Tesla Model S P90D (2016): Test

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Tesla Model S P90D im Test
Tesla Model S P90D im Test Foto: Markus Sende

Der Aha-Faktor kommt am Ortsende: Flüsterleise rollt das Tesla Model S P90D durch 30-km/h-Wohngebiete. Noch diskutieren alle Insassen über die ausgezeichnete Verarbeitungsqualität, den spektakulären, 17 Zoll großen ...

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Tesla Model S P90D im Test Foto: Markus Sende

... und knackscharfen Touchscreen sowie das überraschend gute Raumangebot mit fünf Sitzen für Erwachsene und zwei Kofferräumen. Dann schnippt der Fahrer im Display einen kleinen Schieberegler von "Sport" auf "Wahnsinn" ...

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Tesla Model S P90D im Test Foto: Markus Sende

... und genießt ein paar Sekunden lang das amüsierte Plappern seiner Passagiere: "Typisch Amis, immer diese blumigen Übertreibungen", gibt mindestens ein Möchtegern-Auskenner garantiert zu Protokoll – drei Sekunden später ...

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... herrscht aber nur noch erschüttertes Schweigen. 967 Newtonmeter Drehmoment sorgen im Tesla Model S P90D mit optionalem Beschleunigungs-Upgrade (Aufpreis 11.100 Euro) für katapultartiges, ...

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... genickbruchverdächtiges Vorwärtspreschen. "Wahnsinn" ist eigentlich eher eine starke Untertreibung für diese furchterregende Vorstellung: Im Test der AUTO ZEITUNG packt der Top-Tesla den Sprint von null auf 100 km/h ...

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... in 3,3 Sekunden und verfehlt die Werksangabe von 3,0 Sekunden dabei nur knapp. Mit der Überarbeitung des Tesla Model S sorgen die Amerikaner nun für weiter wachsende Attraktivität. Von außen übernimmt ...

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... auch die Limousine die Optik des kürzlich vorgestellten Model X ohne Kühlergrill. Unter der elegant gezeichneten Hülle sind die Änderungen ebenso subtil, im Detail aber durchaus wirkungsvoll. So können die Batterien ...

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... des Tesla Model S an den Supercharger-Ladestationen nun mit 48 statt 40 Ampere geladen werden, und wie das Model X ist die Baureihe künftig auch mit dem Überdruck-Pollenfilter HEPA ausgestattet, der allerdings ...

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... nur im Premiumpaket (LED-Scheinwerfer, Ledersitze, elektrische Heckklappe etc.) zu haben ist und deshalb 3300 Euro kostet. Für mediale Furore sorgt derzeit nach einem tödlichen Unfall die Autopilot-Funktion – doch ...

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... im Test kann die 2800 Euro teure Option durchaus überzeugen: Wer sich auf Langstrecken oft vom Tempomat entlasten lässt, dürfte auch die automatische Spurhaltefunktion schätzen. Die an sich tolle Sache ...

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... darf natürlich nicht mit autonomem Fahren verwechselt werden: Autopilot On heißt nicht Gehirn Off – der Fahrer behält die Verantwortung für jedes Manöver. Trotz der imposanten Leistungswerte des Tesla Model S P90D ...

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... macht die mentale Komponente Reichweite den schnellen Tesla zum Autobahn-Cruiser: Die sämig ansprechende optionale Luftfederung (2800 Euro) und der unbedingte Wille des Fahrers, ...

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... das Beste aus der Akkuladung zu machen, führt schnell zu entspannten Reisen mit Autobahn-Richttempo. Auch das ist eine neue und erstaunlich befriedigende Erfahrung. In unserem Test, ...

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... bei dem das Tesla Model S P90D natürlich denselben Verbrauchszyklus durchfahren muss wie alle anderen Testwagen – also einen Mix aus Stadt-, Überland- und ...

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... Vollgas-Anteilen – schrumpft übrigens die vom Werk angegebene Reichweite von 509 auf reale 280 Kilometer. Nicht nur ...

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... bei den "bösen" Verbrennungsmotor-Autos schlägt also die Theorie/Praxis-Falle zu. Mit nur minimalen Abstrichen ist das Tesla Model S dennoch absolut ...

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... praxis- und reisetauglich. Verarbeitung, Fahrwerk und Funktionalität sind über jeden Zweifel erhaben. Das Facelift ...

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... macht den Über-Stromer noch attraktiver, die Top-Version schießt mit ihrem wahnwitzigen Sprintvermögen den Vogel ab. Nachteile? Siehe Preisschild!

Schöne, neue Elektro-Welt: Beim Tesla Model S P90D heißt ein Facelift wohl eher "Update". Wir testen die aktuelle Topversion mit Allradantrieb und 509 Kilometer Reichweite.

