Heidi Hetzer ist tot (Weltumrundung) Weltenbummlerin Heidi Hetzer ist tot

von Max Sonnenburg 23.04.2019

Heidi Hetzer ist tot. Nach ihrer Weltumrundung kehrte sie am 12. März 2017 in ihre Heimat Berlin zurück. Dort starb die Rallye-Fahrerin am 21. April 2019 aus noch ungeklärten Umständen.

Die Rallye-Legende Heidi Hetzer ist tot. Im Alter von 81 Jahren starb die Weltenbummlerin in ihrer Wohnung in Berlin. Mit ihrer Weltumrundung in ihrem petrolfarbenen 1930er Hudson "Hudo" erlangte sie Berühmtheit. Am Ostersonntag, 21. April 2019, wurde Heidi Hetzer tot in ihrer Berliner Wohnung gefunden. Die genauen Todesumstände sind noch nicht bekannt. Ihre Tochter Marla und ihr Sohn Dylan ließen verlauten: "Die Umstände ihres Todes sind auch lange nicht so wichtig wie die Ihres Lebens. Sie hat bewusst und öffentlich gelebt, so als wäre jeder Tag ihr letzter. Sie hat verstanden – und auch oft gesagt – dass jeder Tag ein Geschenk ist. Bis zuletzt hatte sie eine Offenheit, eine Neugier auf das Fremde, und einen unerschütterlichen Glauben an das Gute im Menschen. Ihre Familie hatte sie sehr lieb und wird sie sehr vermissen". Bereits im Alter von 15 Jahren nahm Heidi Heide Hetzer an ihrer ersten Rallye Teil und wurde mit dem "Benzin-Virus" infiziert. 1954 machte sie eine Ausbildung als Kfz-Mechanikerin in dem Betrieb ihrer Eltern. 1969 übernahm Heidi Hetzer das Opel-Autohaus und machte das Unternehmen bis zu ihrem Ausstieg im Jahr 2012 zu einem der größten Autohäuser Berlins.  Im Jahr 2014 brach Heidi Hetzer zur ihrer Weltumrundung in ihrem Oldtimer auf. Ursprünglich plante die rüstige Rentnerin im November 2019 eine erneute Reise durch Afrika. Mehr zum Thema: Oldtimer

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Weltumrundering Heidi Hetzer ist tot

Am 12. März 2017 ist die Motorsportlerin Heidi Hetzer (Baujahr 1937) nach ihrer Weltumrundung in einem Oldtimer wohlbehalten nach Berlin zurückgekehrt. Um Punkt 12 Uhr fuhr die langjährige Berliner Unternehmerin nach rund zwei Jahren und sieben Monaten am Steuer ihres petrolfarbenen Hudson (Baujahr 1930) am Brandenburger Tor vor. Mehrere Hundert Fans begrüßten Hetzer vor Ort und rührten die abenteuerlustige Rentnerin sogar zu Tränen. "Heidi Hetzer ist eine Ausnahmeerscheinung, und sie hat eine Ausnahmeleistung vollbracht", hatte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller anlässlich der Weltreise gesagt. Hetzers Durchhaltevermögen und ihre Willenskraft seien bewundernswert. Mit dem Berlin-Wimpel am Kotflügel sei sie rund um den Globus auch eine einzigartige Botschafterin der Stadt gewesen. Als Vorbild für Hetzers Oldtimer-Trip durch Asien, Australien, Neuseeland, Nord- und Südamerika sowie das südliche Afrika zurück nach Europa diente eine Reise der Industriellentochter und Rennfahrerin Clärenore Stinnes in den 1920er Jahren. Die Feierlichkeiten um ihre Rückkehr sind allerdings zuletzt von Rassismus-Vorwürfen überschattet worden. So berichtete Hetzer bei einem Fernseh-Interview im ZDF-Morgenmagazin, dass "die Schwarzen alles klauen würden." Hintergrund: Bei ihrer Reise durch Südafrika wurde ihr Auto aufgebrochen und eine Tasche, ein Navi und eine Kette gestohlen. Mehre Medien reagierten auf diese Aussage empört, die Moderatorin des ZDF-Morgenmazins Jana Pareigis rechtfertigte den Diebstahl mit der Aussage, dass Südafrika ein ärmeres Land sei.

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