Sturmhauben: Tipps & Produktübersicht für Motorradfans

Motorrad-Sturmhauben sind für viele Motorradfahrende oft genauso selbstverständlich wie der Helm. Denn diese vielseitigen Gesichtsbedeckungen bieten nicht nur Schutz vor Kälte, sondern auch Komfort und Sicherheit während der Fahrt. Unsere Produkt-Empfehlungen im Überblick!

Eine Sturmhaube unter dem Motorradhelm schützt bei schlechtem Wetter und eisigem Wind.
Foto: iStock/U. J. Alexander
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Was bringt eine Sturmhaube beim Motorradfahren?

Eine Motorrad-Sturmhaube bietet mehr als nur einen coolen Look – sie ist aus mehreren Gründen für viele Motorradfahrende unverzichtbar. Die dünne Stoffmaske schützt zum einen das Gesicht vor den Elementen, insbesondere im Winter. Denn die Sturmhaube bietet zusätzliche Polsterung und hält Kälte effektiver von der Haut fern. Daher nutzen viele Ski- und Snowboard-Fahrer:innen die Masken auch im Wintersport.

Doch auch Motorradfans, die das Zweirad in der kalten Jahreszeit stehen lassen, schätzen die Gesichtsbedeckung: Sie "fängt" Schweiß, Hautschuppen und Fett ab und schont so das Innenfutter des Motorradhelms – dieser wiederum dankt mit weniger Pflegeaufwand und einer längeren Haltbarkeit. Zudem bieten die Masken etwas mehr Polsterung, dämpfen Windgeräusche und erleichtern auch das Auf- und Absetzen des Helmes – schließlich werden die Ohren angedrückt. Wir stellen daher die einige Motorradmasken vor und geben Tipps zu Passform und Pflege.

Motorrad-Sturmhauben: Produkte in der Übersicht

Sturmhauben fürs Motorrad gibt es in unterschiedlichsten Ausführungen. Wir haben uns umgeschaut und eine Übersicht zusammengetragen:

Scott Wind Warrior

Unsere erste Empfehlung für Motorrad-Sturmhauben ist die Wind Warrior Facemask von Motorrad- und Fahrrad-Spezialisten Scott. Diese winddichte Sturmhaube soll Feuchtigkeit vom Körper wegleiten, ohne Nässe zur Haut durchdringen zu lassen. Scott verspricht dennoch Atmungsaktivität. Die Maske besteht zu 78 Prozent aus Polyester, die übrigen 22 Prozent sind Polyurethan, womit sie besonders elastisch sein soll.

Buff Ecostretch Balaclava

Einen Rundumschutz für kalte Wintertage verspricht die Ecostretch-Sturmhaube von Buff. Durch den besonders weit herunter reichenden Ausschnitt bedeckt sie auch den Halsbereich. Damit die Maske dennoch einen hohen Tragekomfort bietet, ist die Haube aus 95 Prozent recyceltem Polyester und fünf Prozent Elastan besonders dehnbar. Laut Hersteller lässt sich die Maske auch in der Waschmaschine reinigen.

Gore Wear Sturmhaube

Diese klassische Sturmhaube von Gore Wear soll dank Flachnähten Druckstellen und Reibung beim Tragen unter einem Helm verringern. Zusätzlich ist die Sturmhaube winddicht, wasserabweisend und atmungsaktiv. Der Hauptstoff besteht zu 85 Prozent aus Polyamid und 15 Prozent Elastan. Der Innenstoff, mit dem die Haut in Kontakt kommt, wird dagegen komplett aus Polyester gefertigt.

Büse Seiden-Sturmhaube

Die Sturmhaube des Herstellers Büse hat eine entscheidende Besonderheit: Sie besteht aus Seide. Das soll sie im Vergleich zu den Konkurrenzprodukten aus Kunstfasern besonders atmungsaktiv machen. Elastisch ist sie trotzdem, daher wird die Maske nur in einer Einheitsgröße angeboten.

Rockbros Sturmhaube

Die Sturmhaube der Marke Rockbros besteht innen aus Fleece und schützt bei der Fahrt vor Kälte. Die Halsverlängerung sorgt zudem dazu, dass auch von unten kein Fahrtwind unter den Helm gelangt. Die Sturmhaube ist ausschließlich in einer Einheitsgröße verfügbar.

Dainese Dry Balaclava

Die Dry Balaclava von Dainese ist aus einem besonderen Materialmix und dadurch unter anderem auch geruchshemmend. Die Maske besteht zu 80 Prozent aus Dryarn, einer atmungsaktiven Kunstfaser sowie 15 Prozent Polyamid und fünf Prozent Elastan. Der Stoffmix soll zudem auch kein Wasser binden und ist zum Teil auch recycelbar.

Rotto Sturmhaube

Die Sturmhaube der Marke Rotto soll auch trotz Verzicht auf Polarfleece-Futter laut Hersteller eine gute Wärmeableitung bieten. Für den Materialmix setzt der Hersteller auf Polyamid, Polypropylen und Spandex.

Wie pflegt man eine Motorrad-Sturmhaube am besten?

Die richtige Pflege der Motorrad-Sturmhaube trägt maßgeblich zu ihrer Langlebigkeit bei. Da Sturmhauben oft Schweiß, Ölen und Fetten aus der Haut oder auch Haargel und -Spray ausgesetzt sind, ist es wichtig, sie regelmäßig zu waschen. Alle paar Fahrtage – also etwa nach dem dritten bis fünften Tragen – empfiehlt es sich, die Maske zu waschen. Wer täglich mit dem Motorrad unterwegs ist, sollte daher mindestens eine Wechselmaske bereithalten. Eine frische Maske ist nicht nur angenehmer zu tragen, sondern verhindert auch Hautirritationen.

Dabei sollte man allerdings unbedingt die Pflegehinweise des Herstellers beachten, denn nicht jedes Produkt ist für eine Maschinenwäsche geeignet. Eine Handwäsche mit milder Waschseife und lauwarmem Wasser (bis 30 °C) ist stets die schonendste Art, die Maske zu reinigen. Wer sie an einem sauberen und trockenen Ort lagert, wenn sie nicht benötigt wird, kann sich den ein oder anderen zusätzlichen Waschgang sparen.