Paul Walker: Gestohlene Autosammlung Walkers Autos kommen zurück

16.02.2017

Kurz nach Paul Walkers Tod wurde seine Autosammlung als gestohlen gemeldet. Nun riecht es nach einem Happy End: Walkers Anwalt kündigt die Rückkehr der wertvollen Autos an.

Schon bald soll Paul Walkers geklaute Autosammlung wieder in den Händen von seiner Familie sein. Das hat Walkers Anwalt US-Medienberichten zufolge vor kurzem bekannt gegeben. Wenige Stunden nach Paul Walkers Tod 2013 wurden über 30 Autos von Walkers umfangreichen Autosammelung gestohlen. Es soll ausgerechnet ein Mitarbeiter jenes Lagerhauses gewesen sein, in dem Paul Walkers Autosammlung untergebracht war und Walker bei der Wartung seiner Autos geholfen hatte. Gegen jenen Mann hatten Anwälte von Paul Walkers Familie im Juni 2015 eine Klage angestrengt – und vor kurzem offenbar Erfolg. Walkers Anwalt zufolge sei die Klage gegen den Lagerhaus-Mitarbeiter im Tausch gegen Walkers gestohlene Autosammlung fallen gelassen worden. Weitere Bedingungen des Abkommens um Walkers Autosammlung wurden geheim gehalten. Der im November 2013 verstorbene "Fast & Furious"-Darsteller Paul Walker war ein begeisterter Autosammler und hatte in einem Lagerhaus im US-amerikanischen Valencia (Kalifornien) zig wertvolle Autos stehen. Das Unglücksauto – der Porsche Carrera GT – war eines von vielen Liebhaberfahrzeugen in der Autosammlung Walkers. Sie umfasste Autos wie Saleen S7, Ford GT, BMW M1, BMW M3 E30 und E36, Porsche 996, Shelby GT500 und natürlich Nissan GT-R. Wie autoverrückt Paul Walker war, zeigt ein verloren geglaubtes Video.

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Fakten zu Paul Walker im Video:

 

 

Paul Walker: Gestohlene Autos wieder da

"The Sound! That's music to my ears", hört man Paul Walker in diesem Video sagen. Und dass er den auf 608 PS getunten Nissan GT-R am liebsten auf der Rennstrecke fahren würde. Gefolgt vom breiten Grinsen auf seinem Gesicht, untermalt von deftigem V6-Sound des aufgemotzten GT-R. Das verloren geglaubte Videomaterial zeigt den Fast-&-Furious-Star am Steuer eines von Mine's Motor Sport aufgemotzten Nissan GT-R und entstand 2011, als der Schauspieler die auf Nissan GT-R spezialisierte Tuningschmiede in Japan besuchte. Und bei der Probefahrt blühte Walkers Autofahrer-Seele so richtig auf. Doch was sein liebstes Hobby war, sollte auch Paul Walkers Verhängnis werden. Gut zwei Jahre später verunglückte der Schauspieler im November 2013. Ausgerechnet in einem Porsche Carrera GT, gefahren von seinem Berater und Freund Roger Rodas. Klagen der Kinder von Rodas und Walker, Porsche habe den Tod durch technische Defekte zu verantworten, wiesen US-Gerichte jedoch ab. Nach wie vor gilt das überhöhte Tempo als Hauptunfallursache – mit 150 km/h war der Carrera GT nämlich doppelt so schnell unterwegs wie erlaubt.

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