SUV des Jahres 2019 Alfa Romeo Stelvio Quadrifoglio

von AUTO ZEITUNG 13.09.2019

Auch wenn der Alfa Romeo Stelvio Quadrifoglio seinen Sieg des letzten Jahres nicht wiederholen kann und sich dem Mercedes- AMG GLC 63 S 4Matic+ geschlagen geben muss, ist er immer noch eine Versuchung. Jeder, der Benzin im Blut hat, lässt sich gern vom heißblütigen Italiener aus der Reserve locken. Dort, wo die schwerere Konkurrenz ihre Masse auf kurvigen Strecken wieder einbremsen muss, macht der Quadrifoglio noch Druck nach vorn, stürzt sich dem Scheitelpunkt entgegen und schnalzt so lustvoll aus jeder Kehre heraus, dass man schnell vergisst, ein hochbeiniges SUV zu steuern. Kaum ein anderer Kandidat transportiert so viel Sportwagenflair in dieses Segment wie der heiße Italiener. Der Stelvio fordert, ohne zu überfordern. Er ist leichter als die Rivalen und kommuniziert so intensiv mit seinem Fahrer wie kein anderes SUV. Er ist für den Kurvendialog gemacht – die Geraden sind bei ihm nur ein lästiges Zwischenprogramm, das er so schnell wie möglich hinter sich bringt. Leistung hat er dafür genug. Sein V6-Biturbo-Herz schlägt mit 510 PS und 600 Newtonmetern im Ferrari-Takt. Es wurde in der Sportwagenschmiede entwickelt und würde Enzo Ferrari heute sicherlich dazu bewegen, wieder einen kleinen Ferrari zu skizzieren. Und jeder darf wissen aus welchem Haus der Biturbo stammt, so herrlich authentisch trompetet er die typische Maranello-Hymne aus vier Endrohren seinen Rivalen entgegen. Dass er abgesehen vom Abt Cupra auch noch deutlich mehr Leistung pro Euro bietet als der Rest des Feldes, schadet seiner Attraktivität natürlich auch nicht. Zurück zum Hauptartikel

Neuheiten Alfa Romeo Stelvio (2017)
Alfa Romeo Stelvio (2018): Modellpflege (Preis) Alfa Stelvio mit leichter Modellpflege

Copyright 2020 autozeitung.de. All rights reserved.