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Lexus ES (2019): Motor & Crashtest ES mit fünf Sternen im Crashtest

von Alexander Koch 29.10.2018
Inhalt
  1. Motor: Lexus ES (2019) nur als Hybrid
  2. Lexus ES mit Kameras statt Außenspiegeln
  3. Fünf Sterne im Crashtest für Lexus ES (2019)

Die Neuauflage des Lexus ES (2019) ersetzt den hierzulande bekannten GS. Die Oberklasse-Limousine erhält zumindest in Japan Kameras anstelle der Außenspiegel. Das ist der Motor und das Crashtest-Ergebnis!

Der Lexus ES stellt ab Januar 2019 auch in Europa eine neue Alternative in der Oberklasse. Er wird nur als Hybrid mit Benzin- und E-Motor erhältlich sein. Der künftige Konkurrent von 5er, A6 und E-Klasse ist in Japan, USA und Russland schon bekannt, auf dem europäischen Kontinent aber lief die bisherige Lexus-Oberklasse unter dem GS-Label, der zugunsten des ES in Rente geht. Der Grund dafür ist naheliegend: In Größe und Preis sind sich die beiden Modelle zu ähnlich, um dauerhaft parallel zu laufen. Was die Japaner unter einem "mehr als ein schönes Gesicht" verstehen, zeigt die einmal mehr im Stile des frisch eingeführten Flaggschiffs LS gezeichnete Front mit dem imposanten Diabolo-Grill und die schnittigen Coupé-Linie. Dabei setzt Lexus nicht nur auf um ein in Länge, Breite und Radstand um jeweils rund fünf Zentimeter gewachsenes Format und eine neue Frontantriebsplattform für mehr Kontrolle und Fahrspaß. Die Japaner besinnen sich vor allem auf ihre Stärken, weshalb der Lexus ES (2019) die Kundschaft mit einem vornehmen Ambiente und einem zuvorkommenden Komfort beeindrucken soll. Mehr zum Thema: Das ist der Vorgänger Lexus GS

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Lexus ES (2018) im Video:

 
 

Motor: Lexus ES (2019) nur als Hybrid

Das Besondere des Lexus ES (2019) wird vermutlich dem europäischen Markt vorenthalten: Für den japanischen Markt hat der Autobauer nämlich Kameras anstelle der Außenspiegel angekündigt. Lexus zufolge ist die Marke der erste Autobauer, der diese Technik in die Großserie bringt. Die Kameras sind an dünnen Stegen anstelle der Spiegel am Fuße der A-Säule angebracht. Das zugehörige Bild zeigen im Interieur kleine Fünf-Zoll-Bildschirme. Lexus verspricht sich von der Technik gleich mehrere Vorteile: Zum einen soll der Blick nach schräg vorne durch die platzsparenden Kameras besser werden, zum anderen passt sich das Bild der Verkehrssituation an. Zusatzinformationen werden eingespielt, der Blickwinkel vergrößert oder verkleinert oder wie im Falle des Rückwärtsganges um ein Bild direkt hinter dem Auto ergänzt. Außerdem sei das Bild bei Regen oder Dunkelheit klarer und nicht verzerrt. Wie viel das System für den Lexus ES (2019) kostet, verraten die Japaner noch nicht. Auch nicht, wie teuer eine Reparatur würde.

Lexus ES (2019)
Lexus bringt Kameras anstelle von Außenspiegeln in Großserie. Foto: Lexus
 

Lexus ES mit Kameras statt Außenspiegeln

Auf dem europäischen Markt wird es den Lexus ES (2019) ausschließlich als 300h mit Hybrid geben. Dafür spannen die Japaner einen 2,5 Liter Sparbenziner mit eine E-Motor im Getriebe zusammen und kommen so auf eine Systemleistung 218 PS. Auch, wenn die unter die Rückbank gerückte Nickel-Metallhydrid-Batterie nur Strom für wenige hundert Meter reinen Elektrobetrieb bietet, punktet der Luxusliner mit einem Normverbrauch von 4,7 Litern und macht damit den Diesel ziemlich überflüssig. Der für die USA als sicher geltende V6-Antrieb kommt nicht zu uns.

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Fünf Sterne im Crashtest für Lexus ES (2019)

Im Euro-NCAP-Crahtest kann der Lexus ES (2019) voll überzeugen und wird mit fünf Sternen bewertet. Der Schutz erwachsener Insassen wird mit 91 Prozent, der von Kindern mit 87 Prozent bewertet. Besonders bemerkenswert ist die sehr gute 90-Prozent-Bewertung für den Schutz von Fußgängern und Radfahrern. Die Beurteilung der Assistenzsysteme beläuft sich auf 77 Prozent.

von Alexander Koch & Thomas Geiger

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