Alternative zum Pannendienst Benzinkanister – im Notfall unverzichtbar

Benzinkanister kaufen
Ein Benzinkanister kann zum Retter in der Not werden
Inhalt
  1. Alternative zum Pannendienst
  2. Benzinkanister kaufen – vier Empfehlungen
  3. Aufbewahrung im Auto
  4. Kanister richtig lagern
  5. Benzinkanister im Ausland

Kaum jemand denkt daran – dabei ist ein Benzinkanister preiswert, leicht zu verstauen und im Bedarfsfall Gold wert. Tipps und Kaufempfehlungen.

Jeder Autofahrer denkt zwar, dass ihm so etwas nicht passiert – und plötzlich ist man doch mit leerem Tank auf einer Landstraße liegen geblieben, und neuer Sprit muss auf anderem Wege zum Fahrzeug transportiert werden. Ob aus dem Tank eines anderen Autos oder von der Tankstelle: Am besten geht das mit einem Benzinkanister. Doch worauf ist daher beim Kauf zu achten? Wie sind Benzinkanister zu lagern, und wie viel Kraftstoff darf im Auto eigentlich transportiert werden?

 

Alternative zum Pannendienst

In entlegenen Gegenden kann Spritmangel nicht nur anstrengend, sondern auch richtig teuer werden. Muss der Pannendienst ran, müssen Autofahrer diesen bei einem leeren Tank teuer bezahlen. Auch für den Rasenmäher oder die Kettensäge ist ein kleiner Vorrat an Benzin oder Diesel in der heimischen Garage von Vorteil.

In allen Fällen ist unbedingt zu beachten, dass Benzinkanister – ob 5 l oder 20 l, Kunststoff oder Metall – der DIN Norm 7274 (bzw. 16904) entsprechen müssen. Diese definiert, dass ein Reservekanister fest verschließbar, komplett dicht und bruchsicher sein muss. Kanister aus Metall waren lange Zeit üblich, wurden aber weitestgehend von Behältern aus Kunststoff abgelöst. Benzinkanister aus Plastik sind meist leichter zu tragen und einfacher zu verstauen. Für Kanister aus Metall gilt allerdings noch immer, dass diese verlässlicher luftdicht schließen – gerade bei der Lagerung in geschlossenen Räumen ein wichtiger Sicherheitsaspekt.

 

Benzinkanister kaufen – vier Empfehlungen

Bei der Vielzahl an Angeboten für Benzinkanister ist es nicht einfach, den Überblick zu bewahren. Die folgenden vier Empfehlungen bieten verschiedene Preisklassen und Größen – je nach Bedarf.

Benzinkanister 5 l: Hünersdorff 811400 Kraftstoff-Kanister Standard

Mit lediglich 5l Kapazität ist der Hünersdorff 811400 Benzinkanister für Autofahrer eher die letzte Rettung bis zur Tankstelle, ist dafür aber auch klein und platzsparend. Der günstige Preis ist ein zusätzliches Plus.
Produktmerkmale:
• Benzinkanister 5 l • mit UN-Zulassung für Benzin, Diesel und andere Gefahrengüter
• aus TÜV-geprüfter Produktion
• Auslaufrohr inklusive
• Sicherheitsverschluss, Kindersicherung
• für E10 Kraftstoff geeignet
• Made in Germany
 

 

Benzinkanister 10 l: Arnold Metall-Kraftstoffkanister 6011-X1-2001

Der Metall-Kraftstoffkanister von Arnold fasst 10 l und ist mit 0,9 mm Wandstärke sehr robust fabriziert. Die Innenwände des Benzinkanisters sind mit einer Speziallackierung versehen und schützen daher vor Korrosion. Preislich liegt das dazu noch schick aussehende Produkt im oberen Mittelfeld.
Produktmerkmale:
• Benzinkanister 10 l
• UN-Zulassung für Gefahrengut
• TÜV- und GS-geprüft
• Speziallackierung schützt vor Korrosion

 

