Pininfarina Battista: Genfer Autosalon 2019 Pininfarinas Hypercar heißt Battista

von Max Sonnenburg 05.03.2019

Das erste Auto der italienische Design-Schmiede hört auf den Namen Pininfarina Battista, steht auf dem Genfer Autosalon 2019 und hat einen Elektro-Motor!

Pininfarina Battista – diesen Namen trägt die Designstudie des italienischen Hypercars von Pininfarina, das auf dem Genfer Autosalon 2019 (7. bis 17. März) steht und von einem Elektro-Motor angetrieben wird. Der Name ist eine Hommage an den Gründer des Karosseriebauers Battista "Pinin" Farina, der den Traum hatte, einst ein Auto unter dem eigenen Namen zu bauen. 90 Jahre später geht sein Wunsch in Erfüllung: Ab 2020 soll der Pininfarina Battista mit E-Motor zum kolportierten Preis von zwei Millionen Euro verkauft werden. Bereits seit knapp 90 Jahren entwickelt das Designstudio Pininfarina für verschiedene Autohersteller teils spektakuläre Kreationen, mit dem Hypercar aber steigt es unter dem Label Automobili Pininfarina zum Autobauer auf. 2016 hat der indische Automobilhersteller Mahindra die Firma übernommen und seitdem feilt das Unternehmen an einem eigenen Sportwagen. Mahindra produziert vor allem Nutzfahrzeuge, Traktoren und Alltagsautos. Doch auch in der Formel-E macht sich das Unternehmen einen Namen. Von der Expertise der elektrischen Rennserie konnte auch der Pininfarina Battista profitieren. Die Elektromotoren leisten 1900 PS und sollen das Hypercar in unter zwei Sekunden von 0 auf Tempo 100 beschleunigen. Zwölf Sekunden dauert der Sprint auf Tempo 300. Bei 400 km/h endet der Geschwindigkeitsrausch. Gebremst wird mittels 390 Millimeter großer Carbon-Bremsen an der Vorder- und der Hinterachse. Die Reichweite der 120 kWh starken Batterien, die übrigens von der kroatischen Elektro-Sportwagen-Manufaktur Rimca stammen, sollen den Pininfarina Battista (2020) über 450 Kilometern weit bringen. Mehr zum Thema: Alle Neuheiten auf dem Genfer Autosalon 2019

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Pininfarina Battista auf Genfer Autosalon 2019

2020 soll Pininfarinas Hypercar auf den Markt kommen, allerdings in einer begrenzten Stückzahl von 150 Fahrzeugen. 50 davon sollen nach Nordamerika exportiert werden. Weitere 50 in den Nahen Osten und Asien. Potentielle Interessenten in Deutschland können sich ebenfalls über 50 Fahrzeuge freuen. Neben dem italienischen Standort Cambiano hat die Marke einen Firmensitz in München, an dem zehn Angestellte am Pininfarina Battista (2020) auf Elektrobasis arbeiten. Pininfarina hat große Ziele: Bis zum Marktstart 2020 soll die Belegschaft auf 150 bis 200 Personen wachsen – knapp ein Drittel der Angestellten sollen in Cambiano sitzen, um von dort aus auf die 600 Beschäftigten von Pininfarina SpA zurückzugreifen. In Europa soll der Pininfarina Battista (2020) an Standorten in Düsseldorf, Stuttgart, Birmingham, Brüssel, London und Monaco vertrieben werden. Mit dem ersten E-Sportwagen soll Plänen zufolge nicht Schluss sein: Gemeinsam mit dem Mutterkonzern Mahindra will Pininfarina auch eine Auswahl an Elektro-SUV auf den Markt bringen. Mehr zum Thema: Die Highlights des Genfer Autosalon 2019

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