Pininfarina Battista (2020): Motor Pininfarinas Hypercar heißt Battista

von Max Sonnenburg 11.12.2018

Das erste Auto der italienische Design-Schmiede hört auf den Namen Pininfarina Battista (2020). Mit dem indischen Mahindra-Konzern an der Seite wollen die Italiener zukünftig im E-Sportwagen-Geschäft groß auftrumpfen!

Pininfarina Battista (2020) – diesen Namen trägt die Designstudie des italienischen Hypercars von Pininfarina. Der Name ist eine Hommage an den Gründer des Karosseriebauers Battista "Pinin" Farina, der den Traum hatte, einst ein Auto unter dem eigenen Namen zu bauen. 90 Jahre später geht sein Wunsch in Erfüllung. Ab 2020 soll der Pininfarina Battista mit E-Motor zum kolportierten Preis von zwei Millionen Euro verkauft werden. Bereits seit knapp 90 Jahren entwickelt das Designstudio Pininfarina für verschiedene Autohersteller teils spektakuläre Kreationen, mit dem Hypercar aber steigt es unter dem Label Automobili Pininfarina zum Autobauer auf. 2016 hat der indische Automobilhersteller Mahindra die Firma übernommen und seitdem feilt das Unternehmen an einem eigenen Sportwagen. Mahindra produziert vor allem Nutzfahrzeuge, Traktoren und Alltagsautos, das sich mit Pininfarina zukünftig ändern soll. Der Pininfarina Battista (2020) soll planmäßig in zwei Sekunden von 0 auf Tempo 100 beschleunigen, von 0 auf 300 in zwölf Sekunden und in der Spitze 400 Stundenkilometer fahren. Sollte schon 2020 Pininfarinas Hypercar auf den Markt kommen, wird die unmittelbare Konkurrenz voraussichtlich die gleichen Beschleunigungswerte vorweisen können – beispielsweise der Tesla Roadster und das Rimac Concept 2.

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Pininfarina Battista (2020) mit E-Motor

Neben dem italienischen Standort Cambiano hat die Marke auch einen Firmensitz in München, an dem zehn Angestellte am Pininfarina Battista (2020) auf Elektrobasis arbeiten. Pininfarina hat große Ziele: Bis zum Marktstart 2020 soll die Belegschaft auf 150 bis 200 Personen wachsen – knapp ein Drittel der Angestellten sollen in Cambiano sitzen, um von dort aus auf die 600 Beschäftigten von Pininfarina SpA zurückzugreifen. Technisch will sich Pininfarinas erster eigener Sportwagen an der Technologie von Mahindras Formel-E-Team bedienen, denkbäre wäre auch der Rimac zur Vorlage. Laut Michael Perschke, Chef von Pininfarina, verfügt der Pininfarina Battista (2020) über eine Reichweite von 482 Kilometern. Mit dem ersten E-Sportwagen soll Plänen zufolge allerdings nicht Schluss sein: Gemeinsam mit dem Mutterkonzern Mahindra will Pininfarina auch eine Auswahl an Elektro-SUV auf den Markt bringen.

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