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Geht auch ganz einfach:
Alle Tests zum Hyundai i30

Hyundai i30 Fastback N Performance: Test i30 Fastback N Performance im Test

Jürgen Voigt Geschäftsführender Redakteur Test & Technik
Inhalt
  1. Hyundai i30 Fastback N Performance im Test
  2. Connectivity-Test beim Hyundai i30 Fastback N Performance
  3. Messwerte & technische Daten Hyundai i30 Fastback N Performance
  4. Fazit

Der "Fastback" meint beim Hyundai i30 Fastback N Performance lediglich die schickere Karosserie samt flachem Heck. Als N Performance mit 275 PS kommt das Fließheck nun so richtig in Fahrt, wie der Test zeigt!

PositivTop ausbalancierte Fahrdynamik, gute Fahrleistungen, Komfort und Platzangebot für den Alltag
NegativHeck unübersichtlich, wenig Kopffreiheit hinten

Dass man statt des klassisch kompakten i30 auch den etwas peppigeren i30 Fastback mit flachem Heck wählen kann, ist beim getesteten Hyundai i30 Fastback N Performance fast schon Nebensache. N wie Nürburgring: Der i30 N hat seine Abstimmungsfahrten zum großen Teil auf der Nordschleife absolviert. Und das merkt man ihm an – nun also auch in der Fastback- Version, die im Vergleich zum normalen Kompakmodell eigentlich kaum Vorteile hat: Der Fastback ist 600 Euro teurer, nach hinten steigt man aufgrund des niedrigen Dachverlaufs arg gebeugt ein, und das scheibenwischerlose Heck ist von innen sehr unübersichtlich und dreckt von außen bei Nässe schnell zu. Immerhin fällt der Kofferraum rund 50 Liter größer aus. Dass der an sich unauffällige Hyundai i30 Fastback N Performance das Zeug zum Racer hat, macht sich am ehesten noch an der blauen Lackierung (Performance Blue, 590 Euro) fest. Vom bequemen Sportsitz blickt man aus etwas zu hoher Position auf ein sauber verarbeitetes, sachliches Cockpit mit – abhängig von der Motoröltemperatur – variabel markiertem Drehzahlgrenzbereich und einem handschmeichlerischen Sportlenkrad mit Fahrmodus- und Zielflaggentaste. Dahinter verbergen sich verschiedene Abstimmungen für Fahrwerk, Lenkung, Antrieb, Dynamikregelung und Sound.

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Hyundai i30 Fastback N Performance im Test

Kurz gesagt: Damit lässt sich der Hyundai i30 Fastback N Performance praktisch für jede Gangart auf Knopfdruck konfigurieren – vom entspannten Familienausflug bis zum heißen Performance-Ritt über die Rennstrecke. Besonders hier vermittelt der Koreaner im Test eine fast beängstigend gute Traktion, nicht zuletzt dank stets auf den Punkt perfekt reagierender Differenzialsperre. Selbst bei Nässe zieht sich er spurstabil durch jede Kurve. Träges Untersteuern und verzweifelt nach Halt suchende Vorderräder kennen wir von anderen Frontantriebs-Sportskanonen, nicht vom i30 N. Dazu kommen eine fein abgestimmte, transparente Lenkung und eine sehr präzise Sechsgangbox, die in Einklang mit der automatischen Zwischengasfunktion das Schalten zum puren Genuss macht. Selten fühlt man sich mit einem kompakten Fronttriebler so innig verbunden wie mit dem i30 N, auch wenn sein Zweiliter-Turbo manchmal spontaner aufs Gas reagieren könnte und die Bremswege für diese Klasse nur durchschnittlich ausfallen. Allerdings hatten wir auch schon identisch bereifte i30 N im Test, die deutlich weniger als 35 Meter für die Tempo-100- Vollbremsung brauchten. Mit 250 PS startet der Hyundai i30 Fastback N Performance bereits bei 31.000 Euro. Besser wäre jedoch, man legt noch 2000 Euro drauf für den hier getesteten Performance mit 275 PS, Sperrdifferenzial, größerer Bremse, 19-Zöllern und angenehm klingender Abgasanlage samt Klappensteuerung.

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Connectivity-Test beim Hyundai i30 Fastback N Performance

Das Bedien- und Infotainment-System mit Acht-Zoll-Farbtouchscreen ist beim Hyundai i30 Fastback N Performance ebenso serienmäßig wie sechs Lautsprecher, Radio samt DAB+, USB- und AUX-Buchsen, Bluetooth-Freisprecheinrichtung sowie Android Auto/Apple CarPlay. Für 600 Euro gibt es die Navi-Funktion, Karten-Updates sowie Verkehrszeichen-Erkennung und N Performance Driving Data (Anzeige für Rundenzeiten, Beschleunigung, Turbo-Ladedruck, Drehmoment und Motorleistung).

 

Messwerte & technische Daten Hyundai i30 Fastback N Performance

AUTO ZEITUNG 7/2019Hyundai i30 Fastback N Performance
Technik
Zylinder/Ventile pro Zylin.4/4; Turbo
Hubraum1998 cm³
Leistung202 kW/275 PS
Max. Gesamtdrehmoment353 Nm (Overboost: 378 Nm)
Getriebe/Antrieb6-Gang, manuell; Vorderrad
Messwerte
Leergewicht (Test)1461 kg
Beschleunigung (Test) 
0 - 100 km/h6,1 s
Höchstgeschwindigkeit (Werk)250 km/h
Bremsweg aus 100 km/h
kalt/warm (Test)
36,5/35,2 m
Verbrauch (Test/WLTP)9,9/7,8 l S/100 km
CO2-Ausstoß (Test)188 g/km
Preise
Grundpreis33.000 Euro

 
Jürgen Voigt Jürgen Voigt
Unser Fazit

Ob nun Fastback oder Hatchback, beim i30 kommt es eigentlich nur auf das "N" an. Für 33.000 Euro (Performance-Version) gibt es derzeit keinen vergleichbaren Kompaktsportler, der so viel präzisen Fahrspaß vermittelt und  dennoch voll alltagstauglich ist.

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