Auto-Poliermaschine: Die besten Tipps! Vorsicht beim Polieren mit Maschine

von Lena Reuß 30.03.2017
Inhalt
  1. Exzenter-Poliermaschine oder Rotationsmaschine
  2. Wie geht man beim Polieren mit Maschine vor?
  3. Wie ist die Politur vorzubereiten?
  4. Welche Politur sollte man wählen?
  5. Wie oft darf man mit Poliermaschine polieren?
  6. Welche Kriterien beim Kauf beachten?
  7. Was kostet eine Poliermaschine?

Damit die Autolack-Politur mit einer Poliermaschine nicht in einer Katastrophe endet, muss einiges beachtet werden. Wir erklären den Unterschied zwischen Exzenter- und Rotationsmaschinen, das Vorgehen sowie Gefahren beim Polieren und Kaufkriterien bei der Poliermaschine.

Regelmäßige Politur schützt den Autolack, hält ihn frisch und hilft somit den Wert des Fahrzeugs zu erhalten. Aber wer schon einmal ein Auto von Hand poliert hat, weiß: Das grenzt an eine körperliche Herausforderung. Poliermaschinen wie Exzenter- oder Rotationsmaschinen schaffen da Abhilfe. Und nicht nur das: Mit der richtigen Ausrüstung kann man oft Resultate erzielen, die beim händischen Polieren nie erreicht worden wären. Gerade um kleine, oberflächliche Kratzer auszubessern, lohnt sich der Aufwand einer Politur. Doch ganz so simpel wie das klingt, ist es letztlich nicht, denn Polieren ist nichts anderes als Schleifen im Mikrometer-Bereich. Poliermaschinen machen zwar vieles einfacher, erfordern aber auch ein vorsichtiges und bedachtes Handling, da ansonsten Schäden an der Lackierung drohen, die sich nicht mehr einfach so "wegpolieren" lassen. Wird nämlich das falsche Poliermittel, mit der falschen Maschine, der falschen Technik, zu lange oder mit zu viel Kraft poliert, kann schnell einmal der Farblack bis zum Unterlack abgetragen werden. Dann hilft nur noch, das Auto komplett neu zu lackieren.

Autopolitur mit Rotationsmaschine im Video:

 
 

Exzenter-Poliermaschine oder Rotationsmaschine

Wer mit der Poliermaschine falsch vorgeht und zum Beispiel zu lange auf einem Punkt verharrt, riskiert sogenannte Swirls (kreisförmige Haarlinienkratzer) und Hologramme, die gerade im Sonnenlicht auf dunklen Lacken in Form unschöner Schlieren auffallen. Letztere treten auf, wenn durch den falschen Einsatz der Poliermaschine, unpassende Polierscheiben, -pasten oder Polituren Kratzer und Kanten in die Lackoberfläche geschliffen werden. Gerade Anfänger sollten deshalb beim Polieren mit Maschine Vorsicht walten lassen und lieber auf einen Exzenter zurückgreifen. Das ist eine Poliermaschine, die im Gegensatz zur Rotationsmaschine, die in kreisrunden Bewegungen arbeitet, in ellipsenförmigen Bewegungen poliert. Das erleichtert ihre Handhabung gerade für Anfänger, weil die Gefahr Schäden an der Lackierung anzurichten deutlich geringer ausfällt. In der Regel sind diese jedoch etwas teurer als Rotationsmaschinen. Mit letzteren sollte jedoch nur gearbeitet werden, wenn bereits "Poliererfahrung" gesammelt wurde. Zwar lassen sich Polituren mit Rotationsmaschinen durch ihre höhere Leistungsfähigkeit meist schneller durchführen, als mit einer Exzenter-Poliermaschine, doch wenn nicht fachmännisch gearbeitet wird, kann der Lack unwiederbringlich zerstört werden.

 

Wie geht man beim Polieren mit Maschine vor?

Zuerst sollten etwa zwei Fingerhüte Poliermittel auf den Schwamm der Maschine aufgetragen und mit Wasser aus einer Sprühflasche angefeuchtet werden. Dadurch läuft die Poliermaschine nicht nur leichter, durch die Feuchtigkeit wird der Lack zudem gekühlt und so Schäden vermieden. Das Polieren mit einer Maschine verläuft anders als beim Handpolieren: Statt mit kreisenden Bewegungen wird im Kreuzgang gearbeitet. Gerade bei Ecken empfiehlt es sich lieber von Hand zu polieren, damit keine Lackschäden auftreten. Bei einer Maschine mit variabler Drehzahl sollten gerade Anfänger im niedrigen Bereich beginnen, um Hologrammen vorzubeugen. Besonders an Fahrzeugteilen, an denen der Polierer nicht ganz aufliegt, sollte nur mit wenig Umdrehungen vorsichtig gearbeitet werden. Es ist wichtig den Druck gleichmäßig und vor allem nicht zu stark auszuüben. Dabei muss bei einer Exzenter-Maschine tendenziell etwas mehr Druck aufgebaut werden, während bei einer Rotationsmaschine möglichst gar kein Druck entstehen sollte. Die Maschine muss permanent in Bewegung bleiben, ansonsten drohen Lackverbrennungen. Nach dem Polieren sollte eine neue Wachsschicht auf das Auto gebracht werden, damit der Lack geschützt ist und das glänzende Resultat noch länger erhalten bleibt.

