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Mercedes-AMG GT R (2016): Preis & Motor AMG GT R stemmt 585 PS

von Alexander Koch 17.08.2018

Der Mercedes-AMG GT R, die derzeit schnellste Rakete aus Affalterbach, steht zum Preis ab 165.410 Euro beim Händler. Dafür gibt es aber eine Extraportion Leistung im giftgrünen Blechkleid.

Mit dem Mercedes-AMG GT R (2016) feilen die Schwaben noch einmal an ihrem bisher spitzesten Silberpfeil, zum Preis von 165.410 Euro. Wie bislang nur die Rennversion aus der GT3-Serie verspricht der GT R die reine Lust am Rasen und lockt unter anderem mit einer Extraportion Leistung. Statt 462 oder 510 PS leistet der Vierliter-V8-Turbo dank neuer Lader nun 585 PS und 700 Newtonmeter maximales Drehmoment. Das reicht für einen Sprintwert von 3,6 Sekunden und hebt das Spitzentempo auf 318 km/h. Der  Mercedes-AMG GT R (2016) lebt aber nicht allein vom stärkeren Motor, sondern bringt auch jede Menge Rundstreckentechnik auf die Straße. Das beginnt beim Leichtbau, der mit viel Aluminium und Karbon sowie geschmiedeten Rädern das Gewicht auf 1630 Kilo drosselt. Damit wiegt der GT R, obwohl deutlich mehr Technik drin steckt, 15 Kilo weniger als das S-Modell und kommt so auf ein verlockendes Leistungsgewicht von 2,66 Kilogramm pro PS. Mehr zum Thema: So kommt der Mercedes-AMG GT R Roadster

Mercedes-AMG GT R (2016) im Video:

 

 

Preis: Mercedes-AMG GT R (2016) ab 165.410 Euro

Der Mercedes-AMG GT R (2016) kommt außerdem mit aktiver Aerodynamik mit einer neuen Luftführung am Unterboden und Lamellen in der Frontschürze. Dazu hat der AMG GT eine in neun Stufen regulierbare Traktionskontrolle und ein Gewindefahrwerk sowie erstmals eine Hinterachslenkung im Gepäck. Und damit auch jeder merkt, auf was für einer Rakete er da reitet, hat die schnelle Truppe aus Affalterbach auch den Innenraum des Mercedes-AMG GT R (2016) noch mehr auf Sportstudio getrimmt und montiert deshalb zum Beispiel standardmäßig Schalensitze aus Karbon, die – shoking! – ohne elektrische Verstellung auskommen müssen. Natürlich profitiert der AMG GT R auch außen von einem ein dramatisch nachgeschärften Design, zum Beispiel durch den spektakulären Grill im Stil der Panamericana-Rennwagen aus den Fünfzigern. Der giftgrüne Lack "AMG Green Hell Magno" wurde dem AMG GT R in Anlehnung an seinen Entwicklungsort, der Grünen Hölle des Nürburgrings, verpasst. Zwar braucht man für diesen schwäbischen Tiefflieger keine Rennlizenz mehr und darf ihn auch auf der Straße fahren, doch dafür könnte ein bisschen Kleingeld nicht schaden. Allerdings gibt es dafür einen Starfighter, wie ihn Mercedes radikaler und rasanter noch nicht von der Leine gelassen hat.

 

Motor für Mercedes-AMG GT R (2016)

Der gute alte SLS jedenfalls wirkt dagegen gefährlich blass und selbst die schwärzeste Black Series strahlt im Vergleich zu diesem grünen Giftstück in einem freundlichen Grau. Das liegt zum einen am spektakulären Auftritt mit den dicken Backen über der breiteren Spur, dem gierigen Grill, dem schwarzen Karbon-Dach und der gewaltigen Theke auf dem mächtigen Heck und zum anderen am Antritt, den Mercedes noch einmal dramatisch verbessert hat.

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