Der Aha-Faktor kommt am Ortsende: Flüsterleise rollt das Tesla Model S P90D durch 30-km/h-Wohngebiete. Noch diskutieren alle Insassen über die ausgezeichnete Verarbeitungsqualität, den spektakulären, 17 Zoll großen und knackscharfen Touchscreen sowie das überraschend gute Raumangebot mit fünf Sitzen für Erwachsene und zwei Kofferräumen. Dann schnippt der Fahrer des Tesla Model S P90D im Display einen kleinen Schieberegler von "Sport" auf "Wahnsinn" und genießt ein paar Sekunden lang das amüsierte Plappern seiner Passagiere: "Typisch Amis, immer diese blumigen Übertreibungen", gibt mindestens ein Möchtegern-Auskenner garantiert zu Protokoll – drei Sekunden später herrscht im Tesla Model S P90D aber nur noch erschüttertes Schweigen. 967 Newtonmeter Drehmoment sorgen im Model S P90D mit optionalem Beschleunigungs-Upgrade (Aufpreis 11.100 Euro) für katapultartiges, genickbruchverdächtiges Vorwärtspreschen. "Wahnsinn" ist eigentlich eher eine starke Untertreibung für diese furchterregende Vorstellung: In unserem Test packt der Top-Tesla den Sprint von null auf 100 km/h in 3,3 Sekunden und verfehlt die Werksangabe von drei Sekunden dabei nur knapp.

Tesla Model S Autopilot (Video):

Video Platzhalter

Tesla Model S P90D liefert im Test Wahnsinn pur

Mit der Überarbeitung des Tesla Model S P90D sorgen die Amerikaner nun für weiter wachsende Attraktivität. Von außen übernimmt auch die Limousine die Optik des kürzlich vorgestellten Model X ohne Kühlergrill. Unter der elegant gezeichneten Hülle sind die Änderungen ebenso subtil, im Detail aber durchaus wirkungsvoll. So können die Batterien des Tesla Model S P90D an den Supercharger-Ladestationen nun mit 48 statt 40 Ampere geladen werden, und wie das Model X ist die Baureihe künftig auch mit dem Überdruck-Pollenfilter HEPA ausgestattet, der allerdings nur im Premiumpaket (LED-Scheinwerfer, Ledersitze, elektrische Heckklappe etc.) zu haben ist und deshalb 3300 Euro kostet. Für mediale Furore sorgt derzeit nach einem tödlichen Unfall die Autopilot-Funktion – doch im Test kann die 2800 Euro teure Option durchaus überzeugen: Wer sich auf Langstrecken oft vom Tempomat entlasten lässt, dürfte auch die automatische Spurhaltefunktion schätzen. Die an sich tolle Sache darf natürlich nicht mit autonomem Fahren verwechselt werden: Autopilot On heißt nicht Gehirn Off – der Fahrer behält die Verantwortung für jedes Manöver des Tesla Model S P90D.

Tesla Model S P90D: Im Praxis-Test schrumpft die Reichweite

Trotz der imposanten Leistungswerte des Tesla Model S P90D macht die mentale Komponente Reichweite den schnellen Tesla zum Autobahn-Cruiser: Die sämig ansprechende optionale Luftfederung (2800 Euro) und der unbedingte Wille des Fahrers, das Beste aus der Akkuladung zu machen, führt schnell zu entspannten Reisen mit Autobahn-Richttempo. Auch das ist eine neue und erstaunlich befriedigende Erfahrung. In unserem Test, bei dem das Tesla Model S P90D natürlich denselben Verbrauchszyklus durchfahren muss wie alle anderen Testwagen – also einen Mix aus Stadt-, Überland- und Vollgas-Anteilen – schrumpft übrigens die vom Werk angegebene Reichweite von 509 auf reale 280 Kilometer. Nicht nur bei den "bösen" Verbrennungsmotor-Autos schlägt also die Theorie/Praxis-Falle zu.

Mehr zum Thema: Tesla Model S Estate als schöner Kombi-Traum

Technische DatenTesla Model S P90D
Motor2 Drehstrom-Asynchronmotoren
Leistung262 PS vorn, 510 PS hinten
Max. Drehmoment967 Nm
Antrieb, GetriebeAllrad, Konstantübersetzung
L / B / H4970/1964/1370 mm
Radstand2960 mm
Leergewicht / Zuladung2241/429 kg
Fahrleistungen0-100 km/h in 3,3 s
Höchstgeschwindigkeit250 km/h
100-0 km/h33,8 m kalt / 34,3 m warm
Testverbrauch32,3 kWh/100 km
Reichweite280 km
Reichweite laut NEFZ509 km
Grundpreis124.200 €