Tesla Model S: Binz-Umbau zum Bestattungswagen

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Tesla Model S Bestattungswagen von Binz
Tesla Model S von Binz Foto: www.eberhardsauer.com

Flüsterleise bis zur letzten Ruhestätte auf dem Waldfriedhof, so könnte die Zukunft der Bestattungswagen aussehen – etwa mit dem Tesla Model S von Sonderfahrzeughersteller Binz.

Tesla Model S Bestattungswagen von Binz
Tesla Model S von Binz Foto: www.eberhardsauer.com

Das umgebaute Tesla Model S ist der erste elektrische Bestattungswagen aus Deutschland, so Binz.

Tesla Model S Bestattungswagen von Binz
Tesla Model S von Binz Foto: www.eberhardsauer.com

Für seine Aufgaben wurde der Tesla auf eine Gesamtlänge von 5,82 Metern gestreckt, womit er sogar die Mercedes-Maybach S- Klasse deutlich übertrumpft.

Tesla Model S Bestattungswagen von Binz
Tesla Model S von Binz Foto: www.eberhardsauer.com

Der Heckausbau besteht komplett aus Holz und ist indirekt beleuchtet, der Sarg wird über einen elektrisch ausfahrbaren Boden rein- und rausgezogen. Auch die riesige Heckklappe öffnet und schließt sich elektrisch.

Tesla Model S Bestattungswagen von Binz
Tesla Model S von Binz Foto: www.eberhardsauer.com

Die Bestatter sitzen auf handbestickten, mit dem Binz-Logo versehenen Ledersitzen und schauen auf das gewohnte High-Tech-Armaturenbrett mit riesigem Touchscreen-Display.

Tesla Model S Bestattungswagen von Binz
Tesla Model S von Binz Foto: www.eberhardsauer.com

Mit der Gesamtlänge veränderte sich natürlich auch der Radstand, der auf 3,80 Meter Länge anwuchs. Das kuppelartige Heck sreckt auf auf 1,72 Meter Höhe.

Tesla Model S Bestattungswagen von Binz
Tesla Model S von Binz Foto: www.eberhardsauer.com

Für den Vortrieb ist laut Binz die 90-kWh-Batterie mit 422 PS verantwortlich, allerdings gelangt die Kraft nur an die Vorderräder.

Tesla Model S Bestattungswagen von Binz
Tesla Model S von Binz Foto: www.eberhardsauer.com

Die Reichweite des sonst serienmäßigen Elektroantrieb soll rund 350 Kilometer betragen.

Öko- und Tesla-Fans freuen sich: Endlich gibt's auch das Tesla Model S als Bestattungswagen! Was noch kurios anmutet, könnte eine große Zukunft haben – ist sich sein Erbauer Binz sicher.

Flüsterleise bis zur letzten Ruhestätte auf dem Waldfriedhof, so könnte die Zukunft der Bestattungswagen aussehen – etwa mit dem Tesla Model S von Sonderfahrzeughersteller Binz. Nach eigenen Angaben hat die Firma aus Lorch damit den ersten elektrischen Bestattungswagen aus Deutschland gebaut und dabei ganz bewusst das US-amerikanische E-Auto als Basis auserkoren. "Er ist der Inbegriff des modernen Elektroautomobils", heißt es in der zugehörigen Pressemitteilung. Elektrischen Bestattungswagen gehört die Zukunft sind sich die Fachleute aus Baden Württemberg sicher. Dementsprechend positiv sei auch die Resonanz auf der Bestattungsfachmesse Forum Befa in Hamburg ausgefallen, auf ihr wurde der Binz.E – so wie die Schwaben ihren umgebauten Tesla nennen – vorgestellt. Für seine Aufgaben streckten seine Macher den Tesla auf eine Gesamtlänge von 5,82 Metern. Womit das Model S als Bestattungswagen sogar die Mercedes-Maybach S- Klasse deutlich übertrumpft. Der Radstand des Binz.E wuchs auf 3,80 Meter Länge an, die Karosserie durch das kuppelartige Heck auf 1,72 Meter Höhe.

Tesla Modell S Bestattungswagen von Binz im Video:

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Binz baut Tesla Model S zum Bestattungswagen um

Dem Bestattungswagen auf Basis des Tesla Model S spendierten die Fachleuchte von Binz zudem eine handgefertigte Innenausstattung. Während sich die Angestellten der Bestattungsfirma auf handbestickten, mit dem Binz-Logo versehenen Ledersitzen niederlassen und auf das gewohnte High-Tech-Armaturenbrett mit riesigem Touchscreen-Display gucken, präsentiert sich der Heckausbau komplett aus Holz. Hell erleuchtet durch indirekt gesetzte Lichtquellen, wird der Sarg über einen elektrisch ausfahrbaren Boden rein- und später wieder rausgezogen. Auch die riesige Heckklappe öffnet und schließt sich elektrisch. Für den Vortrieb ist laut Binz die 90-kWh-Batterie mit 422 PS (!) verantwortlich, allerdings gelangt die Kraft nur an die Vorderräder. Die Reichweite des sonst serienmäßigen Elektroantrieb soll rund 350 Kilometer betragen, wohl genug für die allermeisten Aufgaben eines Bestattungsunternehmens.