Felicity Ace gesunken: Porsche/Bentley an Bord

Felicity Ace Brand
Felicity Ace Brand Am 1. März 2022 sank die Felicity Ace vor der Azoren-Küste – knapp zwei Wochen, nachdem das Autotransporter-Schiff Feuer fing. An Bord waren 4000 Autos des Volkswagen-Konzerns, die an nordamerikanische Kund:innen ausgeliefert werden sollten. Darunter neben VW und Audi auch etwa 1000 Porsche, 189 Bentley und Lamborghini. Foto: Imago
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Am 1. März 2022 ist das Autotransporter-Schiff Felicity Ace nach einem Brand gesunken. Die Fracht: 4000 Autos des Volkswagen-Konzerns, darunter VW, Audi, sowie 1100 Porsche, 189 Bentley und diverse Lamborghini.

Knapp zwei Wochen nachdem das Autotransporter-Schiff Felicity Ace Feuer gefangen hatte, ist der 200-Meter-Frachter samt Ladung am 1. März 2022 gesunken. Ein Sprecher des Hafens in Faial auf den zu Portugal gehörenden Azoren bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, dass der vom Feuer strukturell geschwächte Frachter beim Versuch, ihn abzuschleppen, gekentert ist. Der Atlantik soll an der Stelle bis zu 3500 Meter tief sein. Die portugiesischen Behörden befürchten nun, dass Betriebsstoffe wie Öl und Benzin austreten könnten, bisher sei jedoch kein Ölfilm gesichtet worden. Das Schiff war mit 4000 Autos des Volkswagen-Konzerns mit einem Wert von mindestens 200 Millionen Euro beladen und auf dem Weg von Emden ins US-amerikanische Davisville, als am 17. Februar 2022 an Bord ein Brand ausgebrochen war. Die 22-köpfige Besatzung konnte unbeschadet gerettet werden. Nachdem das Feuer von allein erloschen sein soll, sollte das ausgebrannte Schiff vorerst zu den nahegelegenen Azoren geschleppt werden. Die genaue Brandursache ist weiterhin nicht klar. Medienberichten zufolge könnte ein Lithium-Ionen-Akku eines Elektroautos an Bord den Brand verursacht haben. Neben einer unbekannten Anzahl an VW und Audi waren auch etwa 1100 Porsche sowie 189 Bentley und einige Lamborghini geladen. Laut einer Mitteilung von Volkswagen sei die Ladung versichert. Mit den betroffenen Kund:innen werde nach "individuellen Lösungen" gesucht, so der Konzern. Bereits 2019 war ein Autotransporter-Schiff mit 37 neuen Porsche an Bord – darunter vier Porsche 911 GT2 RS – nach einem Brand vor der französischen Küste gesunken. Die vier limitierten Supersportler produzierte Porsche damals neu, obwohl die Produktion zum Zeitpunkt der Havarie bereits beendet war. Mehr zum Thema: Unsere Produkttipps auf Amazon

BMW-Neuwagen bei Zugunglück zerstört (Video):

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Video: AUTO ZEITUNG

Autotransporter-Schiff Felicity Ace in Flammen: 4000 Neuwagen (VW, Audi, Porsche, Bentley & Lamborghini) betroffen