwuchs ganz sicher nicht zumuten, zweitens ist das bei einem Sprintwert von 11,6 Sekunden und einem Spitzentempo von 185 km/h auch keine sonderliche Verlockung. Dann lieber gleich die Achtgang-Automatik dazu bestellen und lässig dahin rollen. Den Selbstzünder mit 1,5 Litern gibt es nicht nur in der Version mit 130 PS, sondern auch abgespeckt mit 102 PS. Und natürlich haben die Franzosen auch einen Benziner im Programm. Der hat drei Zylinder mit 1,2 Litern Hubraum und kommt auf 110 PS. Damit erreicht der neue Citroën Berlingo (2018) Geschwindigkeiten zwischen 174 und 185 km/h und steht auf Verbrauchswerte von 4,7 Litern Diesel bis 5,7 Liter Benzin.

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Erste Testfahrt im neuen Citroën Berlingo (2018)

Ohnehin ist der neue Citroën Berlingo (2018) viel besser für den Alltag gerüstet als für Abenteuer: Mehr Platz, mehr Stauraum, mehr Variabilität und vor allem mehr Ablagen bietet auf der Verkehrsfläche eines gewöhnlichen Geländewagens kein anderes Auto. Erst recht nicht, wenn man die vielen tausend Euro Preisvorteil zu einem konventionellen SUV berücksichtigt. Angeboten als Berlingo M von 4,40 Metern mit fünf Sitzen oder als 4,75 Meter langer XL mit sieben Sitzen und zwei Schiebetüren, wächst der Laderaum hinter der großen Klappe mit der separat zu öffnenden Scheibe um 100 auf bis zu 775 Liter im Berlingo M und auf 1050 Liter in der XL-Variante. Im neuen Citroën Berlingo (2018) gibt bis zu 28 Ablagen mit noch einmal 186 Litern Stauraum. Die drei Einzelsitze im Fond lassen sich nicht nur umlegen und in der XL-Version auch verschieben, sondern mit einem Handgriff auch ausbauen. Dann ist der Ladeboden ist von vorne bis hinten topfeben – und wenn man auch den Beifahrersitz umklappt, wächst die Ladelänge auf bis zu 2,70 beziehungsweise 3,05 Meter. Zeitglich mit dem Berlingo kommt übrigens nicht nur Peugeot Rifter als Partner-Nachfolger, sondern erstmals auch der Opel Combo auf PSA-Basis. Somit erweist sich der Citroen sogar in der Produktion flexibler als andere.

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