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Gumpert

Gumpert Originallogo

Roland Gumpert gründete 2002 im thüringischen Altenburg seine eigene Sportwagenschmiede, die er Gumpert nannte. Nach diversen Prototypen rollte 2005 der Apollo aus der Fertigungshalle bei Zwickau. Beim Apollo handelte es sich nicht um einen reinen Straßenwagen, sondern einen Rennwagen mit Straßenzulassung. Er besaß neben einer Straßenzulassung nämlich auch diverse Rennzulassungen etwa von der FIA. Der Gumpert Apollo wurde in drei Varianten angeboten. Die Basisversion trieb ein optimierter Audi-V8 mit 650 PS an. Das reichte, um den 1,2 Tonnen schweren Sportwagen in nur 3,1 Sekunden auf 100 km/h zu beschleunigen. Die Höchstgeschwindigkeit des Basis-Apollo wurde von Gumpert mit 360 km/h angegeben. Die Sportversion Apollo S holte aus demselben 4,2-Liter-Achtzylinder ganze 700 PS. Eine veränderte Motorsteuerung erhöhte die Leistung ab 2010 um 50 PS erhöht. Der Spurt auf 200 km/h war so um 0,3 Sekunden schneller als im Basis-Gumpert und betrug 8,8 Sekunden. Die dritte Apollo-Variante war gegenüber den beiden anderen Modellen nur als Rennwagen konzipiert und hatte keine Straßenzulassung. Auch der Gumpert Apollo R nutzte den Achtzylinder von Audi. Gumpert holte für den Apollo R aus dem Motor 860 PS heraus. Das sequentielle Sechsgang-Getriebe aus Apollo und Apollo S wich einem Sportgetriebe, was zwar die Höchstgeschwindigkeit auf 308 km/h reduzierte, die Beschleunigungswerte wurden jedoch verbessert. Auf Basis des Apollo R entstand auch der Apollo emerged. Die Sonderedition wurde nur drei Mal produziert und war straßenzugelassen. Gumpert meldete 2012 Insolvenz an. 2013 wurde die Produktion im thüringischen Altenburg vorübergehend eingestellt.

2014 meldete sich Gumpert zurück

Im Zuge des Insolvenzverfahrens wurden sowohl die Firma als auch die Markenrechte verkauft. Die Marke Gumpert war damit endgültig Geschichte. Zwar war Roland Gumpert zu Beginn Geschäftsführer der mithilfe chinesischer Investoren neu gegründeten Apollo Automobil Ltd., schied aber 2016 aus und wagte einen Neuanfang. Mit dem chinesischen Investor Aiways gründete er die Gumpert Aiways Automobile GmbH, deren Sitz in Ingolstadt ist. Im Fokus steht die Entwicklung von Sportwagen mit alternativen Antriebstechnologien, wie dem 2018 vorgestellten RG Nathalie mit Methanol-Brennstoffzellen-Technik.

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