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Hyundai Ioniq Plug-in-Hybrid: Test des PHEV Der Hyundai Ioniq PHEV im Test

von Michael Godde 06.05.2019

Hyundai Ioniq Plug-in-Hybrid im Test: Die Kombination aus Benzinmotor, E-Antrieb und an der Steckdose aufladbarem Akku zeigt sich beim Test des PHEV sehr leistungsfähig!

Zwei Stunden sind wir im Test mit dem Hyundai Ioniq Plug-in-Hybrid (PHEV) rein elektrisch durch Köln gefahren. 58 lokal emissionsfreie Kilometer sind – nur vom 61 PS und 170 Nm starken E-Motor angetrieben – dabei am Ende der Fahrt zusammengekommen. Lediglich 7,3 kWh strömten an der Ladesäule anschließend durch das Kabel in den Akku. Kein Schlechter Wert für einen Plug-in-Antrieb. Der kleine E-Motor ist ausreichend kräftig, um in der Stadt immer locker mitzuschwimmen. Selbst auf dem Land beschleunigt er den 1545 kg schweren Koreaner auf bis zu 120 km/h. Wer es flotter mag, wechselt in den Hybridmodus. Die beiden Anriebseinheiten und das Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe arbeiten ausgesprochen unaufgeregt zusammen. Sobald Leistung abgerufen wird oder das System im Elektro-Modus an die Puffergrenze des Akkus kommt, schaltet sich der Verbrenner sanft hinzu. Das Anfahren übernimmt überwiegend der Elektromotor, um dann, wenn der Ioniq einmal in Schwung gekommen ist, vom angenehm laufruhigen Benziner unterstützt zu werden. Auch im Schiebebetrieb oder beim langsamen Dahinrollen ist der E-Antrieb die treibende Kraft. Mehr zum Thema: Der Ioniq wird geliftet

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Der Hyundai Ioniq Hybrid im Video:

 
 

Test: Hyundai Ioniq Plug-in-Hybrid (PHEV)

Diese effiziente Abstimmung sorgt für günstige Verbräuche. Vor allem das gelassene Gleiten auf unserer Sparfuchsrunde zeigt, dass der Plug-in-Hybrid dank großer E-Reichweite und optimal eingesetztem Verbrenner mit einem Verbrauch von 1,7 Liter Super und 7,3 kWh fast die Werksangaben von 1,1 Litern und 9,4 kWh bestätigt. Der Unterschied im Stromverbrauch ergibt sich daraus, dass wir ausschließlich ein Mal auf unserer Testrunde Strom nachladen, während die Norm davon ausgeht, dass ein Plug-in-Hybrid mit leerem Akku maximal 25 km fährt, um ihn dann wieder aufzuladen. Dass der Ioniq Plug-in-Hybrid zudem in 9,6 Sekunden auf Tempo 100 sprintet und damit deutlich die Werksangabe von 10,6 Sekunden unterbietet, macht den Asiaten zur echten Empfehlung. Neben dem ausgezeichneten Antriebsstrang bietet der Hyundai auch eine großzügige Karosserie. Vorn und hinten gibt es viel Bewegungsfreiheit – vier Personen und Gepäck können hier problemlos auf große Tour gehen. Nur der in unserem Test etwas straff ausfallende Federungskomfort passt nicht zum gelassenen Wesen des Ioniq und verdient noch ein wenig Feinschliff. Die Basisversion startet bereits bei 29.900 Euro. Die Top-Version bietet Hyundai samt Navigationssystem, Lederpolstern, Chromapplkationen, LED-Scheinwerfern, Sitzheizung vorn und hinten, induktiver Smartphone-Ladestation und vielem mehr für 35.750 Euro an. Zudem gewährt Hyundai für alle Ioniq-Modelle eine fünfjährige Fahrzeug- und Lackgarantie sowie eine achtjährige Batterie- und Mobilitätsgarantie.

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Technische DatenHyundai Ioniq Plug-in Hybrid
Motor4/4
Hubraum1580 ccm
Leistung105 PS
Maximales Drehmoment147 Nm
E-MotorSynchronmotor
Leistung E-Motor61 PS
Maximales Drehmoment E-Motor170 Nm
Systemleistung141 PS
Maximales Systemdrehmoment265 Nm
BatterieLithium-Polymer, 8,9 kWh
Ladezeit2,5 h (16 A/230 V)
Getriebe6-Gang, Doppelkupplung
AntriebVorderrad
0-100 km/h9,6 s
Höchstgeschwindigkeit178 km/h
Leergewicht1545 kg
Kofferraum341 - 1401 l
L/B/H in mm4470/1820/1450
Testverbrauch4,6 l S + 3,7 kWh
Grundpreis29.900 Euro
Hyundai Ioniq Plug-in Hybrid
PositivGutes Raumangebot, große Elektroreichweite, harmonischer Antrieb
NegativZu straff gefedert, Sitze mit wenig Seitenhalt

von Michael Godde von Michael Godde
Unser Fazit

Dank der sehr gelungenen Antriebseinheit, der dadurch angenehm niedrigen Verbräuche sowie der im Hybridmodus großen Gesamtreichweite ist der neue Hyundai Ioniq Plug-in-Hybrid eine echte Alternative zu aktuellen Dieselmodellen.

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