McLaren Elva (2020): Motor & Ausstattung Der McLaren Elva raubt den Atem

von Thomas Geiger 15.11.2019

Als neues Mitglied der Ultimate Series gibt sich der McLaren Elva (2020) radikaler, leichter und schneller als es je ein McLaren zuvor war. Der V8-Motor ist bekannt, die Ausstattung zum Hardcore-Roadster hingegen neu! 

Der McLaren Elva (2020) ist der nächste Ableger der Ultimate Series. In der haben die Briten bereits mit dem P1, dem Senna und dem Speedtail das Segment der Supersportwagen definiert. Zwar wird der Elva genau wie seine Vorgänger streng limitiert und daher nur 399 Mal gebaut, doch ist bis auf das gleiche Karbon-Chassis und den bekannten 4,0-Liter-V8 mit 815 PS und 800 Newtonmeter Drehmoment vieles anders. Wie der Namenspatron, mit dem Firmengründer Bruce McLaren in den 1960er-Jahren seine Lorbeeren eingefahren hat, ist auch der Elva der Neuzeit ein radikaler Roadster. Nichts lenkt vom Fahren ab, nichts bremst die Elemente ein: Frontscheibe, Seitenfenster, Dach? Alles nur Ballast. Im McLaren Elva (2020) sitzen die Passagiere direkt im Wind und bekommen entsprechend alles mit, was draußen vor sich geht. Allerdings wissen die Ingenieure bei McLaren auch um das Sicherheitsrisiko und haben nicht nur an Fächer hinter den Kopfstützen gedacht, in denen Helme für Highspeed-Fahrten bereitliegen. Ein einzigartiges Air-Protection-System stellt bei zunehmendem Tempo unauffällige Leitelemente in den Wind, die den Fahrtwind um die Kabine herumleiten. Mehr zum Thema: McLaren P1 und McLaren 570S im Faktencheck

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McLaren Elva (2020) mit V8-Motor

Die radikale Konstruktion des McLaren Elva (2020), die natürlich wie immer weitgehend aus Karbon gefertigt ist, bietet aber nicht nur ein puristisches Fahrerlebnis. Sie drückt zugleich das Gewicht und macht den Briten trotz des Markenlogos aus Gold oder Platin zum leichtesten Straßenauto, das McLaren je gebaut hat. Und das wiederum ermöglicht Fahrleistungen, wie es sie in Woking noch nicht gegeben hat: Den Sprint von 0 auf 100 km/h schafft der Elva in weniger als drei Sekunden. Mit 6,7 Sekunden von null auf 200 km/h ist er sogar schneller als der Senna. Nur eine Einschränkung bringt das Konzept mit sich: Da es nicht einmal ein Notverdeck existiert, kann der McLaren Elva (2020) nur bei schönem Wetter gefahren werden. Das wird gut betuchte die Kundschaft aber nicht stören. Denn wer mindestens 1,7 Millionen Euro für solch ein Auto ausgibt, der hat in seiner Garage ganz sicher auch noch eins für Regentage.

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