Alfa Romeo Alfetta (Neuauflage): Illustration Alfetta kehrt zurück

von AUTO ZEITUNG 21.06.2018

Die Alfa Romeo Alfetta kehrt in zweiter Auflage zurück und belebt die Konkurrenz im Oberhaus. Angriffsziel sind vor allem die deutschen Premium-Marken. Wir haben erste Illustrationen und Informationen zu einem Oberklasse-SUV von Alfa!

Die Alfa Romeo Alfetta kehrt über 30 Jahre nach der letzten Generation (1972 bis 1984) auf das Parkett der Oberklasse zurück. Nicht nur wegen des wiederbelebten Namens dürfte so mancher Alfisti eine Träne verdrücken. Auch die Formgebung ist hingebungsvoll schön – zumindest, wenn die Illustration das spätere Serienmodelle vorwegnähme. So soll die Alfa Romeo Alfetta der deutschen Oberklasse-Konkurrenz mächtig einheizen. Mit ihrer Limousinen-Form und Länge von 4,90 Metern sticht die Alfetta insbesondere gegen die Mercedes E-Klasse, den Audi A6 und den BMW 5er.  Die technische Basis ist eine mit der Giulia verwandte Eigenentwicklung, die in der Serie mit Hinterradantrieb und gegen Aufpreis mit Allradantrieb vorfährt. Als Teilespender dürfte neben der Giulia auch das Mittelklasse-SUV Stelvio dienen. Stilistisch geht die Alfa Romeo Alfetta einen eigenen Weg, teilt sich mit der Giula nur den Scudetto-Grill. Im Gegensatz zur Giulia ist bei der neue Limousine eine attraktive Kombiversion aber sehr wahrscheinlich.

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Alfa Romeo Alfetta visiert die Oberklasse an

Die Motoren sind bereits von der kleinen Alfa-Schwester bekannt: Top-Benziner ist der zusammen mit Ferrari entwickelte 2,9-Liter-V6 mit 510 PS. Der stärkste Diesel in der Alfa Romeo Alfetta ist von Konzern-Schwester Maserati bekannt: ein 275 PS starker 3-Liter-V6-Turbodiesel. Spätestens zur Premiere wird er aber mindestens 300 PS leisten und die Kraft mittels ZF-Achtstufen-Automatik übertragen. Auch ein Plug-in-Hybrid ist geplant, schließlich soll der neue Alfa vor allem auf dem US-amerikanischen und chinesischen Markt erfolgreich sein. Im Innern darf sich die Italienerin bei Maserati bedienen, erhält unter anderem das Touchscreen-Navi vom Ghibli. Apropos "bedienen": Durch die skalierbare Technik-Architektur können unterschiedliche Radstände, Spurweiten und Karosserieüberhänge auf gleicher Basis gefertigt werden. Nach der Präsentation des Stelvio ist auch ein italienisches Oberklasse-SUV denkbar, das der starken Premium-Konkurrenz aus Deutschland ab 2019 Paroli bieten könnte. Dass hinreißendes italienisches Design auch für massige Offroader taugt, hat Alfa mit dem Stelvio ja längst bewiesen. Und Maserati trifft mit dem edlen Levante gerade ebenfalls genau den Zeitgeist.

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