14 Auto-Navigationssysteme im Test

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Auto Navi Test
14 Auto-Navigationssysteme im Test

Im Vergleich standen die Navigationssysteme in 14 Automodellen. Was die vorinstallierten Navis können, erfahren Sie hier

Auto Navi Test Citroën C5
14 Auto-Navigationssysteme im Test

Besser ein mobiles Navi: Citroën C5
Obwohl sich das Display gut in die Instrumententafel einfügt, schnitt das Navi des Citroën C5 im Test am schlechtesten ab

Auto Navi Test Citroën C5 Bedienung
14 Auto-Navigationssysteme im Test

Besser ein mobiles Navi: Citroën C5
Das Navi versagt in der Praxis durch sein veraltetes Kartenmaterial. Auch die Menüführung fällt negativ auf. Mit einem günstigen mobilen Navigationssystem ist man besser beraten

Auto Navi Test Jaguar XF Preis
14 Auto-Navigationssysteme im Test

Besser ein mobiles Navi: Jaguar XF
Nur knapp vor dem Citroën-Navi kann sich das 2.060 Euro teure Jaguar-Gerät platzieren

Auto Navi Test Jaguar XF Eingabe
14 Auto-Navigationssysteme im Test

Besser ein mobiles Navi: Jaguar XF
Die mühselige Eingabe, eine ungenaue Kartendarstellung und die unübersichtliche Menüführung machen das Jaguar-System zur größten Enttäuschung im Test - auch hier besser zum mobilen Navi greifen

Auto Navi Test Mazda 6 Routenführung
14 Auto-Navigationssysteme im Test

Befriedigend: Mazda 6
Bei der Routenführung kann das Mazda-Navi überzeugen - sogar die Adresseingabe per Telefonnummer ist möglich

Auto Navi Test Mazda 6 Kartendarstellung
14 Auto-Navigationssysteme im Test

Befriedigend: Mazda 6
Negativ fällt allerdings die verpixelte Kartendarstellung auf. Außerdem fehlt eine Tempoanzeige

Auto Navi Test Toyota Avensis Preis
14 Auto-Navigationssysteme im Test

Befriedigend: Toyota Avensis
Mit 1.900 Euro Aufpreis gehört das Toyota-Navi zu den günstigeren Testkandidaten. Zwar ist das Display zu niedrig platziert und auch eine Sprachsteuerung sowie eine Tempoanzeige fehlt, ...

Auto Navi Test Toyota Avensis Touchscreen
14 Auto-Navigationssysteme im Test

Befriedigend: Toyota Avensis
... dennoch kann das Toyota-Gerät mit seiner schnellen Berechnung von Alternativrouten und die einfache Touchscreen-Bedienung überzeugen

Auto Navi Test Volvo S60 Anzeige Ansage
14 Auto-Navigationssysteme im Test

Befriedigend: Volvo S60
Knapp vor dem Toyota-System siedelt sich das Volvo-Navi an. Dabei überzeugt es durch eine klare Anzeige und einer gut verständlichen, "menschlichen" Ansage

Auto Navi Test Volvo S60 Bedienung
14 Auto-Navigationssysteme im Test

Befriedigend: Volvo S60
Abzüge gibt es allerdings für die mühsame Eingabe

Auto Navi Test Audi A1 Bedienung
14 Auto-Navigationssysteme im Test

Gut: Audi A1
Den achten Rang muss sich das Navi des Audi A1 mit einem Konkurrenten teilen. Während es in Sachen Bedienung dank Drehknopf und Spracheingabe das gesamte Testfeld hinter sich lassen kann, ...

Auto Navi Test Audi A1 Routenführung
14 Auto-Navigationssysteme im Test

Gut: Audi A1
... fällt das 2.650 Euro teure System bei Routenführung und Stauumfahrung ab

Auto Navi Test Opel Insignia Preis
14 Auto-Navigationssysteme im Test

Gut: Opel Insignia
Mit 1.100 Euro ist das Insignia-Navi das günstigste System im Test.