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Lackpolituren für's Auto

 

Wie ist die Politur vorzubereiten?

Im Vorfeld der Politur – egal ob von Hand oder mit der Maschine – muss das Auto gründlich gewaschen werden. Wer das Auto in der Waschstraße reinigen lässt, verzichtet lieber auf eine Wachsbehandlung, da diese bei der Politur eher hinderlich wäre. Stellen, die in der Waschanlage unter Umständen nicht richtig gesäubert wurden (ist z. B. oft bei Seitenschwellern der Fall), sollten nochmal händisch gereinigt werden. Anschließend werden zurückgebliebene Verunreinigungen wie Insekten, Vogelkot, Teer oder Harz mit spezieller Reinigungslösung entfernt. Sobald das Auto trocken ist, ist es bereit für die Politur. Aber Vorsicht: Unbedingt im Schatten polieren, in der prallen Sonne wird der Lack durch die Hitze weicher, wodurch das Risiko für Schäden wächst.

 

Welche Politur sollte man wählen?

Für das Polieren mit der Poliermaschine ist es wichtig, auf spezielle Politur für den Einsatz mit der Maschine zurückzugreifen. Bei Handpolitur besteht die Gefahr, dass sie sich schnell erhitzt und in der Folge nicht mehr richtig verarbeitet werden kann. Zudem sollte man darauf achten, dass das Mittel nicht grobkörnig ist, da dieses binnen Sekunden den Schutz- und Farblack bis zum Unterlack abraspeln könnte. Besser ist daher der Griff zu milden Mitteln, die gleichzeitig auch Schutzwachs enthalten. So wird das Wachsen nach dem Polieren gespart.

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Auto-Hacks (kleine Kratzer ausbessern) im Video:

 
 

Wie oft darf man mit Poliermaschine polieren?

Bei jedem Polieren mit der Maschine wird der Autolack abgetragen, sodass feine Kratzer aus stark einem beanspruchten Lack verschwinden können. Polieren mit der Maschine reicht daher einmal im Jahr aus. Bevor ein Autobesitzer seine Poliermaschine anschmeißt, sollte er zuerst einen gründlichen Blick auf den Lack werfen, ob dieser Vorgang wirklich notwendig ist.

 

Welche Kriterien beim Kauf beachten?

Ein wichtiges Kriterium für den Kauf einer Poliermaschine ist die Größe der Polierteller. Hier gilt das Prinzip „weniger ist mehr“, da ein zu großer Durchmesser das Polieren an unförmigen Fahrzeugteilen erschwert. GTÜ gibt eine Größe von 145 bis 122 Millimeter als ideal an. Bei Exzentern fallen die Scheiben tendenziell etwas größer aus. Um bei der Politur möglichst flexibel zu sein, sollte das Kabel der Maschine mindestens vier Meter lang sein. Die Leistung der Rotationspoliermaschine sollte 1200 Watt nicht unterschreiten, ein Exzenter kann schon ab 200 Watt gute Leistungen bringen. Empfehlenswert und gerade für Anfänger wichtig ist zudem, dass sich die Drehzahl der Poliermaschine einstellen lässt. Denn wenn immer mit voller Drehzahl poliert wird, kann das auch schiefgehen. Mit variabler Drehzahl kann man in niedrigen Drehzahl-Bereichen beginnen und sich dann langsam vorarbeiten.

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Was kostet eine Poliermaschine?

Wie in allen Bereichen des Lebens sind dem Preisniveau auch bei Poliermaschinen kaum Grenzen gesetzt. Günstige Geräte gibt es schon ab 35 Euro. Leider fallen gerade diese in Tests und Kundenbewertungen häufig durch. Für Markengeräte wie von Bosch, Flex oder Makita, muss man da schon wesentlich tiefer in die Tasche greifen: Hier liegen die Preise zwischen 300 und 500 Euro. Doch auch in niedrigeren Preissegmenten zwischen 100 und 200 Euro finden sich Geräte zum Beispiel von Kunzer, Krauss, oder Einhell, die durch ein gutes Preis-Leistungsverhältnis punkten. Eine ausgedehnte Recherche vor der Anschaffung kann sich also auszahlen.

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