Alex' Aufreger: Rechtsfahrgebot Nutzt doch die rechte Spur!

von Alexander Koch 13.11.2019

Liebe Autofahrer, wir müssen reden – über das Rechtsfahrgebot!

Jeden Tag fahre ich über die A3 in Richtung Köln. Fast jeden Tag ist in der Rush-Hour abschnittsweise die Standspur als vierter Fahrstreifen freigegeben. Und fast jeden Tag sehe ich, wie Autofahrer dieses Angebot nicht nutzten. Obwohl die Autobahn voll ist. Obwohl sich die Verkehrsteilnehmer auf den drei linken Spuren gegenseitig ausbremsen. Obwohl die Schilder – meterhoch und -breit – bestens sichtbar aufgestellt sind. Ich könnte platzen, wenn ich im dichten Verkehr der linken Spur bremsen muss. Und das nur, weil sich ein langsamerer Autofahrer mal wieder zu fein ist, auf die freie Standspur auszuweichen. An dieser Stelle möchte ich nochmal daran erinnern: In Deutschland existiert ein Rechtsfahrgebot. Keine Bitte, ein Muss. Das gilt für alle, uneingeschränkt!

 

Alex' Aufreger zum Rechtsfahrgebot

Aber statt auf der Straßenverkehrsordnung herumzureiten, interessiert mich vielmehr das "Warum". Warum ignorieren so viele Autofahrer die rechte Spur? Warum weigern sich so viele, überhaupt einmal mitzudenken und angemessen auf die Verkehrssituation zu reagieren? Volle Straßen erfordern volle Konzentration. Aber nein, stattdessen gondeln sie auf der Mittelspur herum, schauen weder nach links, nach rechts oder nach hinten und lassen die anderen Autos buchstäblich nur so an sich vorbeirauschen. Das Resultat: ständige Spurwechsel, unnötige Bremsmanöver und deshalb zähflüssiger Verkehr. Und von dem haben wir nun wirklich schon genug! Was ist Ihre Meinung? Schreiben Sie an alexander.koch@autozeitung.de

Alexander Koch pendelt täglich aus dem Ruhrgebiet zur 60 Kilometer entfernten Redaktion in Köln. In der Kolumne "Alex' Aufreger" verschafft sich der AUTO ZEITUNG-Redakteur angesichts der täglichen Ärgernisse im Straßenverkehr Luft!

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