Auto Navi Test Opel Insignia Bedienung
14 Auto-Navigationssysteme im Test

Gut: Opel Insignia
Es lässt sich per Drehregler einfach bedienen und überzeugt durch aktuelles Kartenmaterial. Dass sich das Navi nicht stumm schalten lassen kann und eine Tempoanzeige nur gegen Aufpreis erhältlich ist, bedeutet Punktabzüge

Auto Navi Test VW Passat RNS 510
14 Auto-Navigationssysteme im Test

Gut: VW Passat
Das VW-Navi RNS 510 ist durchweg solide und fällt in keiner Kategorie ab. Die Adresseingabe ist einfach gestaltet und auch die Tempoanzeige funktioniert zuverlässig

Auto Navi Test VW Passat RNS 510 Display
14 Auto-Navigationssysteme im Test

Gut: VW Passat
Das Display ist jedoch zu niedrig platziert und erschwert so die sichere Navigation. Zudem fehlt eine Satellitenansicht

Auto Navi Test Opel Astra Routenführung
14 Auto-Navigationssysteme im Test

Gut: Opel Astra
Das Navigationssystem des Astra überzeugt durch schnellen Routenaufbau, Stauwarnungen und nützliche Infos

Auto Navi Test Opel Astra Bedienung
14 Auto-Navigationssysteme im Test

Gut: Opel Astra
Die Adresseingabe per Druckring ist jedoch gewöhnungsbedürftig. Nur 1.300 Euro Aufpreis kostet das Astra-Navi und bietet somit ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Auto Navi Test Porsche Cayenne Kombiinstrument
14 Auto-Navigationssysteme im Test

Sehr gut: Porsche Cayenne
Zusätzlich zum gut platzierten Display in der Mittelkonsole lassen sich beim PCM-Navigationssystem im Cayenne Pfeile oder Karten-Segmente auch im Kombiinstrument einblenden

Auto Navi Test BMW X3 Display
14 Auto-Navigationssysteme im Test

Sehr gut: BMW X3
Dank des großen, reflexfreien Displays und der guten Stauumfahrung kann sich das Professional-System von BMW auf dem vierten Rang platzieren

Auto Navi Test BMW X3 iDrive Bedienung
14 Auto-Navigationssysteme im Test

Sehr gut: BMW X3
Auch die Bedienung per iDrive funktioniert gut. Einzig die Aktualität des Kartenmaterials lässt zu wünschen übrig

Auto Navi Test Mercedes C-Klasse Preis
14 Auto-Navigationssysteme im Test

Sehr gut: Mercedes C-Klasse
Für 3.046 Euro ist das Comand APS für die C-Klasse erhältlich. Damit liegt es Preislich in der Oberklasse - doch auch die Leistung des Systems kann sich sehen lassen

Auto Navi Test Mercedes C-Klasse Bedienung
14 Auto-Navigationssysteme im Test

Sehr gut: Mercedes C-Klasse
Comand APS überzeugt durch eine sehr gute Anzeige und gutem Eingabekomfort. Einzig der Tempo-Limit-Warner wird vermisst. Erst ab März soll dieser zur Verfügung stehen

Auto Navi Test Ford Mondeo Display
14 Auto-Navigationssysteme im Test

Sehr gut: Ford Mondeo
Der zweite Rang im Test geht an das Navi des Ford Mondeo. Die Zieleingabe per Touchscreen oder Sprachsteuerung funktioniert gut und auch die Informationen im Kombiinstrument erleichtern die Navigation

Auto Navi Test Ford Mondeo Bedienung
14 Auto-Navigationssysteme im Test

Sehr gut: Ford Mondeo
Auch die Routenführung überzeugt. Kritikpunkte sind die Einbauhöhe des Displays und die fehlende Satellitenansicht. Auch eine Adresseingabe über Telefonnummer wäre wüschenswert

