Audi A4 Facelift (2019): Neue Informationen Umfangreiches Facelift für den A4

von Stefan Miete 08.05.2018

Das Audi A4 Facelift wird sich deutlich vom Vorgänger unterscheiden, wie erste AUTO ZEITUNG-Illustrationen zeigen. Ein größerer Grill, ausgeprägtere Radkästen und neue Rückleuchten sind aber längst nicht alle neue Informationen zur Mittelklasse!

Mit einer tiefgehenden Überarbeitung soll das Audi A4 Facelift (2019) besser in Szene gesetzt werden. Das Design speziell der Limousine wurde schon bei der Premiere als zu wenig progress empfunden. Wie spektakulär künftige Audi-Modelle auftreten, hat jüngst der neue A7 Sportback gezeigt. Von den Stoßfängern über die Frontmaske mit einem künftig breiteren Kühlergrill über die modifizierte Motorhaube bis hin zu weiter ausgestellten Radläufen gehen die Audi-Designer buchstäblich "ins Blech". Einzig die Rohkarosse samt der Fensterausschnitte und das Dach dürften unberührt bleiben. Solch gründliche Veränderungen sind bei schlichten Facelifts unüblich, setzen sie doch teils neue und grundsätzlich teure Presswerkzeuge voraus. Interessant ist auch die gänderte Heckansicht: Spektakuläre LED-Rückleuchten und ein stärker angedeuteter Diffusor lassen das Audi A4 Facelift (2019) nochmals breiter wirken. Wir rechnen zudem mit einem schmalen LED-Leuchtband, das sich zwischen den Rückleuchten spannt. Dass Audi bei der Modellaufwertung 2019 keinen grundsätzlichen Technologie-Schwenk plant, liegt auf der Hand.

Alles zum Audi A4 (Video):

 

 

Neue Informationen zum Audi A4 Facelift (2019)

Das geschärfte Design des Audi A4 Facelift (2019) bringt einen optimierten CW-Wert mit sich, und auch beim CO2-Ausstoß verspricht Audi Verbesserungen. Alle Benziner erhalten eine kleine Leistungsspritze und durchweg eine Abgasreinigung mit Partikelfilter. Die Zahl der kleinen Diesel-Varianten (2.0 TDI, derzeit ab 122 PS) soll reduziert werden, auch einer von den derzeit zwei Sechszylinder-TDI (3,0-Liter, 218 und 272 PS) dürfte entfallen. Steigen wird hingegen die Zahl der bivalenten, also auch auf den Betrieb mit Erdgas (g-tron) ausgelegten Varianten. Eine Plug-in-Hybrid-Lösung wie beim technisch verwandten Q5 (2.0 TFSI, 252 PS plus zwei E-Motoren, 54 und 115 PS) gilt beim Audi A4 Facelift (2019) als unwahrscheinlich, da sich wegen der absehbar überschaubaren Nachfrage beide Modelle in die Quere kommen würden, wohl aber zusätzliche Mild-Hybride mit 12- und 48-Volt-Basis. Audi verspricht sich durch das frühere Ausschalten des Motors im Start-Stopp-Betrieb zusätzliche Kraftstoffersparnis, da im A4 Facelift (2019) Nebenaggregate (Lenkung, Klimaanlage) dann elektrisch versorgt werden können.

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Vorerst kein Audi A4 Hybrid

Das Audi A4 Facelift (2019) wird teuer, daher soll das Modell noch lange laufen. Vor 2023 ist mit einer Ablösung durch den auf dem Querbaukasten basierenden A4 ist nicht zu rechnen. Ein weiterer Grund ist das zeitgleiche Heranreifen einer weiteren, für die Zukunft des VW-Konzerns wichtigen Technologie: Gemeint ist der Modulare Elektrifizierungsbauksten, kurz MEB, dessen Module bedingt mit denen des Querbaukastens kompatibel sein werden. Somit wird es einen vollelektrifizierten A4 erst mit dem Abschied vom Längsbaukasten geben, und nicht etwa schon mit dem Audi A4 Facelift (2019).

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