close
Schön, dass du auf unserer Seite bist! Wir wollen dir auch weiterhin beste Unterhaltung und tollen Service bieten.
Danke, dass du uns dabei unterstützt. Dafür musst du nur für www.autozeitung.de deinen Ad-Blocker deaktivieren.
Geht auch ganz einfach:

Toyota-News (März 2022): Produktionsstopp Toyota stoppt Fertigung in Russland

AUTO ZEITUNG 03.03.2022
Inhalt
  1. Toyota-News 2022: Produktionsstopp in Russland
  2. Toyota-News 2021: Absatz deutlich gesteigert
  3. Toyota-News 2020: Neues Logo

Toyota-News im März 2022: Produktionsstopp im russischen St. Petersburg. Und: Trotz Corona und Chipkrise steigert Toyota 2021 seinen Absatz und eilt VW global davon. Seit 2020 ziert die Toyota-Modelle ein zweidimensionales Logo. Dieser Artikel wurde am 03.03.2022 aktualisiert.

 

Toyota-News 2022: Produktionsstopp in Russland

Toyota setzt ab 4. März 2022 die Produktion in seinem russischen Werk in St. Petersburg bis auf Weiteres aus. Das betrifft vor allem die Herstellung des Toyota RAV4 und das Toyota Camry für den russischen Markt. Die Ursache für den Produktionsausfall sollen Störungen in der Lieferkette sein. Zur Lage in der Ukraine vermeldet Toyota laut dpa, man beobachte die Lage in der Ukraine, die von Russland militärisch angegriffen wird, mit großer Sorge um die Sicherheit der Menschen in der Ukraine. In Europa könne die Produktion ungehindert weiterlaufen. Mehr zum Thema: Unsere Produkttipps auf Amazon

News Yamaha-Wasserstoffmotor
Toyota: Elektroautos & Wasserstoff-Modelle Yamaha entwickelt einen Wasserstoff-V8 für Toyota

Die Toyota-Elektrostrategie im Video:

 
 

Toyota-News 2021: Absatz deutlich gesteigert

Tesla und dessen Chef Elon Musk sind mit ihren Ankündigungen in allen klassischen sowie sozialen Medien allgegenwärtig. Und auch der VW-Konzern setzt sich gern große, öffentlichkeitswirksame Ziele – etwa bis 2025 der größte Elektroauto-Hersteller der Welt zu werden. Toyota bleibt dagegen japanisch-bescheiden. Dabei hätte der Konzern unter der Führung von Akio Toyoda allen Grund, markige Ansagen zu machen: Mit 10,5 Millionen verkauften Neuwagen war der japanische Autobauer 2021 erneut größter Autohersteller der Welt. Toyota konnte seinen Vorsprung vor dem zweitplatzierten VW-Konzern sogar noch ausbauen: Während dieser aufgrund von Chipkrise und Corona-Pandemie einen Rückgang der Verkäufe um 4,6 Prozent auf 8,9 Millionen Fahrzeuge verbuchten, erhöhte Toyota seinen globalen Absatz um 10,1 Prozent. Lag VW von 2016 bis 2019 noch vor Toyota, vergrößerte sich der Rückstand auf 1,6 Millionen Fahrzeuge. In den USA kam es sogar zu einer historischen Zeitenwende: Erstmals löste Toyota dort General Motors als Marktführer ab. Der US-Konzern lag mit all seinen Marken seit 1931 ununterbrochen an der Spitze der Verkaufsstatistiken. Während GM in der Krise 13,1 Prozent weniger Fahrzeuge absetzte, legte Toyota um 10,3 Prozent auf 2,0 Millionen zu. Auch in Europa konnten der Autobauer seinen Absatz um 10,2 Prozent auf 712.574 Neuwagen deutlich erhöhen. Der Marktanteil stieg auf 6,1 Prozent. Damit schob sich Toyota auf Rang drei der größten Marken und überholte dabei Renault sowie Ford. Während fast alle anderen Autokonzerne ihre Kapazitäten wegen des Teilemangels im letzten Quartal 2021 stark zurückfahren mussten, erhöhte Toyota seine weltweite Produktion im Dezember auf 800.000 Fahrzeuge. "Toyota konnte aus seinen Erfahrungen durch die Tsunami-Katastrophe 2011 lernen und hat gespürt, wie verletzlich Lieferketten sein können", sagt Toyota Deutschland-Chef André Schmidt. Der Autobauer setzt seitdem auf größere Lagerbestände und hält den Zulieferer-Anteil am Endprodukt niedrig. Was angesichts des Elektroauto-Booms 2021 überrascht: Toyota konnte ohne ein einziges reines E-Auto im Programm wachsen. Bisher beschränkt sich die Marke auf ihre Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Modelle und glaubt, die Zukunft auch in ihren Brennstoffzellen-Fahrzeugen zu sehen. Doch nur in Japan wird dafür ein Wasserstoff-Tankstellennetz aufgebaut. Europa, die USA und China setzen lieber auf Elektrofahrzeuge. Nun schwenkt Toyota um und startet eine gigantische Stromer-Offensive: Bis 2030 will man weltweit 30 reine Elektromodelle in allen Segmenten anbieten. Der globale E-Auto-Absatz soll auf 3,5 Millionen Fahrzeuge steigen. Dafür werden rund 31 Milliarden Euro in die reine Elektromobilität investiert. Europa kommt dabei eine Vorreiterrolle zu: Spätestens 2035 will Toyota bei uns nur doch lokal emissionsfreie Autos verkaufen.

News Toyota-Suzuki-Allianz
Toyota-Suzuki-Allianz: Autonomes Fahren Toyota und Suzuki schließen sich zusammen

Toyota-News 2020: Neues Logo

Es soll ein Wendepunkt in der Geschichte der japanischen Marke sein: Das neue Toyota-Logo markiert mit seiner Vorstellung im Juli 2020 den Wechsel vom Autohersteller zum Mobilitätspartner und vor allem die Digitalisierung der Marke. Das neue Zeichen kommt europaweit zum Einsatz und vertraut auf seinen hohen Wiedererkennungswert – ein Toyota-Schriftzug fehlt. Es orientiert sich stark am bereits bekannten Logo der Marke mit vereinfachten Linien und ist einfarbig gehalten. Das bisherige Logo wird jedoch weiterhin auf allen Toyota-Modellen zu finden sein, ebenso auf den Schildern der Händler. Das neue Toyota-Logo (2020) werden wir demnach hauptsächlich in der digitalen Welt sehen, wo es auf allen Kommunikationskanälen eingesetzt wird

Elektroauto
Hybrid- (PHEV) & Elektroautos (BEV): Vor- & Nachteile Fünf Mal E-Mobilität im Überblick

AUTO ZEITUNG AUTO ZEITUNG
Unser Fazit

Dass Toyota ein Meister der Produktion ist, wissen wir schon seit den 1980er-Jahren. Auch die aktuelle Krise bewältigt der Autobauer besser als seine Wettbewerber. Nach dem Tsunami 2011 haben sie ihre Produktion robuster aufgestellt und den Anteil von Zulieferern begrenzt. Zudem sind sie auf allen Märkten stark vertreten und machen auch in Europa wieder Boden gut. Die offene Flanke bei reinen Elektroautos hat Toyota gerade noch rechtzeitig erkannt. Als Weltkonzern bleibt der Konzern jedoch technologieoffen und verschreibt sich im Gegensatz zur Konkurrenz nicht allein den Stromern.

Tags:
Copyright 2022 autozeitung.de. All rights reserved.