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Neuer BMW M8 (2019): Erste Testfahrt Mit Vitamin "M" wird der 8er zum veritablen Sportwagen

von Thomas Geiger 09.10.2019

Der neue BMW M8 (2018) ist ein hochdynamischer Sportler, der es mit 911 Turbo und Konsorten aufnehmen soll. Erste Testfahrt im Grenzbereich!

Die M GmbH misst ihre Kräfte mit Porsche. Das gilt mehr denn je, wenn der neue BMW M8 (2019) zur ersten Testfahrt ruft. Mit ihm verschieben die bayerischen Scharfmacher den 8er-Maßstab nicht nur weiter auf die sportliche Seite, sie rufen auch nicht minder sportliche Preise auf: Da es den M8 bei uns nur als schärferen wie teureren "Competition" geben wird, schlägt das Coupé mit 168.000 Euro zu Buche. Für hohen Puls sorgt aber auch der 4,4 Liter große V8-Twinturbo, den wir unter anderem vom M5 kennen. Im hierzulande nicht erhältlichen Grundmodell leistet das Kraftpaket 600 PS und 750 Newtonmeter Drehmoment, als Competition lockt er gar mit 625 PS. Außerdem glänzt die Topversion mit eigenen Motorlagern, die für eine noch steifere Anbindung und einen besseren Kraftschluss sorgen. Die Fahrleistungen sind entsprechend atemberaubend. Obwohl der Achter auch in der M-Version eine Luxuslounge aus Lack und Leder bleibt, beschleunigt der neue BMW M8 (2019) wie ein puristischer Spitzensportler: Das Coupé lässt die 100 km/h nach nur 3,2 Sekunden hinter sich, Schluss ist nur formal bei 250 Sachen. Denn mit dem M Driver's Package ausgestattet, bekommt der 8er Auslauf bis 305 km/h. Mehr zum Thema: Das kostet der BMW 8er

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BMW M8 (2019): Motor & Ausstattung Als M8 wird der 8er zum Spitzensportler

BMW M8 (2019) im Video:

 
 

Erste Testfahrt im neuen BMW M8 (2019)

Wie der Motor stammt auch der Rest des Antriebs des neuen BMW M8 (2019) aus dem M5. Das gilt für die rasend schnelle Achtgangautomatik mit den individuell regulierbaren Schaltzeiten genauso wie für den Allradantrieb. Fährt der scharf gemachte 8er im Standard-Setup wie auf Schienen, wird er im Sport-Modus spürbar agiler und leichter auf der Hinterachse – und mit reinem Hinterradantrieb zu einer Heckschleuder alter Schule. Obwohl rund fünf Meter lang und gute zwei Tonnen schwer, verbeißt sich das Coupé förmlich in die Kurven, verzögert davor mit Biss und beschleunigt explosiv wieder heraus. Dabei ist der M8 stets leicht auf Linie zu halten – ein erneuter Beleg, dass BMW die sprichwörtliche Freude am Fahren kein bisschen verlernt hat. Ein Wermutstropfen aber bleibt, zumindest aus Sicht der M GmbH: So leidenschaftlich sich der neue BMW M8 (2019) fahren lässt, so lustvoll er klingt und so lasziv er auch gezeichnet sein mag, ist er eben nach wie vor ein Ableger aus der Serie und anders als der Porsche 911 kein eigenständiger Sportwagen. Mehr zum Thema: BMW 8er Cabrio vorgestellt

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