Porsche Cayenne III (2017): Preis & Crashtest So sicher ist Cayenne Nummer 3

von Thomas Geiger 06.12.2017
Inhalt
  1. Preis: Porsche Cayenne III (2017) ab 74.828 Euro
  2. Die Motoren des Porsche Cayenne III (2017)
  3. Porsche Cayenne III (2017) im Crashtest
Eckdaten
Bauzeitraumseit 2017
AufbauartenSUV
Türen5
Abmessungen (L/B/H)4918/2194/1696
Leistung300-440 PS
AntriebsartenAllrad
GetriebeartenAutomatik
KraftstoffartenBenzin/Hybrid
AbgasnormEuro 6
Grundpreis74.828 Euro

Die Preise der dritten Generation des Porsche Cayenne beginnen bei 74.828 Euro, Marktstart ist Ende des Jahres. Alle Informationen zum Fünf-Sterne-Crashtest, Motoren und Ausstattung.

Der Porsche Cayenne III (2017) rollt mit sechs Zentimetern mehr Länge, einem um zehn Millimeter abgesenken Dach, mehr Platz im Fond und einem 100 Liter größeren Kofferraum noch in diesem Jahr zum Händler. Der Grundpreis leigt bei 74.828 Euro. Bei der schnellen VW-Tochter hat man jedoch trotz der mehr als 500.000 verkauften Exemplare (in zwei Generationen) gerade ein ziemlich gespaltenes Verhältnis zum Cayenne: Auf der einen Seite steht der Geländewagen für die erfolgreiche Ausweitung der Modellpalette und dafür, dass sich der Sportwagenhersteller längst auch im Alltag seiner Kunden etabliert hat. Auf der anderen Seite steht der Geländewagen eben auch für Porsches peinlichen Beitrag zum Dieselskandal und hat sich so entsprechend viel Gegenwind eingefangen. Doch der Porsche Cayenne III (2017) zieht sich dabei ganz geschickt aus der Affäre: Denn erst einmal wird es den Wagen nur mit zwei V6-Benzinern geben, danach kommen der V8 und der Plug-In-Hybrid und wenn frühestens im nächsten Sommer doch noch Selbstzünder nachgereicht werden, haben sich die Wogen vielleicht schon wieder geglättet.

Porsche Cayenne III (2017) im Crashtest:

 
 

Preis: Porsche Cayenne III (2017) ab 74.828 Euro

Genau wie die letzten beiden Generationen teilt sich auch der neue Porsche Cayenne III (2017) eine Plattform mit den großen Konzernmarken und ist deshalb ein enger Verwandter von Audi Q7 oder Bentley Bentayga. Aber natürlich ist der Cayenne das dynamischste Auto in diesem Trio: Mit Mischbereifung wie beim 911er, mit einer neuen Dreikammer-Luftfederung, zum ersten Mal mit einer Hinterachslenkung und mit einem Wankausgleich durch rasend schnelle 48-Volt-Steller, kommt er schneller um die Kurven als die Konkurrenz und bietet auf der Autobahn trotzdem noch einmal mehr Komfort. "Zurück zu den Wurzeln", lautete das inoffizielle Motto der Entwickler, die den Cayenne so kräftig nachgepfeffert haben, dass er näher an den Markenkern kommt und sich fährt wie ein Elfer auf Stelzen. Während die Plattform also vom Q7 kommt, erinnert das Interieur an den Panamera: Es gibt im Porsche Cayenne III (2017) jetzt genau wie in allen anderen neuen Baureihen das kleine Drehrad am Lenker, das genau wie das Mannettino bei Ferrari die Fahrprofile verändert. Außerdem gibt es wie beim Audi ein digitales Display dahinter, das aber – so viel Ehre erbietet Porsche der Erinnerung an den Sportwagenhersteller dann doch noch – von einem analogen Drehzahlmesser überlagert wird. Und genau wie im Gran Turismo prangt daneben ein riesiger Touchscreen, der nach unten hin von den großen Sensorfeldern auf dem Mitteltunnel abgerundet wird. Das sieht selbst dann nach Panamera aus, wenn es weniger stark geneigt ist und man die Lüfterdüsen hier tatsächlich noch von Hand verstellen muss, statt sie mit einem Fingerzeig zu steuern.

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Die Motoren des Porsche Cayenne III (2017)

In Fahrt bringen den Porsche Cayenne III (2017) dabei zunächst zwei V6-Benziner: Im Basismodell ist es ein Dreiliter-Triebwerk, das jetzt 340 statt 300 PS leistet und auf 245 km/h kommt. Und im Cayenne S setzen die Schwaben auf einen Doppelturbo mit 2,9 Litern, dessen Leistung um 20 auf 440 PS steigt. Mit maximal 550 Newtonmetern beschleunigt er die knapp zwei Zentner leichtere Wuchtbrumme in bestenfalls 4,9 Sekunden auf Tempo 100 und schafft bei Vollgas immerhin 265 km/h. Auch die Designer haben ihren Teil zur neuen Sportlichkeit des Cayenne getan, die Proportionen besser ausbalanciert, Kanten und Konturen geschärft, den Blick mit serienmäßigen LED-Scheinwerfern entschlossener und das Heck knackiger gezeichnet. Doch die Kreativen sind damit noch nicht am Ende mit ihrem Latein: Angeblich soll es den Cayenne III (2017), anders als die Vorgänger, diesmal auch als Coupé geben.

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Porsche Cayenne III (2017) im Crashtest

Beim aktuellen Euro NCAP Crashtest zeigt sich der Porsche Cayenne III (2017) als echter Streber. Mit fünf von fünf zu erreichenden Sternen liegen die Schwächen des Cayenne nur im Detail. Gerade für Erwachsene bietet er mit 95 Prozent eine hohe Sicherheit. Auch Kinder sind auf der hinteren Sitzreihe mit 80 Prozent gut geschützt, während sich Fußgänger mit einem Ergebnis von 70 Prozent ebenfalls noch im sicheren Bereich befinden. Gerade beim seitlichen Aufprall sind sowohl Kinder als auch Erwachsene vorne optimal geschützt, hier bekam der Porsche Cayenne III (2017) die Höchstwertung. Auch der Frontalaufprall-Test zeigte gute Ergebnisse, muss aber Abstriche bei den Beinen machen. Auch beim Oberkörper des Fahrers besteht ein geringes Verletzungsrisiko.

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