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Toyota Corolla: Tuning von Paul Harrison 1972er Corolla als Drift Champ

von Michael Strathmann 27.12.2018

Was macht man mit einem alten Toyota Corolla von 1972? Klare Sache, man baut ihn in zur Driftmaschine um. Tiefer, breiter härter. Und dann seitwärts. So geht Tuning von Paul Harrison!

Paul Harrison hat schon immer gerne Sachen nach eigenem Gusto konfiguriert. Ob Lego oder andere Bastelsätze, immer stand die Freude am eigenen Werk im Vordergrund. Deswegen hat er sich auch einen 72er Toyota Corolla mit 2,0-Liter-Blacktop BEAMS von Yamaha zugelegt, der 140 PS leistet und auf 175 Nm maximales Drehmoment kommt und ihn so hingebogen, wie er ihn haben wollte. Nämlich tiefer. Und Lauter. Und dann, damit das Fahren genau so cool wird, wie das Wagen selbst: driften. Was in den 70ern in Japan begann, hat längst eigene Ligen und Kabelkanäle, auch in den USA. Es ist zur Kunst erhoben worden und es gibt längst die Michelangelos und Leonardo da Vincis der Szene. Und Paul Harrison? Der hat sich auf Japaner eingeschossen. Neben seinem 72er Corolla in knalligem Türkis, den er liebevoll "ShaDynasty" nennt, besitzt er auch noch einen 85er Toyota AE85 und einen ’87 Toyota AE86, die auch darauf warten, auf den Driftkurs geschickt zu werden. Neben tiefer und lauter gilt für den ShaDynasty auch noch breiter. Und richtig breit sind die Hüften des Corolla in der Tat. Da ist die originale Linienführung nur noch mit Fantasie drunter zu erkennen.

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Alten Toyota Corolla zum Drift-König umgebaut

Neben diesen selbst gezimmerten Verbeiterungen sind auch Front- und Heckspoiler am Toyota Corolla von Paul Harrison selbst, genauso wie Motorhauben-Lufteinlass. Handgemacht ist eben immer noch am besten. Den Rädern sieht man allerdings noch an, dass sie Originale sind, genauer SSR Mk III, mit Yokohama S Drive-Reifen vorne und Federals 595ss hinten, beides 185er Puschen. Gekerbte Rahmenträger und den obligatorischen Überrollkäfig erkennt man bei einem Blick ins Innere, ebenso wie die Recaro SPG-Sitze. Der Rest ist rausgerupft. Wozu auch Verkleidung bei einem 72er Corolla, der über den Track driftet? Da sind die Sprayflaschen mit dem Original-Türkis-Farbton viel wichtiger. Falls es dem ShaDynasty zwischendurch doch einmal gelüstet, eine Wand zu knutschen. Paul Harrison versichert, dass es exakt so cool ist, die Kiste ums Oval driften zu lassen, wie sie auf den ersten Blick aussieht. Also sehr, sehr cool. Und wer sich die Bildergalerie anschaut, der weiß sofort, was Paul damit meint und will am liebsten mitdriften, oder?

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