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Autopolituren-Test: Zwölf Lack-Polituren im Test

Glänzender Erfolg

Autopolituren im Test: Lohnen teure Pflegemittel für die Autolack-Politur? In unserem aktuellen Zubehörtest überprüfen wir die Wirksamkeit von zwölf Produkten, die von 5 bis 70 Euro kosten

Der Glanz schwindet: Auch moderne Autolacke altern, wenn sich in kleinen Kratern und Mikrorissen der oberen Lackschicht winzige Schmutzpartikel festsetzen. Die einst strahlende Farbe wirkt dann wie von einem Grauschleier überzogen. Abhilfe schafft nur eine gründliche Lackpflege mit anschließender Politur.

Je nach dem Zustand der Lack-Ermattung sollte das passende Pflegemittel gewählt werden. Dabei gilt es, möglichst sanfte und nur in Ausnahmefällen intensiv wirkende Pflegechemie einzusetzen. Denn besonders wirkungsvolle Lackreiniger peppen zwar verwitterte und stumpfe Oberflächen durch schleifende Wirkung auf – doch das ist alles andere als schonend: Kleine Partikel tragen dabei wie bei einem Peeling Material ab, um damit Lackvertiefungen und Risse aufzufüllen. Das funktioniert zwar wirkungsvoll, kann aber nicht oft angewendet werden. Denn bei solch einer Politur mit abtragender Wirkung nimmt die Lackdicke – besonders an den lackierten Karosseriekanten – spürbar ab.

Für unseren Test wählen wir sanftere Glanz-Polituren, die auch einen Konservierungseffekt versprechen: Die kraft- und zeitaufwendige Polierarbeit soll sich ja schließlich lohnen und möglichst lange sichtbar sein. Neben relativ preiswerten Marken-Polituren (sechs bis achtzehn Euro) müssen sich auch drei ausgewiesene Premium-Produkte dem Test stellen: das Aral Premium Wachs Polish (8 Euro), Dr. WackChemie Ultima Show&Shine Polish (30 Euro) sowie das Sonax Premium Class Carnauba Care (50 Euro). Bei Letzterem handelt es sich um ein Naturprodukt auf der Basis von Carnaubawachs. Da der Hersteller eine Vorbehandlung des Lacks empfiehlt, fallen hier zusätzlich 20 Euro für den Lack Cleaner an.

Finden Sie hier Ihren Gebrauchten, den Sie pflegen wollen.

Holger Ippen