Ford: Deutschland-Geschäftsführer Wolfgang Kopplin geht Kopplin wechselt zur Emil-Frey-Gruppe

von Alexander Koch 03.07.2018

Ford-Deutschland-Geschäftsführer Wolfgang Kopplin wechselt zur Automobilhandels-Gruppe Emily Frey in die Schweiz. Außerdem: Ford feiert Absatzrekorde. Mit 292.252 verkauften Pkw und Nutzfahrzeugen steigt der Hersteller auf Platz drei der Zulassungsstatistik 2017.

Wolfgang Kopplin, scheidender Ford-Deutschland-Geschäftsführer für Marketing und Verkauf, wechselt zur Emil-Frey-Gruppe in die Schweiz. Kopplin folgt am 1. September 2018 auf Christian Klingler, der Ende April 2018 gegangen ist, berichtet die Automobilwoche. Allerdings werde Kopplin andere Aufgaben übernehmen, nämlich als Mitglied der Geschäftsleitung den deutschen Markt verantworten. Nach einem strukturellen Umbau der Gruppe soll es künftig Länderverantwortliche in der Geschäftsleitung der Automobilhandels-Gruppe geben. Wolfgang Kopplin war zuletzt Geschäftsführer Marketing und Verkauf der Ford Werke Köln und stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung und bleibt bis zum 31. August 2018 in seiner Funktion tätig. Sein Aus in Köln kam überraschend, Nachfolger wird der aktuelle Verkaufsdirektor Hans-Jörg Klein. Die Emil-Frey-Gruppe ist Europas größte Autohausgruppe, agiert aber nicht nur im Fahrzeug-, sondern auch im Teile- und Zubehörhandel. In Deutschland halten die Schweizer 89 Standorte mit 24 Auto- und Nutzfahrzeugmarken.

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Ford-Geschäftsführer Kopplin wechselt zu Emil Frey

Ford befindet sich auf der Überholspur. Zum fünften Mal in Folge ist Ford auf dem deutschen Markt gewachsen. Allein 2017 entschieden sich rund 61.000 Kunden mehr für einen Ford als noch zu Beginn der Wachstumsphase 2012. Mit 292.252 verkauften Pkw und leichten Nutzfahrzeugen hat Ford 8874 mehr Fahrzeuge auf deutsche Straßen gebracht als noch 2016. Das entspricht einem Wachstum von 3,1 Prozent. Der Gesamtjahres-Marktanteil beläuft sich auf 7,7 Prozent und liegt damit 0,1 Prozentpunkte über dem Vorjahresergebnis. "Das starke Ergebnis des letzten Jahres zeigt, dass unsere Produkt- und Verkaufsstrategie richtig ist und von unseren Kunden angenommen wird", sagt Wolfgang Kopplin, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford-Werke GmbH und Geschäftsführer Marketing und Vertrieb. "Die Verkaufszahlen bei Pkw und leichten Nutzfahrzeugen haben uns den dritten Platz im Herstellerranking beschert, im gesamtdeutschen Markt ein historisches Ergebnis." 2016 befand sich Ford noch laut Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts auf Platz sechs hinter VW, Mercedes-Benz, Audi, BMW und Opel.

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Die konsequente Ausrichtung auf das Endkundengeschäft ist Basis dieses Erfolges. Die Steigerung um mehr als 6600 Einheiten beziehungsweise 0,3 Prozentpunkten Marktanteil im Privatkundengeschäft belegen, dass Ford mit dieser Strategie richtig lag. Im Jahr 2017 wurden 246.578 Pkw des Herstellers Ford an Kunden ausgeliefert und zugelassen. Dies entspricht einem Zuwachs von mehr als 7000 Einheiten gegenüber dem Vorjahr und einem Pkw-Marktanteil von 7,2 Prozent. Auch das Geschäft mit leichten Nutzfahrzeugen war 2017 ein großer Erfolg. Mit 45739 Zulassungen in diesem Segment erzielt Ford einen Markanteil von 12,5 Prozent. Damit erreicht Ford eine Steigerung von 0,5 Prozentpunkten gegenüber dem Marktanteil des Vorjahres. Seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 1925 sind insgesamt mehr als 40 Millionen Fahrzeuge vom Band gerollt. Die Ford-Werke GmbH ist ein deutsches Automobilunternehmen mit Sitz in Köln, das an den Standorten Köln und Saarlouis mehr als 24.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

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