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Lamborghini Aventador SVJ (2018): Motor Das ist der Aventador SVJ

von AUTO ZEITUNG 12.11.2018

Der Lamborghini Aventador SVJ (2018) hielt mit seinem V12-Motor den Rekord für Serienfahrzeuge auf der Nürburgring-Nordschleife. 6:44:97 Minuten braucht der Ausnahmesportler im giftgrünem Lack! Mittlerweile wurde er entthront.

So giftgrün sich der Lamborghini Aventador SVJ (2018) präsentiert, so hoch ist der Preis mit 359.116 Euro vor Steuern und so giftig ist er auch auf der Rennstrecke. Nicht von ungefähr hat der italienische Sportwagen 2018 temporär den Nürburgring-Nordschleifen-Rekord aufgestellt. Der extreme Sportler flog in atemberaubenden 6:44:97 Minuten um den 20,6 Kilometer langen Rundkurs in der Eifel. Beim Ring-Rekord war die Fahrmaschine mit optional erhältlichen Pirelli-P-Zero-Trofeo-R-Reifen ausgerüstet, standardmäßig steht der Jota auf eigens entwickelten Semislicks Pirelli P Zero Corsa. Befeuert wird das giftgrüne Geschoss von einem 6,5 Liter großen V12, der gegenüber dem Aventador SV um 20 PS und 30 Newtonmeter auf nun 770 PS und 720 Newtonmeter Drehmoment zulegt. Bei einem Leergewicht von 1526 Kilogramm entspricht das einem Leistungsgwicht von nur 1,98 Kilogramm pro PS. Zum Vergleich: Der nicht mehr angebotene LP-750-4 SV muss 2,03 Kilogramm pro PS bewegen. So gerüstet, stürmt der Lamborghini Aventador SVJ (2018) in gerade einmal 2,8 Sekunden auf Tempo 100 und bricht nach 8,6 Sekunden die 200er-Mauer. Ein Spitzentempo nennen die Italiener nicht, doch dürfte das nochmals über den abgeregelten 350 km/h des SV liegen. Mehr zum Thema: Das ist der Lamborghini Aventador S

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Nordschleifen-Rekord des Lamborghini Aventador SV Jota (2018) im Video:

 
 

Lamborghini Aventador SVJ (2018) mit 770 PS Motor

Überhaupt, das gesamte Setup des Lamborghini Aventador SVJ (2018) wurde überarbeitet und auf maximale Performance ausgerichtet. Eine weitere wichtige Zutat ist die ausgeklügelte, aktive Aerodynamik (ALA) der zweiten Generation, die mit dem Huracán Performante eingeführt wurde. Sie regelt den gegenüber den SV um 40 Prozent gestiegenen Anpressdruck über das gezielte Öffnen und Schließen diverser Luftkanäle in Front- und Heckflügel, die der Lambo zuhauf mitbringt. Der Clou aber zeigt sich vor allem in Kurven, wenn ALA den Anpressdruck auf der kurveninneren Seite und damit auch die Kurvengeschwindigkeit erhöht. Steifere Stabis, erhöhte Dämpferraten und der überarbeitete Allradantrieb finalisieren den Performance-Mix, schließlich ist die Allradlenkung schon seit dem Aventador S und daher logischerweise auch beim SVJ an Bord. Eine weitere Parallele zum kleinen Huracán-Bruder: Der nach oben gewanderte Auspuff mit zwei kreisrunden Endrohren. Extrovertierter war optisch noch kein Aventador – und das will was heißen. Die Italiener legen den Lamborghini Aventador SV Jota (2018) in einer Kleinserie von 900 Exemplaren auf, der hier gezeigte SVJ ist einer von nur 63 Stück zählenden Kleinserie namens "Edition 63". Die Zahl im Namen erinnert an das Gründungsjahr der Sportwagenmarke Lamborghini.

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