Lamborghini Urus (2018): Preis & Fotos (Update!) Erstes Lambo-SUV mit 650 PS

von Alexander Koch 05.12.2017

Das erste SUV der Sportwagenschmiede gibt sich die Ehre. Vor seinem Marktstart im Frühjahr 2018 hat der 650 PS starke Lamborghini Urus zum Jahresende seinen großen Auftritt. Zum Preis von 204.000 Euro möchte der Italiener aber nicht nur auf der Rennstrecke glänzen!

Der langersehnte Marktstart des ersten SUV der Italiener namens Lamborghini Urus im Frühjahr 2018 rückt in greifbare Nähe. Kurz vor dem Jahreswechsel rollt die dritte Baureihe aus Sant'Agata Bolognese ins Scheinwerferlicht. Zum Preis ab 204.000 Euro erhalten gut betuchte Kunden nicht nur technisch gesehen, sondern auch optisch ein wahres Kraftpaket. Trotz der hoch aufragenden Front und der Geländewagen-Anleihen wie den schwarz abgesetzten Radhauskanten bleibt der Neuling seinen Wurzeln treu – der Urus ist unverwechselbar ein Lamborghini. Aus schlitzartigen Scheinwerfern mit den aggressiv geformten, von den anderen Lamborghini-Modellen schon bestens bekannten Tagfahrleuchten vermittelt das SUV pure Angriffslust. Eine stark geneigte Frontscheibe, riesige Lufteinlässen an der Front und ein flach abfallendes Heck vervollständigen den wahrlich beeindruckenden Auftritt des Lamborghini Urus (2018), das erfolgreiche seine Großserienplattform kaschiert. Schließlich baut der 1,64 Meter hohe und 5,11 Meter lange Offroader für die Rennstrecke auf der Basis des Audi Q8 auf. Und auch der Motor ist etwa kein V10 oder V12, sondern ein doppelt aufgeladener Vierliter-V8.

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Lamborghini Urus (2018) auf der Rundstrecke (Video):

 
 

Preis: Lamborghini Urus (2018) ab 204.000 Euro

Womit wir bei den technischen Daten des Lamborghini Urus (2018) sind – und die haben es in sich: Für seinen neuen Einsatzort wurde der von Audi adaptierte V8 gründlich überarbeitet und leistet satte 650 PS und 850 Newtonmeter maximales Drehmoment. Per Achtgang-Automatik verwaltet, wird die Kraft permanent an alle vier Räder geschickt. Die Fülle an Kraft, der Allradantrieb und die zahlreichen elektrischen Helferleins lassen den Fahrer zeitweise vergessen, dass es sich hierbei um ein 2,2 Tonnen schweres Auto handelt. Das beweist auch das Leistungsblatt: In nur 3,6 Sekunden spurtet der Lamborghini Urus (2018) aus dem Stand auf Tempo 100, nach 12,8 Sekunden fällt bereits die 200er-Marke und in der Spitze fährt das SUV satte 305 km/h. Nach eigenen Aussagen baut Lamborghini damit derzeit das schnellste verfügbare SUV, ab 2019 dann übrigens auch mit einem Hybrid-Antrieb. Bei all der Leistung und Geschwindigkeit muss das Auto aber natürlich auch rechtzeitig zum Stehen kommen, weshalb unter den bis zu 23 Zoll großen Alufelgen eine Bremsanlage mit Karbon-Keramikscheiben Platz findet. Damit steht das SUV aus Tempo 100 nach nur 33,7 Metern.

Lamborghini Urus (2018) im Video:

 
 

650 PS starker V8 im Lamborghini Urus (2018)

Um den Lamborghini Urus (2018) überhaupt erst so dynamisch um die Kurve fahren lassen zu können, statten die Italiener ihr erstes SUV mit einer adaptiven Luftfederung und Wankstabilisierung sowie einer Hinterradlenkung aus. Letztere ist bereits vom Aventador S bekannt. Der Fahrer kann das Auto über die sechs zur Verfügung stehenden Fahrmodi, darunter Terra (Offroad) und Sabbia (Sand), dem Untergrund anpassen. Wie die Namen der Fahrmodi bereits verraten, möchte Lamborghini mit seinem Neuling nicht nur auf der kurvigen Landstraße oder gar der Rennstrecke glänzen, sondern auch abseits der Piste. Für den mittleren Osten, der ein großer Markt für luxuriöse SUV ist, hat die Sand-Einstellung wohl durchaus ihre Berechtigung. Für hiesige Gefilde düfte Neve-Modus (Schnee) attraktiver sein. Gewählt wird über den Anima-Hebel neben dem Schalthebel, neben dem auch der rote Startknopf zu entdecken ist. Dank des Luftfahrwerks lässt sich für Ausflüge ins Gelände die Bodenfreiheit von 158 auf bis zu 248 Millimeter erweitern. Apropos erweitern: Erstmalig bietet ein Lamborghini einen wirklich nennenswerten Kofferraum, der standarmäßig 616 und bei umgeklappter Rücksitzbank bis zu 1596 Liter Stauraum bietet. Dagegen sind das digitale Cockpit, das Infotainmentsystem auf dem Stand der Zeit und die zahlreichen Assistenzsystemen fast schon gewöhnlich. 

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