Auto Navi Test Audi A7 Testsieger
14 Auto-Navigationssysteme im Test

Sehr gut: Audi A7
Testsieger: Das MMI-Plus-Navigationssystem überzeugt in den Kategorien Display, Bedienung, Routenführung und Stauumfahrung mit Bestwerten

Auto Navi Test Audi A7 Preis
14 Auto-Navigationssysteme im Test

Sehr gut: Audi A7
Mit 3.500 Euro ist es allerdings das teuerste Navi im Test

Veraltete Karten, umständliche Bedienung, hoher Preis: Zwei Geräte patzen im Praxistest. Wir haben 14 fest installierte Routenführer getestet

Bei elektronischen Copiloten scheiden sich die Geister: Während Pfadfinder-Naturen nach wie vor Karte und Wegweiser bevorzugen, vertrauen andere der Stimme aus dem Off. Und sie machen in der Regel gute Erfahrungen. Fest steht: Die Gruppe all jener Autofahrer, die moderne Navigationssysteme nutzen, nimmt rasant zu.

TEST IN ALLEN KLASSEN
Was fest eingebaute Navigatoren können und wie gut sie wirklich funktionieren, soll unser Vergleich zeigen. Dazu wählten wir interessante Vertreter der unterschiedlichsten Fahrzeugklassen aus und ließen sie im Praxistest gegeneinander antreten.

Erste Erkenntnis: Navigationsgeräte ab Werk sind eine teure Sache. Sie kosten etwa zehnmal so viel wie Nachrüstlösungen à la Tom-Tom, Navigon & Co. Dafür bekommt man aber eine perfekt ins Instrumentenbrett integrierte Technik mit großem Display. Nachteil gegenüber den preiswerteren Saugnapflösungen: Einige Autohersteller nehmen es offenbar mit der Aktualität des mitgelieferten Kartenmaterials nicht so genau. So muten uns vier von 14 Systemen auf dem Weg zwischen zwei Großstädten – von Köln nach Halle/Saale – einen Umweg von immerhin 70 Kilometern zu. Der simple Grund: Die Software kennt die fast drei Jahre alte Autobahn A38 nicht. Andere Geräte finden schlichtweg von uns vorgegebene Adressen nicht. Doch alles der Reihe nach.

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Das MMI im Audi A1 scheitert an der Aufgabe, die Redaktionsadresse zu finden und versucht, uns stets zu einer gleichnamigen Straße am entfernten Stadtende zu lotsen. Andere Aufgaben meistert es dagegen mit Bravour: So verfügt es über eine gut funktionierende Sprachsteuerung. Diese hört aufs Wort, ohne vorher den Fahrer mit einem Sprachkurs zu quälen oder ihn mit langwierigem Frage-Antwort-Spiel (Stadt, Straße, Hausnummer plus lästiger Wiederholungen) zu nerven.

Gewöhnungsbedürftig ist die Adresseingabe beim DVD 800 des Opel Astra. Hier erfolgt die „Enter“-Betätigung über einen Druckring. Zu den Stärken des DVD-basierten Navis gehören der schnelle Routenaufbau und die umfangreichen Informationen über Alternativstrecken bei Stauumfahrungen.

Das NaviDrive D3 im Citroën C5 enttäuscht in vielen Punkten: Es nervt mit umständlicher Adresseingabe, Direkttasten für eine schnelle Korrektur oder Stummschaltung gibt es nicht. Und beim eigentlichen Lotsendienst versagt das 2.840 Euro teure System mehrfach: Es kennt neuere Autobahnen wie die A38 und häufig auch Hausnummern nicht. So erklärt es in einem Fall bereits 600 Meter vor dem eigentlichen Ziel die Navigation für beendet. Die Investition in diesen Lotsen lohnt nicht – mit einem mobilen Nachrüstgerät wäre man hier besser beraten.

