VW Polo 6 (2017): Preis & Crashtest VW Polo im Crashtest

von Thomas Geiger 08.11.2017
Inhalt
  1. Preis: VW Polo 6 (2017) ab 12.975 Euro
  2. Sparsamer Erdgas-Motor für den VW Polo 6
  3. VW Polo 6 (2017) auch als SUV
  4. Crashtest-Ergebnisse des neuen Polo (2017)
  5. Alle Preise des VW Polo 6 (2017)
Eckdaten
Bauzeitraumseit 2017
AufbauartenLimousine
Abmessungen (L/B/H)4053/1946/1461
Leergewichtab 1105 kg
Leistung65-200 PS
AntriebsartenVorderrad
Getriebeartenmanuell/Automatik
KraftstoffartenBenzin
AbgasnormEuro 6
Grundpreis12.975 Euro

Der sechste und neue VW Polo 6 (2017) kommt nicht nur als Fünftürer, sondern auch als GTI und SUV. Ab sofort steht der Kleinwagen zu Preisen ab 12.975 Euro im Handel. Auch das Euro NCAP hat im Crashtest schon einen Blick auf die neue Generation geworfen.

Der frisch vorgestellte und zum Basispreis ab 12.975 Euro erhältliche VW Polo 6 (2017), rollt jetzt auch zu den Händlern. Die neue Generation soll schaffen, was VW mit Golf, Passat und Co. in anderen Volumensegmenten auch schon schafft: sich an die Spitze setzen. Ausgerechnet die Klasse der Kleinwagen, in Europa nach wie vor das größte Segment, musste VW bislang Marken wie Ford und Renault überlassen. Denn an Fiesta und Clio kam der Polo in den letzten Jahren partout nicht vorbei. Deshalb kann VW-Chef Herbert Diess nach bislang 14 Millionen Exemplaren zwar stolz von einem Dauerbrenner und Erfolgsmodell sprechen und den Polo zur "Nummer 1 unserer Kleinwagen" erklären – es bleibt dabei immer ein bitterer Beigeschmack. Doch damit soll bald Schluss sein! Die sechste Generation des Polo möchte nämlich mit neuem Schick und noch mehr neuer Technik verloren Boden gut machen. Dabei setzen die Wolfsburger auf die Unterstützung der großen Familie und spendieren dem VW Polo 6 (2017) viele schöne Sachen aus dem Golf und dem Passat – angefangen vom erweiterten Modularen Querbaukasten bis hin zu Infotainment und Assistenzsystemen. "Damit sprengen wir die Klassengrenzen", sagt Entwicklungschef Frank Welsch.

VW Polo 6 (2017) im Video:

 
 

Preis: VW Polo 6 (2017) ab 12.975 Euro

Dass sich der neue VW Polo 6 (2017) so souverän und erwachsen anfühlt wie ein Golf, liegt aber nicht nur am digitalen Kombiinstrument aus dem großen Bruder, der Abstandsautomatik und dem riesigen Touchscreen. Es liegt vor allem am neuen Format: Mit dem Wechsel auf die kleinste Version des Modularen Querbaukastens streckt sich der VW Polo 6 (2017) noch einmal knapp zehn Zentimeter mehr in Länge und Radstand. Das sorgt für spürbar mehr Beinfreiheit im Fond und für einen mit 351 Litern rund 25 Prozent größeren Kofferraum. Und es bringt ein souveräneres Fahrverhalten: Der neue Polo federt ruhig und gelassen, lenkt sauber und präzise und wirkt rundherum so solide wie ein deutlich größeres Auto. Die Platzreife für die Golf-Klasse hat er damit längst erreicht. In Fahrt bringen den Mini-Golf mittelfristig neun Motoren, bei denen die Benziner deutlich überrepräsentiert sind. Denn während es gleich fünf Otto-Triebwerke vom schmalen Einliter-Dreizylinder mit 65 PS bis zum aufgefrischten 1,5-Liter-Vierzylinder mit Zylinderabschaltung gibt, bieten die Niedersachsen nur einen TDI-Motor mit 1,6 Litern Hubraum und 80 oder 95 PS an.