Benzinkanister 20 l: HP Benzinkanister, Stahlblech, TÜV/GS/UN gepr. Oliv

Der Benzinkanister Stahlblech 20 l in Oliv ist deutlich größer. Ein eingebauter Sicherungsstift verhindert ein versehentliches Öffnen des Kanisters, und die Fertigung aus Metall verspricht luftdichtes Transportieren von Kraftstoffen – ebenfalls nach DIN 7274.
Produktmerkmale:
• Benzinkanister 20 l
• UN-Zulassung für Transport von Kraft- und Gefahrenstoffen
• aus beschichtetem Stahlblech
• Farbe: Olivgrün
• auch für Lkw-Zapfhahn geeignet

 

Benzinkanister 20 l: Tuff Jug, Benzin Schnelltankkanister

Zur oberen Preisliga gehört der Schnelltankkanister von Tuff Jug mit 20 l Fassungsvermögen. Der Kanister ist dafür handlich und besonders für sehr schnelles Betanken gedacht. Dies macht ihn sogar im Rennsport-Betrieb einsetzbar.
Produktmerkmale:
• Benzinkanister 20 l
• UN-Zulassung für Gefahrengut
• Schnelltankkanister
• super handlich
• auch für Motocross, Enduro oder Boote geeignet
• Patent aus den USA

 
 

Aufbewahrung im Auto

Wird ein Benzinkanister im Auto mitgeführt, empfiehlt der ADAC eine Unterbringung, die möglichst weit von den Passagieren entfernt ist – also im Kofferraum. Der Kanister muss vor dem Verrutschen und Umfallen gesichert sein. Die Verwendung einer Antirutschmatte und von Spanngurten empfiehlt sich in jedem Fall. Manche Fahrzeuge bieten entsprechende Vorrichtungen im Kofferraum. Mehr als 10 l Benzin sollten Autofahrer nicht im Auto mitführen, auch wenn der Gesetzgeber für Privatpersonen bis zu 60 l gestattet.

 

Kanister richtig lagern

Wichtig ist, dass nicht jeder Kanister für jeden Inhalt geeignet ist! Es gibt Produkte speziell für Lebensmittel, die nicht für Kraftstoffe oder andere chemische Stoffe genutzt werden dürfen. Diese Inhalte sind oft zu ätzend und können sich durch das Material fressen, vor allem bei Kanistern aus Kunststoff. Benzinkanister sind wiederum nicht für Lebensmittel oder Wasser geeignet, da sich hier gesundheitsschädliche Stoffe lösen können.

Auch ein zeitlich unbegrenztes Lagern ist leider nicht drin. Jeder Kraftstoff weist ein Haltbarkeitsdatum auf und Benzinkanister können rosten oder anderweitig verschleißen. Gerade Diesel ist nicht allzu lange haltbar. Auch Benzin hat ein Ablaufdatum – faktisch konnten aber auch nach 20 Jahren Lagerung keine Minderungen der Qualität von Benzin nachgewiesen werden.

Natürlich sind auch die Mengen begrenzt, die zur Lagerung erlaubt sind. In Garagen bis zu 100 Quadratmetern dürfen maximal 20 l Benzin oder 200 l Diesel gelagert werden. Diesel ist schwerer entzündlich und darf daher in höherer Menge im Lager stehen. Bei Lagerung der maximalen Mengen empfehlen sich aus Sicherheitsgründen Kanister aus Metall, da Benzinkanister aus Kunststoff meist nicht völlig luftdicht sind. Hierdurch können sich nicht nur die Kraftstoff-Eigenschaften verändern – die entweichenden Benzindämpfe können lebensgefährlich sein.

 

Benzinkanister im Ausland

Nicht in allen europäischen Ländern kann der Benzinkanister komplett gefüllt mitgeführt werden. Rumänien erlaubt lediglich 10 l, während Ungarn und Bulgarien die Mitnahme von Kraftstoffen in Kanistern generell untersagen. In Griechenland ist das Mitführen zwar erlaubt, über die Grenze ein- oder ausführen darf man Benzin jedoch nicht. In einigen anderen Ländern wie der Schweiz, der Türkei oder dem Baltikum ist die Mitnahme von Benzinkanistern zwar erlaubt, jedoch sind nur kleinere Mengen zollfrei. Wer in diesen Ländern mehr als 25 l Benzin mit sich bringt, wird dafür fast immer vom Zoll zur Kasse gebeten.

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