Einen deutlich besseren Eindruck hinterlässt das Navigation PLUS im Ford Mondeo. Die Adresseingabe funktioniert per Touchscreen und über die Spracheingabe überzeugend gut. Das Kartenwerk ist auf aktuellem Stand, und die Navigation inklusive Stauumfahrung klappt ohne Fehl und Tadel. Abbiegeinformationen werden hier zusätzlich im Kombiinstrument dargestellt, und eine Tempolimit- Anzeige warnt vor Geschwindigkeits-Überschreitungen.

Deutlich spärlicher ist die mit 2.300 Euro um 100 Euro teurere Anlage im Mazda 6 ausgestattet: Der Touchscreen wirkt grobkörnig und arbeitet nicht besonders sensibel. Auch die Eingabe über Sprachbefehle lässt zu wünschen übrig.

Das Comand APS der Mercedes C-Klasse punktet mit akzeptabler Ortskenntnis und gutem Eingabekomfort. Auch die Sprachsteuerung gelingt gut – allerdings erst nach nervendem Abfragespiel.

Im Opel Insignia ist das 1.100 Euro teure CD 500 Navi eingebaut – das preiswerteste System im Test. Neben guten Ortskenntnissen überzeugt hier die Zoom-Funktion per Drehregler.

Das TNS 510 im Toyota Avensis hat zwar einen sensiblen, aber grobpixligen Touchscreen. Tankstellen werden sogar mit Firmenlogo angegeben, aber das Kartenmaterial weist deutliche Lücken bei der Ortskenntnis auf.

Der Volvo V 60 ist jetzt mit einem in die Instrumententafel perfekt integrierten Display lieferbar. Die Adresseingabe per Sprachsteuerung oder Tastendruck wird aber durch recht unverständliche Formulierungen und Befehle erschwert. Trotz des schnellen Routenaufbaus und guter Ortskenntnisse kann das Volvo RTI daher nur ein befriedigendes Ergebnis einfahren.

Das RNS 510 im VW Passat punktet mit einem klaren und gut zu bedienenden Touchscreen. Hier werden auf Wunsch auch eine Karte im Topographie-Modus und das Tempolimit angezeigt. Das Kartenmaterial kennt jedoch keine Tankstellen-Logos und patzt bei der Hausnummer-Suche.

Unser Testsieger, das MMI plus im Audi A7, überzeugt in fast allen Disziplinen: Wahlweise lässt es sich über eine gut funktionierende Spracheingabe, einen Dreh-Druck-Knopf oder über ein berührungssensibles Touchpad steuern. Die Anzeige auf dem großen Monitor ist brillant. Gute Ortskenntnisse und eine geschickte Stauumfahrung gefallen ebenfalls.

Das Professional des BMW X3 punktet mit einem großen, reflexfreien Display und guter Stauwarnung. Leider ist auch hier das Kartenmaterial veraltet.

Am meisten enttäuscht die Navigation im Jaguar XF. Die umständliche Zieleingabe, die veraltete Software, eine miserable Menüführung und die mäßige Lotsenfunktionen sind nervenaufreibend.

Das PCM im Porsche Cayenne gehört mit 3.142 Euro zu den teuren Systemen. Dafür überzeugt es in unserem Test mit guten Ortskenntnissen und einer komfortablen Bedienung.

FAZIT
Als bestes Navigationssystem im Test behauptet sich das MMI plus im Audi A7. Neben exakten Lotsen- und Stauwarn-Diensten gefallen hier die wahlweise Bedienung per Knopf, Touchpad oder gut funktionierender Sprachsteuerung. Die Navigationssysteme im Jaguar XF und im Citroën C5 patzen dagegen komplett. Unser Tipp: Das Geld für diese Geräte sollten Sie sich sparen und stattdessen lieber ein mobiles Nachrüstgerät zu einem wesentlich günstigeren Preis wählen.
Holger Ippen

AUTO ZEITUNG