Alfa Romeo Giulia QV (2016): Preis & Motor Giulia QV nur noch als Automatik

von Alexander Koch 15.08.2018

Künftig ist die Alfa Romeo Giulia (2016) zum Preis ab 79.000 Euro ausschließlich mit der Achtgang-Automatik zu haben, der Handschalter fliegt aus dem Programm. Der Ferrari-Motor treibt auch das Sondermodell Alfa Romeo Giulia QV Nring an!

Zum Preis ab 79.000 Euro rollt die Alfa Romeo Giulia QV (2016) vom Händler auf den heimischen Parkplatz. Nach zwei Jahren Bauzeit allerdings nur noch in der Automatik-Variante, nur fünf Prozent der Käufer haben sich bislang für den Handschalter entschieden – zu wenig, um die kostspielige Option im Programm zu halten. Ein Schnäppchen ist die starke Mittelklasse-Limousine nicht, allerdings bietet Alfa Romeo für den Gegenwert auch einiges: So pocht unter der Haube ein von Ferrari konstruierter, 2,9 Liter großer V6, den zwei Turbolader auf 510 PS und 600 Newtonmeter Drehmoment jubeln. Die dank elektronisch gesteuertem Hinterachsdifferenzial mit selektiver Kraftzuweisungen immer optimal verteilte Power trifft auf ein Leergewicht von gerade einmal 1655 Kilogramm. Damit sprintet die Alfa Romeo Giulia QV (2016) in unter vier Sekunden auf Tempo 100 und auf eine Spitze von 307 km/h.

Fahrbericht Alfa Romeo Giulia QV (2016)
Neue Alfa Romeo Giulia QV (2016): Erste Testfahrt  

Vollgas mit der neuen Giulia QV

Alfa Romeo Giulia QV fährt Nürburgring-Rekord (Video):

 
 

Preis: Alfa Romeo Giulia QV (2016) ab 79.000 Euro

Doch ist die Alfa Romeo Giulia QV (2016) nicht nur schnell, sie sieht auch so aus. Die Designer haben der Mittelklasse ein scharfes Design ins Blech gebügelt. Das vermittelt durch kraftvoll betonte Radhäuser, große Lufteinlässe in der Front und diagonal angeordnete Auspuffendrohre am Heck schon im Stand pure Dynamik. Dass die stärkste Giulia nicht nur auf geraden Strecken ihr Potential voll ausschöpft, zeigte der Nürburgring-Rekord. So brannte der italienische Heißsporn 2016 mit einer Zeit von 7:32 Minuten den zwischenzeitlichen Rekord für Serienlimousinen in den Asphalt der Nürburgring-Nordschleife. Damit ist der Italiener schneller als ein Porsche Panamera Turbo! Die Messung der Rekord-Rundenzeit setzte kurz hinter dem Tiergarten ein, sparte die Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings aus, und stoppte wieder ebendort. Es war die zweite Rekordfahrt der Mittelklasse-Limousine, bei der die Italiener auf das neue Achtgang-Automatikgetriebe mit Schaltwippen setzten. Im Jahr zuvor hatte die Alfa Romeo Giulia QV (2016) schon einmal den Bodenbelag des Nürburgrings bearbeitet und eine Zeit von 7:39 Minuten rausgehauen. Mehr zum Thema: Preise & Motoren der Alfa Romeo Giulia

Alfa Romeo Giulia QV Nring (2018)
Die Alfa Romeo Giulia QV Nring feiert den Nordschleifen-Rekord. © Alfa Romeo
 

Sondermodell Alfa Romeo Giulia QV Nring

Mit dem Sondermodell Alfa Romeo Giulia QV Nring feiern die Italiener ihre Rekordfahrt über die Nürburgring-Nordschleife. Die Kleinserie von 108 Exemplaren steht für ein Modell pro Jahr der langen Alfa-Romeo-Historie. Bleibt es unter der Haube beim bewährten 2,9-Liter-V6, gibt sich die Sonderserie an der speziellen Lackierung namens "Grigio Circuito" und den zahlreichen Kohlefaser-Akzenten, etwa an den Außenspiegeln, den Seitenschürzen und dem Dach, zu erkennen. Auch im Innern ziehen die Italiener das Carbon-Motto knallhart durch. Die nummerierte Plakette am Armaturenbrett ist ebenso von Kohlefaser eingefasst, wie der Automatik-Schaltknauf, das Sportlenkrad oder die Rückenschale der Sparco-Schalensitze. Zur Serienausstattung der Alfa Romeo Giulia QV Nring gehören unter anderem auch die bissiger zugreifenden Bremsscheiben von Brembo aus Kohlefaser-Keramik. Der Preis beträgt wuchtige 122.570 Euro!

Vergleichstest BMW M3 Competition/Alfa Romeo Giulia QV
BMW M3 Competition/Alfa Romeo Giulia QV: Test  

Giulia will es gegen den M3 wissen

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