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Neuer Hyundai i30 Fastback (2018): Erste Testfahrt i30 Fastback bestätigt den neuen Hyundai-Anspruch

von Michael Godde 25.01.2018

Erste Testfahrt im neuen Hyundai i30 Fastback (2018). Nach der klassischen Steilheckversion, dem praktischen Kombi und dem emotionalen i30 N, erweitert Hyundai das Angebot um eine sportlich elegante Fließheckvariante.

So wie bei Mercedes zwischen A-Klasse und GLA auch noch Platz für einen extrovertierten CLA mit keckem Stufenheck war, so ist natürlich zwischen i30 und i30 Combi auch noch genügend Spielraum für den neuen Hyundai i30 Fastback (2018). Ein fünftüriges Coupé, das mit seinem frechen Hüftschwung und dem kleinen Stummelheck etwas Eleganz ins i30-Portfolio bringt. Der Neuling wurde im deutschen Designzentrum in Rüsselsheim entworfen. Der elegante Strich, mit dem die Silhouette gezeichnet wurde gefällt dem Auge. Elf Zentimeter mehr Länge, eine Dachlinie, die 2,5 Zentimeter flacher verläuft und der kleine Kniff mit der um einen halben Zentimeter abgesenkten Karosserie stehen dem i30 gut. Gegenüber i30 und i30 Kombi grenzt sich der i30 Fastback mit einem flacheren Kühler, anderen Schürzen vorne und hinten sowie eigenständigen Heckleuchten erfolgreich ab. Bei der grundsoliden Verarbeitung der Karosserie und der gelungenen Materialauswahl bleibt er der Baureihe hingegen treu. Kein Klappern, kein Knarzen: Auch der neue Hyundai i30 Fastback (2018) wirkt wie aus dem Vollen gefräst.

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Erste Testfahrt: Neuer Hyundai i30 Fastback (2018)

Die Extravaganz der Karosserie sucht man im Innenraum vergebens. Zwar gibt es für den neuen Hyundai i30 Fastback (2018) exklusive Lederfarben aber, ob der Fahrer im Fünftürer, Kombi oder Fastback sitzt, macht beim Blick aufs Cockpit keinen Unterschied. Auch die flacher verlaufende Dachlinie ändert daran nichts. Das ist auch nicht notwendig. Denn die bekannte Cockpitarchitektur passt gut zum i30 Fastback. Und die angenehm tiefe Sitzposition, die den Fahrer gut ins Fahrzeug integriert, war ohnehin schon sportlich angehaucht. Nur im Fond spüren Großgewachsene sofort, dass die Luft überm Scheitel knapper ausfällt als in den beiden bisherigen Modellen. Dafür kann die gestreckte und um 0,5 Zentimeter abgesenkte Karosserie des fünftürigen Coupés mit einem deutlich größeren Kofferraum punkten. Statt der 396 bis 1301 Liter des Steilheck-i30 fasst der i30 Fastback 450 bis 1351 Liter. Der neue Hyundai i30 Fastback (2018) liegt wie alle i30-Modelle gut in der Hand, folgt den Richtungswünschen seines Fahrers präzise und unaufgeregt. Trotz seines agilen Handlings vermeidet das Fahrwerk beim Überfahren von Kanten und Fugen unnötige Härten. Vielmehr punktet der i30 Fastback mit einem sensiblen Ansprechverhalten. Adaptive Dämpfer würden den Komfort des i30 Fastback den letzten Feinschliff geben. Hyundai gönnt die selbst entwickelten Dämpfer allerdings vorerst nur dem i30 N.

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i30 Fastback im Sommer mit neuem Turbo-Diesel

Neben dem 22.220 Euro teuren 1.0 T-GDI mit 120 PS bietet Hyundai zum bereits erfolgten Markstart noch den von uns gefahrenen 1.4 T-GDI mit 140 PS für 23.100 Euro an. Damit platziert sich der neue Hyundai i30 Fastback (2018) sowohl bei der Länge als auch beim Preis zwischen dem pragmatischen i30 (1.0 T-GDI: 21.600 Euro) mit klassischem Steilheck und dem Kombi (1.0 T-GDI: 22.200 Euro) sondern auch beim Preis. Der größere der beiden Turbobenziner macht in Verbindung mit dem optionalen Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (1900 Euro Aufpreis) im i30 Fastback eine gute Figur. Schon bei niedrigen Drehzahlen treiben die 242 Newtonmeter des Vierzylinders den i30-Fastback flott nach vorn, Die Gangwechsel arrangiert die Steuerelektronik des Doppelkupplungsgetriebes ausreichend schnell aber vor allem sanft. Magere 5,4 Liter auf 100 Kilometer gibt Hyundai für den Verbrauch des 1.4 T-GDI mit Doppelkupplungsgetriebe an – 5,5 mit manuellem Schaltgetriebe. Damit gönnt sich der deutlich potentere Vierzylinder-Turbo nur 0,2 (0,3) Liter mehr Kraftstoff als der kleine, zwangsbeatmete Dreizylinder, den es nur mit handgeschaltetem Sechsgang-Getriebe gibt. Erst im Sommer schiebt Hyundai einen neuen Turbodiesel mit 1,6-Liter-Hubraum in zwei Leistungsstufen mit zukunftsfähiger SCR-Technik nach.

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