Fahrbericht VW Polo 6 (2017)
Neuer VW Polo 6 (2017): Erste Testfahrt  

Platzreife für Polo Nummer 6

 

Sparsamer Erdgas-Motor für den VW Polo 6

Dafür haben sie allerdings für den VW Polo 6 (2017) noch zwei weitere Schmankerl in Planung: Wer sparen will, bekommt den Dreizylinder auch als 90 PS starken TGI mit Erdgasumrüstung und wer es gerne sportlich hat, kann sich auf einen 200 PS starken Polo GTI freuen. Nachdem sich Volkswagen mit dem Diesel-Skandal ordentlich in die Bredouille gebracht hat, fahren die Diesel nicht nur mit SCR-Katalysator und Start-Stopp vor, auch die Rekuperation-Technik ist bei allen Varianten Standard. Aber der Polo orientiert sich nicht nur am Golf, er lernt auch von seinem kleinen Bruder Up. "Da haben wir uns abgeschaut, wie man ein lebenslustiges Auto baut", sagt Baureihenleiter Klaus-Gerhard Wolpert. Die Karosserie ist zwar trotz der etwas aufwändigeren Leuchten und der knackigeren Proportionen brav wie immer, doch zumindest innen bringt der VW Polo 6 (2017) ein wenig mehr Farbe ins Spiel. Neben den neuen, sehr viel größeren Touchscreens mit Klavierlackrahmen, Black-Pannel-Optik und Näherungssensor gibt es auf Wunsch auch bunte Kunststoff-Konsolen für den gewohnt nobel ausgeschlagenen Innenraum.

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VW Polo 6 (2017) auch als SUV

Jedoch weiß auch Wolpert, dass ein paar Farbkleckse allein aus einem konservativen VW Polo 6 (2017) keinen bunten Lifestyle-Flitzer machen und hat die Familienplanung deshalb schon weiter vorangetrieben: Ab dem nächsten Jahr gibt es den Kleinwagen auch als trendiges SUV. Er fährt sich wie ein Golf, bietet die Option auf die beinahe gleiche Ausstattung und ist dank seines größeren Radstands vor allem in der ersten Reihe kaum weniger geräumig. Nur in einem entscheidenden Punkt will VW dann doch einen Unterschied machen: beim Preis. Da wahrt der Polo einen Respektsabstand von mehreren Tausend Euro und startet bei 12.975 Euro. Im Ringen mit Corsa & Co ist VW mit dieser Bodenhaftung sicher gut beraten. Doch intern könnte das den Niedersachsen noch Probleme bereiten. Denn so gut, wie der VW Polo 6 (2017) jetzt Golf spielt, braucht eigentlich keiner mehr das Original.

VW Polo 6 (2017) im Crashtest
Der VW Polo (2017) wurde im Crashtest auf Herz und Nieren geprüft. © Euro NCAP
 

Crashtest-Ergebnisse des neuen Polo (2017)

Gerade erst auf dem Markt, da hat das Euro NCAP den VW Polo (2017) bereits in einem ausführlichen Crashtest unter die Lupe genommen. Das Gesamtergebnis: fünf von fünf Sternen. Besonders in Sachen Insassenschutz schneidet der Kleinwagen vorbildlich ab. Mit 96 Prozent in der Wertung gibt es hier nichts zu meckern. Auch für Kinder ist die sechste Polo-Generation bestens gerüstet (85 Prozent). Bei Frontal-Crashs besteht jedoch die Möglichkeit einer leichten Nackenverletzung, die sowohl der sechs- als auch zehnjährige Dummy aufwiesen. Fußgänger könnten sich an den Säulen der Windschutzscheibe verletzen, weswegen der Polo hier mit 76 Prozent abschneidet. Dabei konnte die Notbrems-Funktion die meisten Unfälle jedoch vermeiden. In Sachen Assistenzsysteme schneidet der VW Polo (2017) mit 59 Prozent ab, wobei der Notbremsassistent erneut positiv hervorgehoben wird.

 

Alle Preise des VW Polo 6 (2017)

VW Polo 6 (2017)Preis
Ottomotor, 65 PSab 12.975 Euro
Ottomotor, 75 PSab 13.975 Euro
TSI, 95 PSab 17.200 Euro
TGI (Erdgas), 90 PSab 19.800 Euro

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