VW ID. Buggy (2019): Motor VW zeigt Buggy auf MEB-Basis

von Christina Finke 14.06.2019

Der VW ID. Buggy (2019) ist die erste elektrische Studie eines neuen Buggys. Das Concept Car basiert auf dem Modularen E-Antriebsbaukasten MEB und soll die Vielseitigkeit der neuen Plattformv und des E-Motors unter Beweis stellen!

Mit der vollelektrischen Studie VW ID. Buggy (2019) wollen die Wolfsburger beweisen, wie vielseitig die neue Plattform des Konzerns ist. Der konzeptionelle Ansatz der Studie orientiert sich dabei an den historischen Vorbildern aus dem Kalifornien der 60er-Jahre: Während damals jedoch das Käfer-Chassis als Grundlage diente, nutzt VW für die elektrische Studie ID. Buggy den Modularen E-Antriebsbaukasten MEB. Freistehende 18 Zoll große Räder mit Offroad-Reifen, offene Seitenschweller und ein Aluminium-Unterfahrschutz dominieren den robusten Gesamteindruck. Auf ein festes Dach und konventionelle Türen wird bei der Neuinterpretation verzichtet – nur eine Art Segeltuch dient bei Bedarf als Sonnen- oder leichter Wetterschutz. Daher zeichnet sich der minimalistisch konzipierte Innenraum mit digitalem Cockpit vor allem durch wasserfeste Materialien aus. Die Studie ist ein reiner Zweisitzer – der VW ID. Buggy (2019) wäre aber alternativ auch als 2+2-Sitzer umsetzbar. Mehr zum Thema: Das ist der VW ID.

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Studie VW ID. Buggy (2019) mit E-Motor

Während im Heck der 60er-Jahre-Buggys ein Vierzylinder-Boxermotor arbeitete, ist im VW ID. Buggy (2019) an dieser Stelle ein 204 PS starker Elektromotor zu finden. Dieser wird von einem Akku mit einem Energiegehalt von 62 kWh mit Strom versorgt. Die Batterie wurde auf kurze, aber fahraktive Distanzen von bis zu 250 Kilometern (WLTP) ausgelegt. Bei voller Beschleunigung auf befestigten Pisten soll es das Concept Car innerhalb von 7,2 Sekunden von 0 auf Tempo 100 schaffen. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 160 km/h elektronisch abgeriegelt. Auf  die Integration von Systemen für das autonome Fahren wurde beim VW ID. Buggy (2019) – anders als bei den ersten vier Concept Cars auf MEB-Basis – verzichtet. Allerdings wäre laut VW ein zusätzlicher E-Motor in der Vorderachse denkbar, um so einen Allradantrieb zu realisieren. Mit der Studie will sich VW auch externen Produzenten öffnen, die auf dieser Basis ID. Buggys (2019) in verschiedensten Versionen bauen können. 

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